Mattensplitter

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Karl-Heinz Niemann ist tot

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Der Ringerverband Nordrhein-Westfalen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Niemann. Der von der TSG Herdecke stammende Sportkamerad ist im Alter von 85 Jahren verstorben.

Karl-Heinz Niemann ist insbesondere den Älteren unter uns ein Begriff. Er war nämlich nicht nur als Ringer und Trainer aktiv, sondern bekleidete in seiner Laufbahn auch viele wichtige Funktionärsämter in Verein und Verband. So hatte er u.a. lange die Position des NRW-Jugendreferenten inne, welche er stets mit viel Herzblut und Hingabe ausgeführt hatte. Unsere damaligen Nachwuchs-Spitzenringer waren somit intensiv mit ihm in Kontakt und schätzten ihn stets für seine freundschaftliche Art, durch die er immer den richtigen Zugang zu den Athleten fand. Über Jahrzehnte hinweg bildete er ein unvergessenes Duo mit seiner leider viel zu früh verstorbenen Frau Irmgard, die selbst Kampfrichterin war und ihn meistens zu den Kämpfen, Turnieren oder sonstigen Maßnahmen begleitete.

Dass er sich über das übliche Maß hinaus engagiert hatte, bezeugen beispielsweise von ihm durchgeführte Auslandsaufenthalte für den Nachwuchs, welche er auch persönlich betreut hatte. Sein Gesicht ist daher bis heute ein fester Bestandteil des RV NRW und von diesem nicht wegzudenken, so dass die vor geraumer Zeit verliehene Ehrenmitgliedschaft logische Konsequenz und unumgänglich war.

Nun hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Karl-Heinz Niemann (rechts) bei seiner Ernennung zum Ehrenmitglied des RV NRW mit dem damaligen Präsidenten Karl-Martin Dittmann (links) und dem Vizepräsidenten Peter Neldner

 

Karl-Heinz Niemann (3.v.l.) mit dem gesamten Präsidium des RV NRW im Jahre 1984

 

(Fotos bereitgestellt von Jens Nettekoven)

 

Oberliga: Favoriten kristallisieren sich heraus

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Nach Beendigung der Hauptrunden-Kampftage in der nordrhein-westfälischen Oberliga haben sich die erwarteten Meisterschaftskandidaten bereits herauskristallisiert. Allerdings geben die augenblicklichen Tabellenstände sowohl in der Staffel Rheinland als auch in Westfalen nur bedingt Auskunft über die Titelfrage, da noch weitere Entscheidungen ausstehen: Der Modus in diesem Jahr sieht nämlich vor, dass die vier Erstplatzierten der beiden Staffeln jeweils in eine Playoff-Runde einziehen, wobei die Sieger der beiden Playoff-Runden für das Finale qualifiziert sind. Die Teams, die die Hauptrunde auf den Rängen fünf bzw. sechs abgeschlossen haben, müssen dagegen in die Abstiegsrunde.

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Bewegung im RV NRW

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Die Mannschaftssaison 2019 geht auf die Zielgerade. Die letzten Begegnungen in den Ligen stehen auf dem Programm. Festzustellen ist, dass der diesjährige Modus, insbesondere die zur Qualifikation für das Final Six ausgetragene Playoff-Runde, bei den Vereinen für eine gewisse Ermüdung sorgt. Die Leistungsunterschiede sind auch unter den stärksten Teams noch zu groß, als dass in den Playoffs ein hohes Maß an Spannung aufkommen könnte. Manche Mannschaften, die in diese Runde eingezogen sind, wirken überfordert und chancenlos. Die fehlende Motivation ist ihnen anzumerken. Das mit guten Gedanken und gutem Gefühl eingeführte System erweist sich somit als reformbedürftig.

Der RV NRW hat dies erkannt und wird im Dezember mit den Vereinen im Rahmen einer zentralen Veranstaltung in die Diskussion und Beratung gehen, in der dann gemeinschaftlich die Rahmenbedingungen für die nächsten Jahre erarbeitet werden. Wir werden sehen, wie die Bedürfnisse der Clubs aussehen und für welchen Modus sie sich für die Zukunft entscheiden werden. Klar ist, dass ihre Interessen Priorität haben müssen.

Indes steigt die Spannung vor dem Final Six dennoch gewaltig. Der zentrale Finaltag war bereits im vergangenen Jahr, bei seiner Premiere, ein voller Erfolg und wird auch 2019 wieder ein tolles Event werden. Die Ringsportanhänger sollten diesen Termin fett im Kalender markieren und ihm mit Vorfreude entgegenfiebern, denn der Rahmen in der frisch sanierten Sporthalle Schmittstraße wird in diesem Jahr noch schöner sein als 2018.

Auch wenn der Fokus aktuell auf den Geschehnissen rund um die Ligen liegt, gibt es weitere Nachrichten zu vermelden. Die jüngst gewonnene Silbermedaille bei den Deutschen Frauen-Mannschaftsmeisterschaften beispielsweise ist ein außerordentlich erfreulicher Erfolg, den man auch an dieser Stelle noch einmal erwähnen muss.

