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Drei neue Kampfrichter für NRW

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 Die KR-Vereinigung NRW kann sich über 3 neue Kampfrichter freuen: am 20.06.2019 absolvierten Fabian Schnell (TuS Aldenhoven), Heiko Egner (TV Essen Dellwig) und Helmut Hoffmann (AC Hörde) ihre praktische Lizenzprüfung. Bei dem gut besetzten Anfängerturnier in Lünen konnten die drei Anwärter ihr Können unter Beweis stellen und zeigen, was sie während der viermonatigen Ausbildung gelernt haben. Alle drei überzeugten das Prüfungsgremium, bestehend aus der KRR Maria Anselm, ihren beiden Stellvertretern Daniela Maletic und Detlev Ewert und dem stellvertretenden Bezirksreferenten Daniel Keim, und konnten am Ende des Tages die Glückwünsche zur bestandenen Prüfung entgegennehmen.

Ein besonderer Dank geht an Detlev Ewert und an die Verantwortlichen des TV Essen-Dellwig: Während Detlev die Anwärter bei jeder Ausbildungseinheit begleitete und auch für das leibliche Wohl sorgte, stellte TV Essen-Dellwig das Trainingszentrum für die praktische Schulung zur Verfügung.

Der KR-Ausschuss freut sich auf die Zusammenarbeit mit den drei neuen Kollegen und wünscht ihnen stets ein glückliches Händchen!

 

Die drei neuen Kampfrichter hatten in Lünen bei 99 Teilnehmern gut zu tun und konnten zeigen und umsetzen, was sie bis jetzt gelernt hatten.

Die Kampfrichter begrüßen in ihren Reihen (v.l.): Helmut Hoffmann, Heiko Egner und Fabian Schnell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kadetten-EM: Kildau ausgeschieden

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Es hat leider nicht gereicht: Der Deutsche A-Jugendmeister Kiril Kildau (AC Mülheim 92) ist bei den Kadetten-Europameisterschaften in Faenza (Italien) im Achtelfinale gescheitert. Er unterlag in der 80 kg-Klasse (Freistil) Ion Demian (Moldawien) mit 1:6 Punkten. Da sein Gegner im Viertelfinale ebenfalls unterlegen war, war auch der Weg über die Hoffnungsrunde versperrt. Traurig sein muss Kiril jedoch nicht, denn bereits die Nominierung war ein Riesenerfolg für ihn.

 

Ringerinnen beeindrucken Sänger Bosse

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Sportfreund Detlef Englich vom KSV Witten 07 hat zuletzt folgenden Artikel über den Sänger Axel Bosse gefunden, welcher sich anlässlich der Ruhr Games sehr beeindruckt von unseren Ringerinnen gezeigt hat:

  

Sportlich: Bosse heizt bei Ruhrgames ein

 

Zum Abschluss des Sportler-Festes in Duisburg brachte der Sänger 8000 Fans ins Schwitzen

Annette Kalscheur

Duisburg. In Fliegermanier, Handküsse verteilend – so rannte Bosse auf die Bühne im Landschaftspark Duisburg Nord. Mit seiner Band gestaltete er Sonntag einen zünftigen Abschluss für die Ruhrgames – mit viel Schweiß, ein bisschen Pathos und ganz viel Lob für Duisburg und die Location: „Danke für jeden Hüftschwung! Es ist so schön bei euch in Duisburg!“

Einzige Deko auf der dunklen Bühne waren zwei mannshohe Hände, die sich aber als Wunderkiste entpuppten: Mal leuchteten sie als Peace-Zeichen, mal reckten sie den Mittelfinger und schließlich strahlten sie wie ein buntes Flutschfinger-Eis.

Sänger Axel Bosse erweist sich als Entertainer in Plauderlaune, der zu vielen Songs die Entstehungsgeschichte gleich mitliefert. Und er schüttet viel Lob über die Sportler aus, denen er zugeschaut hatte. Beeindruckt haben ihn die jungen Ringkämpferinnen, die er mit großer Stärke durchs Leben gehen sieht.

