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Anselm neue KR-Referentin

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Maria Anselm ist die neue Kampfrichterreferentin des Ringerverbandes NRW. Die junge Unparteiische vom AKS Rheinhausen löst damit Uwe Manz ab, der sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt hatte. Nachdem Maria von ihren Kollegen in das neue Amt gewählt worden war, musste sie auf der Mitgliederversammlung am 8. Januar nur noch durch diese bestätigt werden. Dies geschah einstimmig.

Wir gratulieren Maria herzlich und wünschen ihr den bestmöglichen Erfolg und ein glückliches Händchen! Gleichzeitig bedanken wir uns bei Uwe Manz für die hervorragende Arbeit der vergangenen Jahre.

 

Fünf NRW-Ringer in Ankara

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Fünf Junioren-Freistilringer aus NRW sind zum internationalen Trainingslager mit dazugehörigem Turnier vom 29.12.-06.01.2018 nach Ankara/Türkei geladen worden. Purya Jamali (TV Eintracht Walheim), Muhammed Yildirim (AC Mülheim 92), Ekrem Gülönü, Ertugrul Agca und Ramzan Awtaew (alle TV Essen-Dellwig) wurden durch Freistil-Bundestrainer Jürgen Scheibe ausgewählt, um den Deutschen Ringer-Bund bei dieser Maßnahme zu vertreten. Bei zwei täglichen Trainingseinheiten (Kondition und Technik) können sich die Jungs nun also den Feinschliff für bald anstehende Aufgaben holen.

Begleitet von Dellwigs Funktionär Hasan Agca zeigten die Jungs auch beim Wettkampf durchaus ordentliche Leistungen. Zwar war Awtaew leider durch seinen Wehrdienst verhindert und Yildirim verletzungsbedingt beim Turnier nicht dabei, doch die anderen drei Athleten gaben ihr Bestes. Wenn auch Gülönü und Ertugrul Agca (gegen den zweiten Türkischen Kadettenmeister) früh ausgeschieden waren, schaffte Jamali nach drei Siegen sogar den Sprung ins Finale der 57kg-Klasse. Hier war jedoch gegen 3. Weltmeister Endstation. Alles in allem eine tolle Erfahrung für unsere Hoffnungsträger!

(Foto: Hasan Agca)

Reform des Ligensystems beschlossen

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Der Abend des 8. Januar war ein wichtiger für den Ringerverband NRW. Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Sportschule Wedau standen einerseits diverse Satzunsänderungen an, welche größtenteils jedoch keine weitreichenden Folgen für den Betrieb in unserer LO nach sich ziehen werden.

Andererseits gab es jedoch auch den Tagesordnungspunkt, der sich mit unserem Ligensystem beschäftigte und der eine tiefgreifende Entscheidung mit sich brachte: Das seit Jahrzehnten bestehende System wird bereits 2018 aufgelöst und durch ein neues ersetzt, welches ein größeres Augenmerk auf regionale Strukturen legen wird.

Aber alles nacheinander. Nach der schwierigen Saison im Jahre 2017 war es im Verlaufe der Versammlung zur Abstimmung gekommen, ob man das traditionelle und immer noch bestehende System denn überhaupt ändern müsse. Einstimmig waren die Vereine jedoch der Meinung, dass eine Reform nötig, ja sogar unabdingbar sei. Folglich stieg man in die Diskussion darüber ein, wie die Ligenstruktur in Zukunft denn nun aussehen könnte.

Im Großen und Ganzen standen hierbei zwei Modelle zur Auswahl: Das Präsidium hatte einen Vorschlag erarbeitet, in dem einem zweigeteilten Oberhaus (Rheinland und Westfalen) drei Landesligen untergeordnet werden sollten. Dieses wurde in minimaler Abwandlung auch durch den KSK Konkordia Neuss unterstützt.

Germania Altenessen dagegen hatte dieses Modell stark modifiziert und ebenfalls als Antag vorgelegt. Vorgesehen waren hier ebenfalls ein zweigeteiltes Oberhaus mit je sechs Teams, dem dann jeweils eine Landesliga und eine Bezirksliga mit sechs Mannschaften untergeordnet werden. Die Bezirksligen sollten hierbei nach ihrem alten Wettkampfmodus (2x7 Gewichtsklassen) ringen.