Doch auch abseits der Wettkämpfe geht der Sportbetrieb weiter. Die Trainer-C-Lizenz-Ausbildung ist beendet und der zuständige Referent Holger Nowakowski (Herdecke) hat wieder eine stattliche Zahl an Sportkameraden erfolgreich ausgebildet.

Es ist also reichlich Bewegung im Verband. Freuen wir uns auf die nächsten Wochen, während deren sich weitere interessante News rund um die Ringermatte ergeben werden. 

Ostwestfalen-Clubs nutzen „Heimspiel“

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Am 3.11. hat in Bielefeld das Landessichtungsturnier der B-, C-, D- und E-Jugend im gr.-röm. Stil stattgefunden. Merklich war hierbei die aktuelle Belastung der Vereine, denn die laufende Mannschaftssaison und ein langes Sportjahr, welches sich langsam dem Ende zuneigt, hinterlassen Spuren. Somit konnte der ausrichtende ASV Atlas lediglich 14 Vereine, zu großen Teilen die aus dem Bezirk Westfalen, mit insgesamt 92 Ringern begrüßen. Das ist sicherlich eine ausbaufähige Zahl, doch war aufgrund des etwas ungünstigen Termins mit dieser eher schwächeren Resonanz zu rechnen.

Ihre Chance genutzt haben hierbei die Vereine aus Ostwestfalen, die in ihrem „Heimspiel“ mit guten Leistungen aufwarteten. Zwar war der KSV Witten 07 einmal mehr in der Teamwertung erfolgreich, doch belegten die Ostwestfalen-Clubs mit den Rängen zwei (PSV Lippe-Detmold), drei (KSV Gütersloh) und fünf (Atlas Bielefeld) vordere Platzierungen. Stark zeigten sich ansonsten noch der KSV Hohenlimburg (4.), der AC Mülheim 92 (6.) und der TV Essen-Dellwig (7.).

 

DMM: Frauenteam ist Vizemeister

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Der hessische KSV Rimbach war vom 22.-23.11.2019 Ausrichter der diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Frauen. Die NRW-Auswahl war als Titelverteidiger angereist und galt daher auch als eine der favorisierten Mannschaften, vielleicht sogar als heißester Anwärter auf die begehrte Goldmedaille.
In den vier Vorrundenkämpfen (gegen Bayern I, Bayern II, NRW II und Berlin) waren die Ringerinnen um Landestrainer Sevket Karapinar und Frauenreferent Heinz Schmitz auch deutlich überlegen und zogen verdient ins Finale ein, wo sie den Athletinnen Württembergs gegenüberstanden. Ähnlich wie im Jahre 2016, als man mit Südbaden die Klingen kreuzen musste, entwickelte sich der Endkampf zu einem Krimi, wie er spannender nicht sein konnte. Leider war das Glück – wie auch 2016 – nicht auf unserer Seite, denn beim Endstand von 16:16 hatte der Gegner aufgrund der höheren Anzahl an Einzelsiegen die Nase vorne. Dies ist zwar ärgerlich, doch trotzdem gilt: Silber gewonnen anstatt Gold verloren!
Die überwiegend aus Nachwuchskämpferinnen bestehende NRW-Zweitvertretung landete am Ende auf Rang sieben unter den neun teilnehmenden Mannschaften und hat sich somit ebenfalls unseren Respekt verdient. Der deutliche 26:8-Erfolg gegen Bayern II gleich im ersten Kampf zeigt, dass die Kämpferinnen vollkommen konkurrenzfähig waren und ordentlich mitmischen konnten.
Herzlichen Glückwunsch an die Athletinnen und Trainer, die dazu beigetragen  haben, dass dieses Wochenende zu einem erfolgreichen aus Sicht des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen geworden ist!  

 

29. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen

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Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen am 13. November:

Bundesweite Aktion "Breitensport Ringen"

Ein weiteres ringkampfsportliches Großereignis steht in Witten vor der Tür: die „Stadtschulmeisterschaft im Ringen“ wird am 13. November in der Husemannhalle ausgetragen, und es wird bereits die 29. Auflage dieses im deutschen Ringersport einmaligen Schul-Ereignisses sein. Das Turnier ist fest im Kalender der Wittener Grund- und Förderschulen notiert, so dass sich auch in diesem Jahr wieder viele Talente auf den Matten der größten Sporthalle der Stadt tummeln werden.

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Stadtschulmeisterschaften in Witten

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29. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen:
„Same procedure …“ – Rüdinghauser Schule einmal mehr überlegen
XXL-Ringen in der Husemannhalle: viel Spaß, Kreativität und Einsatz

Der Deutsche Ringer-Bund (DRB) hatte die Woche des „Ringkampf als Breitensport“ ausgerufen, und die Fachschaft Ringen im SSV Witten mit den Vereinen SU Annen und KSV Witten veranstaltete die 29. Wittener Stadtschulmeisterschaft gestern (13.11.) unter diesem Motto. Dass Ringen sehr gut auch Breitensport sein kann, machte dieses Turnier deutlich!