Sein eigener Ehrgeiz ist auch nicht ohne: Er rennt, springt, federt über die Bühne, dass die Kamera kaum hinterherkommt. Und ist nach kurzer Zeit klitschnass. Aber auch eitel: Die schicke Jacke bleibt an, ist Drohung zugleich: „Ich komm euch jetzt anschwitzen.“ So zwängt er sich unter seine 8000 Fans, kokettiert mit seiner Kurzatmigkeit und sucht sich textsichere Mitsänger. „Hey, Hey Hey, du schreist Hurra in mein Gesicht“ - kennt jeder, der Radio hört. Bosse motiviert zu einem Kanon, bringt die Gäste dazu, sich zu umarmen, ihre Arme in die Luft zu recken oder alberne Tanzschritte nachzuhüpfen. Selbst jene, die auf der Wiese Picknickdecken ausgebreitet haben, entspannt den Sommerabend genießen, machen gut gelaunt mit.

Zustimmung findet auch seine politische Botschaft, die zu den multinationalen Ruhrgames, zu den friedlichen Begegnungen bei aller sportlicher Konkurrenz passt. „Ich hab große Hoffnung in euch“, gibt er den jungen Sportlern mit auf den Weg, „seid empathisch und bunt und sagt Nein zu Idioten!“

 

 

 

EM-Silber für Rösler

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Der RV NRW hat eine Vize-Europameisterin in seinen Reihen! Jennifer Rösler vom AC Ückerath holte bei den kontinentalen Titelkämpfen der Kadettinnen in Faenza (Italien) nach drei Siegen und einer 2:12-Finalniederlage gegen die russische Vertreterin die Silbermedaille. Eine Wahnsinns-Leistung der Nachwuchsathletin, die hiermit ihren bislang größten Erfolg feiern kann.

In den beiden Tagen zuvor hatten bereits unsere beiden Greco-Spezialisten Noah Englich (KSV Witten/48 kg) und Aron Bellscheidt (KSK Konkordia Neuss/55 kg) ins Geschehen eingegriffen. Während Englich großes Lospech hatte und nach zwei verlorenen Duellen (Qualifikation und Hoffnungsrunde) ausgeschieden war, hatte der Neusser jeweils zwei Siege und Niederlagen auf dem Konto und wurde Siebter.

Gratulation zu diesen tollen Leistungen!

Doch es heißt weiterhin Daumen drücken, denn mit Kiril Kildau (AC Mülheim 92/80 kg Freistil) haben wir noch ein weiteres Eisen im Feuer, welches in Kürze ebenfalls um europäische Meisterehren kämpfen wird.  

Tolles Ambiente bei den Ruhr Games

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Am Abschlusstag der Ruhr Games 2019, die im ehrwürdigen Landschaftspark Duisburg-Nord zur Austragung kamen, haben auch die Ringer ins Geschehen eingegriffen. Im sogenannten Kraftsportcenter, einer großen, nostalgisch gestalteten ehemaligen Halle eines Stahlwerkes, haben sowohl die männliche als auch die weibliche Nachwuchs-Auswahlmannschaft des Ringerverbandes NRW einige Länderkämpfe bestritten. Damit haben sie gleichzeitig für unseren schönen Sport geworben.

Das Ambiente stimmte hierbei voll und ganz: Aufgrund der Konstruktion der Veranstaltungsstätte war es den Zuschauern möglich, sowohl von einer Tribüne, vom Mattenrand oder von einer Art Empore aus das Geschehen zu überblicken und den Kämpfen zu folgen. So kam es, dass eine beträchtliche Zahl an Zuschauern anwesend war und interessiert dem Geschehen auf der Matte folgte. Allerdings herrschte hierbei auch reger „Durchgangsverkehr“, da in unmittelbarer Nachbarschaft beispielsweise auch Skateboard, Tischtennis oder Stabhochsprung gezeigt wurden.

Richtig interessant wurde es dann für das Publikum im Verlaufe des zweiten Mannschaftskampfes (Deutschland – Niederlande bei den Mädchen), nachdem uns durch den Veranstalter das schon ersehnte Mikrofon bereitgestellt wurde. Bis dahin nämlich waren die Begegnungen unkommentiert geblieben, sodass mancher Sportinteressierte dem Geschehen möglicherweise nicht immer ganz folgen konnte. Doch nun sprang der als Hallensprecher sehr erfahrene Detlef Englich spontan in die Bresche und erklärte auf professionelle Art und Weise, d.h. unterhaltsam und für alle gut verständlich, was sich auf der Matte gerade abspielte. Damit war dann die gesamte Familie Englich im Einsatz: Opa Detlef als Hallensprecher, Papa Mirko als Verbandstrainer, Tante Nina als Vereinstrainerin sowie Noah und Lotta als Aktive. Neben Mirko betreuten außerdem die Landestrainer Sevket Karapinar und Lisa Kalenga sowie Heinz Schmitz und Klaus Eigenbrodt die Sportlerinnen und Sportler unseres Verbandes.

