Mattensplitter

Greco-Bezirksmeisterschaften abgeschlossen

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Geschrieben von Thomas Meyer

Am vergangenen Wochenende gingen in allen Altersklassen die Greco-Bezirksmeisterschaften über die Bühne, sodass sämtliche Titelkämpfe auf Bezirksebene nun abgeschlossen sind. Wie üblich waren samstags die Männer sowie die A- und B-Jugendlichen auf der Matte, während sonntags die C-, D- und E-Jugendlichen am jeweils selben Ort ihre Meister ermittelten.

Ein wenig Frust herrschte am Samstag beim Ausrichter der Rheinlandmeisterschaften, dem TKV Oberforstbach, aufgrund der dürftigen Teilnehmerzahl. Auch die beiden zweiten Vorsitzenden des Clubs – sowohl Vater Franz als auch Sohn Andreas Hunds bekleiden dieses Amt – konnten ihre Enttäuschung nicht ganz verbergen. Nur 79 Sportler (38 Männer, 20 A- und 21 B-Jugendliche) hatten den Weg nach Aachen gefunden - eine magere Resonanz. Dennoch verlebte man in familiärer Atmosphäre einen interessanten Nachmittag an altbewährter Wettkampfstätte. Schließlich ist die Inda-Halle in Aachen-Kornelimünster seit Jahrzehnten ein regelmäßig frequentierter Veranstaltungsort, wo man sich als Ringsportfreund schon ein wenig heimisch fühlen kann. Hier befand sich u.a. auch fast die gesamte TKV-Oberligamannschaft aus den beginnenden 2000er Jahren in der Halle und konnte fleißig über alte Zeiten plaudern. Aber auch die TKV-Clubfunktionäre sowie Helferinnen und Helfer aus dieser Zeit sind auch heute noch da, und das mit demselben Elan wie eh und je. Nur etwas älter sind sie geworden.

Der Bezirksvorsitzende Detlef Fox (Hückelhoven) hatte vor Turnierbeginn, bei dem sich letztlich der KSK Konkordia Neuss als erfolgreichster Verein vor dem AC Mülheim 92 durchsetzen konnte, dafür geworben, dass sich die Vereine doch verstärkt um die Ausrichtung der Titelkämpfe bemühen sollten. Seit Jahren ergibt sich im Rheinland dasselbe Bild: Hückelhoven richtet die Freistil-Meisterschaften aus, Oberforstbach dann Greco. Oder eben umgekehrt. Hier ist die Last auf nur zwei Schultern verteilt. Ein alternativer Austragungsort wäre wünschenswert und willkommen.

In Westfalen sah es besser aus, denn insgesamt 122 Kämpfer waren angetreten, davon alleine 63 im Männerbereich. Der KSV Jahn Marten hatte die Kämpfe in der Sporthalle Kirchlinde ausgerichtet, die auch vom Niveau her durchaus ansprechend waren. Betrachtet man die Siegerlisten, findet man doch einige Namen, die man aus den höheren Ligen sowie den vorderen Rängen bei Landesmeisterschaften sehr wohl kennt. Der KSV Witten 07 war der wenig überraschende Sieger der Teamwertung, gefolgt vom TV Essen-Dellwig und dem VfK Lünen-Süd.

Am Sonntag gab es in beiden Bezirken Ringkampf bei den „Kleinen“ zu sehen, als sich 95 Ringer (Rheinland) und 102 (Westfalen) eingefunden hatten. Wie in der Vorwoche stellten der AC Mülheim 92 und der PSV Lippe-Detmold die stärksten Mannschaften.

 

Die Ratschläge von Ate Postma (KSV Simson Landgraaf) halfen nichts: Sein Schützling Alex Paulanyi verlor den Finalkampf in der 63 kg-Klasse gegen Goran Izadi (Bonn-Duisdorf) mit 3:4.

 

Der ausrichtende TKV Oberforstbach (hier: Jugendtrainer Francis Sironval) war mit insgesamt elf Ringern am Start.

 

Vorjahres-Landesmeister Mansour Selamat (Bonn-Duisdorf/blau) dominierte die 87kg-Klasse bei den Rheinland-Meisterschaften.

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