Die Diskussionen dauerten lange und wurden sachlich, engagiert, teils auch emotional geführt. Die Frage, für welches System man sich entscheiden sollte und wo die Vor- und Nachteile lägen, war ein zähes Ringen, das sich bis in die späten Abendstunden hineinzog.

Die Abstimmung ging am Ende dann doch überraschend deutlich aus, denn das durch Germania Altenessen erarbeitete Konzept wurde mit über 70 von 98 möglichen Stimmen beschlossen. Damit ist fix, dass es unsere alten Strukturen im Mannschaftsringen schon dieses Jahr nicht mehr geben wird.

Aufgrund der fast schon nächtlichen Uhrzeit konnten viele Details nicht mehr geklärt werden. So ist im Augenblick beispielsweise noch unklar, ob und in welchen Ligen es eine Playoff-Runde geben wird, oder welche Regelungen für Gastringer getroffen werden. Diese und weitere Punkte mussten auf die ordentliche Mitgliederversammlung im April vertagt werden.

Beschlossen dagegen wurde noch, dass die Ausländerbeschränkung für 2018 ausgesetzt wird. Es wird jedoch am Ende einer jeden Saison geprüft und evaluiert werden, ob dies in Zukunft so bleiben soll.

Der Antrag auf Doppelstartrecht in den Bezirksligen bei gleichzeitiger Rückkehr zu den zehn üblichen Gewichtsklassen wurde dagegen abgelehnt.

Hoffen wir, dass die Änderungen Erfolg und unseren Sport nach vorne bringen werden! Bei dem Engagement, welches bei der Versammlung zu spüren war, darf man jedoch positiv und optimistisch nach vorne blicken!

 

Verbandspräsident Jens-Peter Nettekoven leitete die Sitzung

 

Sven Thiele österreichischer Nationaltrainer

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Einem Großen aus den Reihen des RVNRW ist eine riesige Ehre in Verbindung mit einer spannenden Aufgabe zuteil geworden: Ex-Freistil-Bundestrainer Sven Thiele, der einst als Aktiver für den KSV Witten 07 auf Punktejagd gegangen war und währenddessen etliche Deutsche Einzelmeisterschaften und internationale Medaillen gewinnen konnte, wurde vom Österreichischen Ringsport-Verband in den Trainerstab berufen. Er wird neben einigen Kollegen das Freistil-Nationalteam unseres Nachbarlandes trainieren. Maßgeblich daran beteiligt war Jörg Helmdach, ein Mann mit ebenfalls glorreicher NRW-Vergangenheit, welcher in seiner Funktion als Sportdirektor des ÖRSV für Thieles Verpflichtung und damit den großen Coup gesorgt hat. Dadurch ist dem Mitglied unserer Hall of Fame (seit 2016) ein weiterer Meilenstein in seiner großartigen sportlichen Karriere gelungen. Herzlichen Glückwunsch, lieber Sven!

Sven Thiele (links) im Gespräch mit NRW-Jugendreferent Kurt Schröer beim Tag des Ringens 2016

Yvonne Englich verstorben

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Sie war eine großartige Athletin, eine nur schwer bezwingbare Kämpferin. Doch ihren letzten und schwersten Kampf gegen ihre heimtückische Krankheit hat sie leider verloren: Yvonne Englich ist am 8. Januar im Alter von nur 38 Jahren verstorben.

Die Ringsportfreunde aus NRW sind schockiert und tief betroffen über diesen großen Verlust.

Wir alle erinnern uns gerne an ihre tollen Erfolge zurück, so z.B. an das Jahr 2011, als sie als Lokalmatadorin bei der EM in Dortmund die Bronzemedaille holen konnte. Bereits im Juniorinnenbereich hatte sie sich zuvor zweimal EM-Silber und einmal WM-Bronze gesichert. Drei Deutsche Meistertitel, allesamt bei den Frauen, ergänzen ihre eindrucksvolle Erfolgsbilanz, der sich noch viele weitere Meilensteine hinzufügen ließen.

Auch nach ihrer aktiven Laufbahn war sie dem Ringen eng verbunden. Zuletzt als Jugendtrainerin des KSV Witten 07, wo sie u.a. auch ihre Kinder Noah und Lotta betreuen konnte.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Familien Englich und Hees sowie allen Angehörigen!

