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DM-Ausrichter Lippe-Detmold und Hohenlimburg

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Auch für das Jahr 2021 wurden wieder zwei Clubs aus unserer LO mit der Ausrichtung einer Deutschen Einzelmeisterschaft betraut: Der PSV Lippe-Detmold (B-Jugend Freistil) sowie der KSV Hohenlimburg (Junioren Greco) haben vom DRB den Zuschlag erhalten. Wir gratulieren den beiden Vereinen und freuen uns, dass wir auch 2021 wieder nationale Spitzenkämpfe auf unseren Ringermatten sehen können.

Saisonstart in der Bundesliga

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Am 28.09. beginnt die Mannschaftssaison in den Ringer-Bundesligen. Als letzte Teams unseres Verbandes werden nun auch der KSV Witten 07 sowie der RC CWS Merken ins Geschehen eingreifen. In der Nordwest-Staffel der höchsten deutschen Leistungsklasse kommt es zum Saisonauftakt dabei zum Knaller, denn die beiden NRW-Teams treffen sofort aufeinander. Hierbei reisen die Ruhrstädter als Favoriten nach Düren.

Lassen wir uns überraschen, was die Bundesligasaison bringen wird. Während den Wittenern eine vordere Platzierung zuzutrauen ist, dürfte Merken eher die Rolle als Underdog einnehmen, der jedoch durchaus konkurrenzfähig ist und keinesfalls unterschätzt werden darf. Drücken wir unseren beiden Vertretern für die nächsten Wochen und Monate kräftig die Daumen!

Militär-WM: Bronze für Nina Hemmer

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Nina Hemmer vom AC Ückerath eilt augenblicklich von Erfolg zu Erfolg. Dieses Mal startete die junge Dormagerin als Titelverteidigerin bei den Militärweltmeisterschaften in China und kann erneut mit einer Medaille im Gepäck die Heimreise antreten. Die Vorzeigeringerin holte Bronze in der 53kg-Klasse, war zuvor lediglich der späteren Goldmedaillengewinnerin aus Nordkorea 4:14 unterlegen.

Der Ringerverband NRW gratuliert ganz herzlich!

Rückzug AC Hörde 04

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Mit Schreiben vom 23.09.2019 hat der AC Hörde 04 aus personellen Gründen seine Mannschaft aus der Bezirksliga zurück gezogen.

Willy-Boley-Turnier 2019 ist Geschichte

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Bereits zum 22. Male hat der TKSV Bonn-Duisdorf das Willy-Boley-Gedächtnis-Turnier ausgerichtet. Sämtliche männlichen Jugendaltersklassen waren am 20.Oktober wieder an den Start gegangen und haben mit Eifer und Ehrgeiz um Siege und Medaillen gekämpft.

Dieses Mal waren 166 junge Athletinnen (Mädchen waren bis zur C-Jugend startberechtigt) und Athleten angetreten. Dies ist zwar deutlich weniger als in den Vorjahren, bedeutete aber dennoch eine Resonanz, die eines großen Jugendturnieres würdig ist. Die Teilnahme vieler externer Vereine – so der SC Roland Hamburg, der Wandsbeker AC oder die Clubs aus Belgien und den Niederlanden – sorgte wieder für eine besondere Atmosphäre.

Als erfolgreichster Club kristallisierte sich am Ende der Gastgeber aus Duisdorf heraus, dessen 19 Sportler mit 40 Punkten sowohl die Worstelleuwen Oostende als auch den RV Kelmis (beide 36) hinter sich ließen. Nur knapp geschlagen waren auch der AC Mülheim 92 (33), der Worstelclub Roselare (32) und der TV Essen-Dellwig (30).

