Mattensplitter

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Heinz Duda ist tot

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Der RV NRW hat den nächsten traurigen Todesfall zu vermelden. Heinz Duda, der uns allen als Idealist beim mittlerweile aufgelösten SC Solingen bekannt ist, ist kürzlich im Alter von 78 Jahren verstorben.

Heinz hatte bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Ringen begonnen. Zu dieser Zeit lebte er noch im Osten Deutschlands und wurde von seiner Mutter regelmäßig zum Training nach Wittenberge (Brandenburg) gebracht – eine Kindheitserinnerung, von der er immer gerne erzählt hatte. Im noch jugendlichen Alter kam er als ambitionierter Sportler schließlich nach Solingen, legte fortan den Fokus jedoch eher auf den Beruf und machte sich später als Maler und Lackierer selbstständig. Daher hatte er den SC auch nie in Richtung irgendwelcher höherklassigen Vereine verlassen und ihm bis zum Schluss die Treue gehalten.

Seine ehemaligen Schützlinge reagierten ob seines Todes bestürzt. So meinte Sedat Akman, ein früherer Leistungsträger und später auch Trainer des Vereins, als er dem RV NRW die traurige Nachricht überbracht hatte: „Ohne Heinz wäre der SC viel früher zugrunde gegangen, denn er hat das Ringen und den SC Solingen gelebt. Seine Jungs hatte er mit viel Herzblut zusammengehalten und ist mit uns Woche für Woche mit seinem Firmenwagen, den er jedes Mal aufs Neue umbauen musste, zu den Wettkämpfen gefahren. Über einen Zeitraum von vielen Jahren war er der klare Mittelpunkt des Clubs.“

Auf dem letzten Bezirkstag (2018) war er noch gemeinsam mit Heinz Schmitz (AC Mülheim 92) zum Kassenprüfer des Rheinlandes gewählt worden. Nun ist er nicht mehr unter uns. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Ruhe in Frieden, lieber Heinz!

Trotz Corona und Bundesliga-Aus: Blick nach vorne

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Es war nach den Ereignissen der letzten Wochen damit zu rechnen: Die eigentlich noch junge Bundesliga-Saison ist nach vier absolvierten Kampftagen schon wieder beendet. Die elf verbliebenen Vereine hatten am 30.10 mehrheitlich für das Aus votiert, was angesichts der augenblicklichen Situation alles andere als überraschend kam. Das „Seuchenjahr“ 2020 hat den Ringkampfanhängern damit die letzte Hoffnung genommen, zumindest noch einige Mannschaftskämpfe live erleben zu können.

Doch obwohl der Sportbetrieb so sehr gelitten hat und leidet, gibt es immer wieder Dinge, die das Ringerherz höher schlagen ließen. So war noch vor wenigen Tagen schön anzusehen, dass die Trainerausbildung mit ihren ersten Maßnahmen in der Sportschule Hennef erfolgreich angelaufen war. Der verantwortliche Referent Holger Nowakowski hatte in gewohnt souveräner Manier gemeinsam mit dem erfahrenen Trainer Björn Holk die Anwärter auf die C-Lizenz begrüßen und die ersten Unterrichtseinheiten abhalten können. Die Resonanz darauf war ausgesprochen positiv. Den Spaß hatten sich viele unserer Sportfreunde nämlich keineswegs vermiesen lassen, was durch zahlreiche Beiträge in den sozialen Netzwerken eindrucksvoll dokumentiert wurde. Ganz im Gegenteil: Man versuchte der Krise weitestmöglich zu trotzen, schaut nach wie vor voller Ehrgeiz und Tatendrang nach vorne und will engagiert an der Weiterentwicklung des Ringens arbeiten.

Die neuerlich beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind jedoch ein erneuter Rückschlag für das Ringen. Nun heißt es wieder, sportliche Aktivitäten zu stoppen, einzustellen und abzusagen. Einige Trainer bedauern dies ganz besonders, da die Hallen wieder voll waren, die Clubs also gerade dabei waren, sich vom ersten Lockdown zu erholen. Doch Gesundheit hat Priorität. Nun muss der Verstand walten, auch wenn es dem Herzen manchmal weh tut.

Ringer sind jedoch Kämpfer: Wir müssen nach vorne blicken, am Ball bleiben und das Bestmögliche für unseren Sport tun, sobald dies wieder möglich ist. Denn es werden gewiss wieder bessere Zeiten kommen – hoffentlich schon bald.

Ausblick BM und LM 2021

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In den letzten Tagen haben den Ringerverband NRW immer wieder Anfrage erreicht, wie die Planungen für die Bezirks- und Landesmeisterschaften 2021 aussehen.