Yvonne Englich als Betreuerin bei der B-Jugend-DM 2016 neben Landestrainer Peter Friedhoff, im Hintergrund Ehemann Mirko Englich.

Neues Ringer-Magazin erhältlich

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Das offizielle Organ des Deutschen-Ringer-Bundes ist leider Geschichte. Mit Abschluss des Jahres 2017 ist dieses zum Bedauern vieler Ringsportfreunde verschwunden. Der Druck von „Ringen – das Magazin“ wurde durch den DRB bekanntermaßen eingestellt.

Doch ein neues Magazin ist bereits da und ersetzt gewissermaßen das alte, wenngleich es unabhängig, da nicht vom DRB gestaltet oder herausgegeben ist. Unter ringsport-magazin.eu kann es von Interessenten in Form von PDF-Dateien herunterladen werden, die sich leicht archivieren oder auch ausdrucken lassen.

Bereits zwei Ausgaben sind erschienen. Diese gelten als Probeausgaben und sind daher noch gratis erhältlich. Das Ringsport-Magazin behandelt Themen rund um unseren Sport in Deutschland, Österreich und der Schweiz und wird vom ehemaligen DRB-Pressereferenten Jörg Richter sowie die durch Öffentlichkeitsarbeit bekannten Falko Werner und Stefan Günter herausgegeben. Ein Muss für alle Anhänger unserer Sportart!

Mitgliederversammlung steht bevor

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Der Countdown läuft: Am 8. Januar wird die außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden, die wegweisend für das Mannschaftsringen in NRW werden dürfte. Der wichtigste Tagesordnungspunkt wird nämlich unser Ligensystem sein, welches sich in seiner augenblicklichen Form als nicht mehr zeitgemäß bzw. praktikabel erwiesen hat und nach Auffassung der meisten Insider dringender Reformen bedarf. Änderungen sind also geplant, um das Herzstück unserer Sportart für alle Beteiligten – Aktive, Trainer, Funktionäre und Zuschauer - attraktiver zu gestalten.

Das Präsidium des RVNRW hat hierzu ein neues Konzept erarbeitet, welches den Vereinen schon vor Wochen dargelegt worden ist. Mittlerweile haben viele Clubs hierauf reagiert, indem Meinungen, Änderungsvorschläge, Anregungen oder gar Anträge formuliert worden sind. Das Ganze geschah konstruktiv und auf sachlicher Basis. So darf man bester Dinge sein, dass sich nicht nur zahlreiche Verantwortliche einfinden und mit viel Know-how und Kompetenz über diese schwerwiegende Angelegenheit diskutieren, sondern auch die richtigen Entscheidungen treffen werden.

Egal, wie das Ligensystem ab 2018 aussehen wird: Alle sind gefordert, für unseren Sport zu kämpfen, um ihn wieder in bessere Zeiten zu führen. Wir brauchen engagierte Führungskräfte und Funktionäre. Wir brauchen engagierte Trainer, Übungsleiter und Betreuer. Wir brauchen Ringer, die nicht nur für den eigenen Geldbeutel, sondern vor allem für ihre Vereine und den Ringkampfsport auf die Matte gehen. Und wir brauchen zahlreiche Helfer, die dazu bereit sind, Zeit für das Ringen zu opfern. Wenn uns das gelingen sollte, werden wir die Zuschauer wieder begeistern und einen großen Schritt nach vorne machen können. Wie hieß es doch einst in einem bekannten Werbeslogan? - „Es gibt viel zu tun! Packen wir es an!“

Auch Witten ausgeschieden

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Mit dem KSV Witten 07 ist das letzte verbliebene NRW-Team im Kampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ausgeschieden. Der KSV Köllerbach erwies sich im Viertelfinal-Rückkampf erwartungsgemäß als zu stark für die Ruhrstädter, die bereits den Hinkampf deutlich verloren hatten.  Im Saarland gab es beim 4:31 nichts zu holen. Lediglich Artur Eisenkrein (57 kg/Greco) konnte im ersten Aufeinandertreffen des Abends durch einen technisch überlegenen Punktsieg vier Zähler einfahren. Danach wurde man vom übermächtigen Titelfavoriten jedoch geradezu überrollt.

 

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Termine
Kampfrichterlehrgang
25.08.2018 - 26.08.2018
Zentraler Lehrgang Jugend A-B / Junioren
02.09.2018, 11:30 – 15:30
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