 

(Foto: Heinz Schmitz)

 

Mediales Interesse am Bundesstützpunkt

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Die strukturellen Änderungen am Bundesstützpunkt Dormagen, welcher zukünftig nicht nur für Frauen, sondern auch für den Männerbereich als solcher zur Verfügung stehen wird, hat in der vergangenen Woche durchaus für mediales Interesse gesorgt. Die Schaffung der neuen Strukturen beinhalten eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden ansässigen Vereinen AC Ückerath und KSK Neuss sowie dem Rhein-Kreis Neuss und dem Ringerverband Nordrhein-Westfalen. Diese sieht die Bildung einer „Modellregion Ringen“ vor, der u.a. auch die Absicht zugrunde liegt, die Arbeit an besagtem Stützpunkt in Dormagen und dem Landesstützpunkt in Neuss zu optimieren.

Im Vordergrund stehen des Weiteren auch Aktivitäten im Breitensport, wie z.B. die Schulung von Sportlehrern im Bereich „Ringen und Kämpfen“ oder das Etablieren einer „mobilen Matte“, mithilfe derer eben auch breitensportliche Angebote wie Schul-AGs gemacht werden können.

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung hatte am 20.09. durch einen größeren Artikel über o.a. Veränderungen berichtet und damit dem Ringen positive mediale Aufmerksam verschafft. Hoffen wir, dass die dort beschriebenen Innovationen einen Schub geben werden, von denen dann der gesamte Ringkampfsport profitieren könnte.

 

Frauenringen in Mannschaften ab 2020

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Die aktuell laufende Mannschaftssaison verläuft – abgesehen von den Änderungen im seit 2018 angepassten Ligensystem – nach klassischem Muster: Für die Clubs gilt es nach wie vor, zehn Gewichtsklassen zu besetzen, wobei in den Bezirksligen von dieser Regel abgewichen wird. Der hier gültige Modus, der sieben Gewichtsklassen vorschreibt, welche in beiden Stilarten jeweils einmal ausgerungen werden, ist jedoch schon altbewährt.

Zu einer Innovation, die man als einschneidend bewerten kann, wird es im Jahre 2020 kommen. Der Beschluss der Mitgliederversammlung von 2017, Frauenringen in das Mannschaftsringen zu integrieren, wird 2020 erstmalig greifen und in die Tat umgesetzt werden. Mit 60:10 Stimmen bei vier Enthaltungen hatten die Vereine damals deutlich für den Antrag votiert. Die damit zwingende Umsetzung nimmt langsam Gestalt, denn die Rahmenbedingungen wurden kürzlich durch den Hauptausschuss festgelegt.

Es wird ab dem nächsten Jahr erst einmal eine „weibliche Gewichtsklasse“ geben:  Die Athletinnen, die wie im Männerbereich das 14. Lebensjahr vollendet haben müssen, werden während der Vorrunde in einer 58 kg-Klasse, im Verlaufe der Rückrunde dann in einer 65 kg-Klasse antreten. Jeder Verein, der eine Ringerin stellen kann, wird dafür grundsätzlich zwei Mannschaftspunkte erhalten – unabhängig davon, wie die Begegnung der Damen auf der Matte enden wird. Auch in den Bezirksligen wird lediglich ein Frauenkampf stattfinden, da hier jede Klasse in jeder Stilart genau einmal ausgerungen wird. Und Frauenringen wird bekanntlich nur Freistil ausgetragen, sodass hier nur ein einziges Duell ansteht.  

Laut Beschluss von 2017 wird diese Frauen-Gewichtsklasse ab 2022 voll bewertet werden, während simultan eine zweite neu eingeführt wird. Diese zweite Klasse wird dann ihrerseits erst einmal mit zwei Punkten pro gestellte Athletin gewertet werden, bis auch sie im Jahre 2024 als vollwertige Kategorie gewertet werden wird. 

Nun ist es an den Vereinen, das Unternehmen „Frauen in den Ringermannschaften“ anzugehen, zu fördern und fest in ihrer Agenda zu verankern. Wir hoffen alle, dass sie dabei erfolgreich sein und wir ab 2020 attraktives Frauenringen sehen werden. 

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