Der Wettkampf an sich war weniger verbissen geführt, sondern war eher ein freundschaftliches Aufeinandertreffen der anwesenden Teams aus NRW, den Niederlanden und den Young Lions (USA), wobei letztere lediglich eine Jungenmannschaft stellten. Da nicht alle Staffeln komplett waren und somit von diesen nicht alle Gewichtsklassen besetzt werden konnten, wurden einige unserer Athleten auch als Gastringer bei den Gegnern eingesetzt. Dadurch waren die Endergebnisse zwar nicht wirklich aussagekräftig, der gebotene Sport allerdings dennoch hochklassig. Es starteten beispielsweise Murad Akmurzaev (AC Mülheim 92) und Marie Steinitz (KSV Kirchlinde) für die Niederlande oder der kampfstarke Joshua Bellscheidt (TV Essen-Dellwig), der minutenlang in der Brücke verharrte und damit die Schulterniederlage verhinderte, für die Young Lions. Weitere Beispiele ließen sich anfügen. Dennoch soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich NRW bei den Mädchen in zwei Aufeinandertreffen gegen die Niederlande durchsetzen konnte und bei den Jungs Turniersieger vor den Niederlanden und den Young Lions wurde.  

Aufmerksam verfolgt wurden die Begegnungen auch von vielen Mitgliedern der benachbarten Vereine. Diese ließen sich die Chance nicht nehmen, unseren Sport im Rahmen einer Großveranstaltung zu erleben, zu denen die Ruhr Games ja unumstritten gehören. Unter ihnen befand sich auch Jennifer Rösler vom AC Ückerath, die nach ihrer zuletzt errungenen EM-Silbermedaille sehr gute Laune ausstrahlte und selbstredend die verdienten Glückwünsche entgegennehmen durfte.

Als Kampfrichter fungierten unsere Kampfrichterreferentin Maria Anselm sowie ihre Kollegen Jurij Gladyschew, Nils Holk und Holger Graupeter. Sie leiteten die Kämpfe mit demselben hellblauen Logo-T-Shirt bekleidet, wie sie auch die Sportlerinnen und Sportler vom Veranstalter erhalten hatten. Somit ergab sich ein farblich schönes und einheitliches Bild, welches ein Gefühl von Zusammengehörigkeit vermittelte – auch sportartenübergreifend.

 

Ruhr Games stehen bevor

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Am Sonntag (23.6.) ist es wieder so weit: Nach 2017 werden wir uns zum zweiten Male an den Ruhr Games beteiligen, welche diesmal in Duisburg stattfinden werden.

Auch wenn der ursprünglich angedachte Vergleichskampf zwischen unseren Ringern und einem hochkarätigen Judo-Team nicht stattfinden wird, erwartet die Anhänger unseres Sports ein attraktives Programm. Zwischen 11.00 und 16.45 nämlich findet ein Mannschaftsturnier für Nachwuchsteams statt, im Rahmen dessen sich der RV NRW mit den Niederlanden und den USA messen wird. Unsere Verbandsauswahl setzt sich aus Kaderathleten der Vereine AC Mülheim am Rhein, AC Ückerath, KSK Konkordia Neuss, KSV Kirchlinde, KSV Witten 07 und TuS Aldenhoven zusammen.

 

Zeitplan:

09.30 Uhr: Treffen der Mannschaften

09.45 - 10.30 Uhr: Erledigung administrativer Angelegenheiten

11:00 - 12:00 Uhr: NRW – Niederlande (Jungen)

12.00 - 12.45 Uhr: NRW – Niederlande (Mädchen)

13:00 - 14:00 Uhr: USA – Niederlande (Jungen)

14:30 - 15:30 Uhr: NRW – USA (Jungen)

15:45 - 16:30 Uhr: NRW – Niederlande (Mädchen)

16.45 Uhr: Siegerehrung in der Wettkampfstätte

18.30 - 9.00 Uhr: Siegerehrung auf der Hauptbühne 

Veranstaltungsort ist die Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstraße 71, 47137 Duisburg.