Aufgrund der Entwicklung der Pandemie und der damit einhergehenden Schließungen aller Trainingsstätten in NRW ist eine Ausrichtung im Januar und Februar 2021 nicht möglich. Selbst wenn Lockerungen den Zugang zu den Trainingsstätten wieder ermöglichen sollten, benötigen die Sportler eine gewisse Zeit, um sich wieder auf Wettkämpfe vorzubereiten.

Vorstand und Präsidium prüfen gerade, unter welchen Konstellationen zunächst die Landesmeisterschaften durchgeführt werden können. Allen Beteiligten ist klar, dass sich eine mögliche Ausrichtung in 2021 von den Rahmenbedingungen der Vorjahre deutlich unterscheiden wird. Namentliche Meldung der Sportler, Begrenzung von Trainern und Betreuern und Schnelltests vor Ort sind hier nur einige Schlagworte. Auch ist zu prüfen, ob und in welchem Rahmen Zuschauer zugelassen werden können.

Über die weiteren Planungen werden wir zu gegebener Zeit informieren.

Covid-19-Chaos in der Bundesliga

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Die Corona-Krise dominiert augenblicklich die Schlagzeilen. Die eklatant steigenden Infektionszahlen innerhalb Deutschlands bewirken nicht nur Ängste, politische Debatten und daraus resultierende Maßnahmen, sondern auch, dass die Luft in unseren Ringerhallen wieder erheblich dünner wird. Glaubten die Vereine gerade noch die vermeintlich aufkeimende Normalität zu spüren, so hat das tückische Virus binnen weniger Tage sämtliche Hoffnungen und Pläne durchkreuzt. Die Lage ist ernst, denn die zweite Infektionswelle, welche schon vor Monaten von Virologen vorausgesagt worden war, trifft auch das Ringen mit brachialer Gewalt.

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Norbert Langer verstorben

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Wie der RV NRW erst jetzt erfahren hat, ist Sportfreund Norbert Langer bereits am 18.September kurz vor seinem 69. Geburtstag verstorben. Sein Name ist untrennbar mit dem des DSC Wanne-Eickel Ringen verbunden, denn für seinen Verein hatte sich der Idealist über Jahrzehnte hinweg aufopferungsvoll engagiert.

Gerne hatte er von früheren Zeiten erzählt, als der DSC noch mit einem konkurrenzfähigen Team in der Oberliga auf die Matte gegangen war und regelmäßig Athleten zu Deutschen Meisterschaften entsenden konnte. Doch auch in schwierigen Zeiten war er für den Verein da, war Vorstandsmitglied, "Mädchen für alles" und Trainer in Personalunion.

Er wird dem DSC Wanne-Eickel und der gesamten Ringergemeinde fehlen. Unsere Anteilnahme gilt seinen Angehörigen. Ruhe in Frieden, lieber Norbert!

Alexander Leipold - ein Vorbild

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Ziemlich genau zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass Alexander Leipold vor unser aller Augen im Olympischen Finale gegen den US-Amerikaner Brandon Slay gestanden hatte. Jubelnd hatten wir den 4:0-Punktsieg gegen seinen ausgesprochen bullig wirkenden Kontrahenten verfolgt, welcher nicht nur Alex selbst, sondern ganz Ringerdeutschland in einen wahren Freudentaumel versetzt hatte. Eine schöne Erinnerung, die allerdings durch den Umstand getrübt wird, dass diese lange ersehnte Goldmedaille wegen eines vermeintlichen Dopingvergehens nur kurze Zeit später aberkannt wurde. Ein Drama, eine Tragödie, ein Horror, ein Tief- und kaum zu begreifender Nackenschlag!

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Pascal Knevel ist tot

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Viele von uns werden ihn noch kennen: Der ehemalige Ringer und Kampfrichter Pascal Knevel ist am 3. November nur wenige Tage nach seinem 28. Geburtstag für immer von uns gegangen. Die Nachricht von seinem viel zu frühen Tod hat uns tief getroffen und erschüttert.

Pascal war bei verschiedenen Vereinen im Raum Köln aktiv, hatte seine Tätigkeiten jedoch vor einigen Jahren beendet. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

BL: Erfolgreiches Comeback des KSK Konkordia

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Einen Einstand nach Maß erlebte der KSK Konkordia Neuss bei seiner Rückkehr in die Ringer-Bundesliga. Am ersten Kampftag der neuen Saison schlug das Team die Wrestling Tigers Rhein-Nahe deutlich mit 22:7, gewann dabei sieben der zehn Einzelkämpfe und ist damit bereits jetzt in der neuen Leistungsklasse angekommen. Ayub Musaev, Lom-Ali Eskijew, Samuel Bellscheidt, Daniel Sartakov, Julian Lejkin, Adlan Tasuyeu und Dariusz Vitek stellten mit ihren Erfolgen den doppelten Punktgewinn sicher.

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