Mattensplitter

Tendenzen zeichnen sich ab

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Geschrieben von Thomas Meyer

Die Mannschaftssaison ist nun schon fünf Kampftage alt. Die Teams haben sich mittlerweile eingereiht, so dass erste Tendenzen sichtbar werden, wer denn am Ende der Saison auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken darf – oder eben auch nicht.

Unsere Bundesligisten werden es vermutlich schwer bekommen, sich auf den Spitzenplätzen zu etablieren. Der TV Eintracht Walheim (6:4 Zähler/Rang vier), der KSV Witten 07 (5:5/Rang 5) und der RC CWS Merken (2:8/Rang 7) mischen im Konzert der Großen dennoch kräftig mit. Insbesondere die Wittener ließen an den letzten beiden Kampftagen aufhorchen, denn der Punktgewinn gegen den ASV Mainz 88 (15:15) und der deutliche 20:10-Erfolg im Derby beim RC Merken machen sie zu so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.

Auf Landesebene sind die Hinkämpfe der Hauptrunde beendet. Wenig überraschend geht es hierbei in der Oberliga zu, wo mit dem KSK Konkordia Neuss (Rheinland) und dem TV Essen-Dellwig (Westfalen) die beiden Erstplatzierten des Vorjahres verlustpunktfrei vorne sind. Beide haben damit beste Aussichten, in die Qualifikationsrunde für das Final-Six einzuziehen. Welche Teams sie hierhin eventuell begleiten dürfen, ist noch nicht ganz vorhersehbar. Insbesondere die beiden starken Aufsteiger RG Hürth/Rheinbach (Rheinland) und KSV Kirchlinde (Westfalen) dürfen sich jedoch große Hoffnungen machen, rangieren sie doch augenblicklich beide auf Platz zwei.

Während in der Landesliga Rheinland mit dem RV Kelmis, dem TuS Aldenhoven und dem AC Mülheim 92 II drei Teams mit guten Aussichten um die Ränge eins und zwei kämpfen, scheinen die beiden Wittener Teams (KSV Witten 07 II und SU Witten-Annen) die Gruppe Westfalen geradezu zu dominieren.

In den Staffeln der Bezirksliga liegen aktuell der VfL Kemminghausen, der TV Essen-Dellwig II, die RG Oberforstbach/Kelmis und der KSV Oberhausen auf der jeweiligen Spitzenposition.

Am kommenden Wochenende beginnt nun die Rückrunde. Wir dürfen gespannt sein, ob sich die Tendenzen auch fortsetzen werden oder noch die eine oder andere Überraschung auf uns zukommt. Warten wir es ab.

 

 

Zwei Generationen von Ringern beim KSK Konkordia Neuss: Routinier Fatih Cinar (links) und Nachwuchs-As Samuel Bellscheidt

 

 

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