Heiß ging es einmal mehr her in der Wittener Husemannhalle, als knapp 400 Kinder der Wittener Grund- und Förderschulen ihre Stadtschulmeister im Ringen kürten. Und auch diesmal zeigte sich wieder der Stellenwert dieser Veranstaltung für Witten und seine Schulen, die Veranstaltung, die in dieser Form die größte in Deutschland ist. Der „Dominator“ der vergangenen Jahre, die Rüdinghauser Grundschule, hielt sich einmal mehr schadlos und siegte am Ende mit deutlichem Vorsprung. Der Yvonne-Englich-Wanderpokal, dazu ein Siegerpokal für diese Meisterschaft, Urkunde und Geldgeschenk für die Schularbeit waren ein angemessener Lohn.

Heiß ging es her bei den engagierten Kämpfen der Mädchen und Jungen, heiß war die Riesen-Stimmung, die die Kinder verbreiteten: sie feuerten sich gegenseitig an, begleitet von ihren engagierten Lehrerinnen und Lehrern, von Eltern, Großeltern, Familienangehörigen und Freunden. So sorgte ein meist hoher Geräuschpegel dafür, dass in der ringkampferprobten Halle echte Wettkampfatmosphäre herrschte.

Das Wettkampfbüro mit Carsten Schäfer vom Ringer-Verband NRW und etwa weitere 30 Helferinnen und Helfer aus den Wittener Vereinen KSV 07 und SU Annen arbeiteten vor und hinter den Kulissen präzise und zügig, so dass nach knapp sieben Stunden alle Kinder ihre Medaillen und Urkunden, die jeweils besten Jungen und Mädchen beider Altersklassen besondere Pokale und Präsente und die Siegermannschaften Pokale und Siegerchecks in den Händen hielten.

Das Orga-Team der Fachschaft Ringen im SSV Witten schaffte einmal mehr einen reibungslosen Ablauf, so dass dieses Turnier fast mit Punktlandung gegen 15.30 Uhr beendet werden konnte. Gleich fünf Matten waren ausgelegt, auf denen die Kämpfe – insgesamt ca. 750 – parallel in fast 90 Wettkampfkategorien abgewickelt wurden. Jugendliche Ringerinnen und Ringer des KSV waren als Kampfrichter und Protokollführer tätig und machten ihre Sache richtig gut. 14 von 18 möglichen Schulen der Stadt waren am Start, die Kinder hatten im Vorfeld der Wettkämpfe fleißig trainiert, teilweise unter Anleitung der Trainerinnen und Trainer vom KSV und der SUA.

Die Sponsoren, an der Spitze die Stadtwerke mit dem SportScout-Projekt, die Sparkasse, das Einrichtungshaus Ostermann, die Wohnungsgenossenschaft Witten Mitte, AM-Sport, das Kaufhaus Alnatura, das Blumenhaus Jahrmann, der Stadtsportverband sowie die Buchhandlungen Mayersche und Lehmkuhl hatten dafür gesorgt, dass diese Veranstaltung für die Kinder wieder zu einem Erlebnis werden konnte. Denn die erhielten nicht nur alle Urkunden und Medaillen, die Sieger dazu AM-Sport-Trinkflaschen, sie wurden auch mit einem Snack, Getränken, Obst und Gemüse kostenlos versorgt.

Ringen ist offensichtlich ein Sport, der dem Bewegungsdrang der Kinder entgegenkommt, dem Wunsch, sich im sportlichen Zweikampf zu messen. Denn es machte allen offensichtlich Riesenspaß, auf den weichen Matten der Husemannhalle die Kräfte zu messen. Mädchen und Jungen gingen gleichermaßen engagiert zu Werke, um Siege und Medaillen im buchstäblichen Sinne zu erringen. Es herrschte ein unglaubliches „Gewusel“ auf den Matten, drum herum, auf den Tribünen und im Foyer der Sporthalle. Und Verletzungen gab es auch diesmal nicht – von wenigen kleineren Blessuren abgesehen!

Hinter Seriensieger Rüdinghauser Grundschule (100 Punkte) ging es knapp zu: jeweils nur durch wenige Zähler getrennt lagen die Buchholzer Schule (88), und die Herbeder Schule (84) auf den Plätzen, die mit einem Geldpräsent bedacht waren. Dahinter kamen Erlenschule (75), Hellweg- (72) und Hüllbergschule (70) unter die Top-Sechs.

 (Foto: Detlef Englich)

DM-Ausrichter Lippe-Detmold und Hohenlimburg

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Auch für das Jahr 2021 wurden wieder zwei Clubs aus unserer LO mit der Ausrichtung einer Deutschen Einzelmeisterschaft betraut: Der PSV Lippe-Detmold (B-Jugend Freistil) sowie der KSV Hohenlimburg (Junioren Greco) haben vom DRB den Zuschlag erhalten. Wir gratulieren den beiden Vereinen und freuen uns, dass wir auch 2021 wieder nationale Spitzenkämpfe auf unseren Ringermatten sehen können.

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