Mattensplitter

DMM-Finale mit Manz und Anselm

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Geschrieben von Thomas Meyer

Die Saison 2018/2019 ist am Abend des 26. Januar zu Ende gegangen. Im Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft hat Wacker Burghausen seinen Titel gegen die Red Devils Heilbronn verteidigen können, wobei das Publikum durchaus attraktiven Sport und interessante Kämpfe geboten bekam. Mannschaften aus NRW konnten in den Titelkampf nicht eingreifen, lediglich der KSV Witten 07 war mit dem Erreichen des Viertelfinales in höhere Sphären vorgestoßen. Realistische Titelchancen hatten die Ruhrstädter jedoch nicht gehabt, so wie momentan kein Team aus unserem Landesverband mit der deutschen Spitze mithalten kann.

Und doch gibt es zwei Sportfreunde aus NRW, die tatkräftig mitgemischt haben: DRB-Kampfrichterreferent Uwe Manz (KSV Witten 07) und NRW-Kampfrichterrefereintin Maria Anselm (AKS Rheinhausen) fungierten nämlich als Unparteiische. Uwe, dessen Gesicht von derartigen Höhepunkten in unserer Sportart nicht wegzudenken ist, stand beim 14:13-Hinkampferfolg Burghausens als Kampfrichter auf der Matte. Seine Teilnahme hat wohl niemanden wirklich gewundert. Maria dagegen war im Rückkampf, der den Bayern durch einen neuerlichen Erfolg (12:9) schließlich den Titel bescherte, als Punktrichterin eingesetzt worden. Wie ihre Kollegen Michael und Horst Faller in den sozialen Netzwerken herausstellten, ist sie damit die erste Frau, die in einem DMM-Finale als Referee eingesetzt wurde. Dazu gratuliert der Ringerverband NRW ganz herzlich! Wir dürfen stolz auf unsere Kampfrichtertradition sein, die wieder um ein schönes Stück Geschichte reicher geworden ist.

 

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