99 Ringer beim Lüner Ringerturnier

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Momentan überschlagen sich die Ereignisse im Ringerverband NRW geradezu. Die Kadetten-Europameisterschaften sind mit einer Silbermedaille der Ückeratherin Jennifer Rösler außerordentlich erfolgreich für uns verlaufen, die Ruhr Games werfen bereits ihre Schatten voraus.

Da passt es ins Bild, dass an Fronleichnam auch noch ein traditionelles Jugendturnier über die Bühne gegangen ist. Bereits zum zehnten Male hatte der VfK Lünen-Süd das Lüner Ringerturnier für C-, D- und E-Jugendliche im Freistil ausgetragen, welches zu der Gruppe der Anfängerturniere gehört. Ein Blick hierhin lohnt sich auf jeden Fall, vermitteln solche Veranstaltungen doch aufschlussreiche Erkenntnisse über die Nachwuchsentwicklungen in unseren Vereinen - qualitativ wie quantitativ.

Und hier gibt es durchaus Positives zu berichten: Die Jugendabteilung des TKSV Bonn-Duisdorf beispielsweise brachte sage und schreibe 17 junge Ringer auf die Matte. Auch der KSV Witten 07 (12) und der erfreulich agile KSV Jahn Marten 05 (11) waren mit einer zweistelligen Teilnehmerzahl angereist. Mit dem KSV Euskirchen (6) und dem AKS Rheinhausen (2) waren zwei kleinere Clubs am Start, die dadurch die Hoffnung wecken, dass sie bald wieder zu den anderen aufschließen können. Dies wäre eine tolle Sache, sind beide Namen doch mit einer langen Tradition und vielen Erinnerungen in den Köpfen langjähriger Ringkampfsportfreunde verbunden.

Insgesamt waren 99 Sportler aus 18 Vereinen and den Start gegangen – für eine solche Veranstaltung durchaus respektabel! Wenig verwunderlich ist hierbei, dass der TKSV Bonn-Duisdorf letztlich auch die Mannschaftswertung für sich entscheiden konnte.

 

Neue Trainingsgruppe in Leverkusen

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Die Stadt Leverkusen war seit dem Ende der Ringerabteilung von Bayer Leverkusen ein weißer Fleck auf der Ringer-Landkarte. Dieser Zustand währte über viele Jahrzehnte, sodass den meisten von uns die einstige Existenz dieser Werksclub-Abteilung nicht einmal mehr bekannt ist.

Doch diese Lücke konnte nun geschlossen werden. Seit mittlerweile mehreren Wochen existiert im Stadtteil Opladen eine Trainingsgruppe, die sich jeden Montag und Mittwoch trifft. Verbandstrainer Samet Dülger ist Initiator dieses Projektes. Er pflegt seit Jahren gute Kontakte zum ansässigen Box-Club No Limit Boxing, welcher sein großteils auf Breitensport ausgerichtetes Programm nun durch Ringen erweitert hat. Samet fungiert hierbei als Trainer und tanzt damit aktuell gleich auf mehreren Hochzeiten: Neben seinem Engagement bei No Limit Ringen – so der Name der neu gegründeten Gruppe – engagiert er sich weiterhin als Verbandstrainer (u.a. am Stützpunkt Dormagen) und bei seinem Stammverein AC Mülheim 92, dessen Freitagstraining er nach wie vor leitet. Er entpuppt sich nach dem Ende seiner erfolgreichen aktiven Laufbahn, die ihm acht Deutsche Meistertitel eingebracht hat, mehr und mehr als Idealist par excellence. 

In den Verband eintreten möchte Samet mit seiner neuen Abteilung jedoch nicht, da der Fokus nicht auf Wettkämpfe, sondern auf Training und dem Erlernen unserer Sportart liegen soll. Falls sich der ein oder andere seiner Schützlinge jedoch einem benachbarten Club zwecks Leistungs- oder zumindest Wettkampfsport anschließen sollte, wäre das sicherlich ein Gewinn.

Angelaufen ist das Projekt jedenfalls erfolgreich: Bei den ersten Trainingseinheiten konnte sich Samet über zweistellige Teilnehmerzahlen freuen. Drücken wir ihm die Daumen, dass er langfristig Erfolg haben wird und Ringen auch in Leverkusen wieder fest etabliert werden kann.

 

Samet Dülger (links)

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