Mattensplitter

Mattensplitter

Vier Titel bei A-Jugend-DM

Drucken

Nach dem erfolgreichen ersten Aprilwochenende, als unsere B-Jugendlichen bei den Deutschen Meisterschaften durch gute Ergebnisse glänzen konnten, haben vom 13.-15.04. nun unsere A-Jugendlichen nachgelegt, ja das Ganze sogar noch gesteigert.

Vor allem die Greco-Spezialisten, welche in der Vergangenheit in ihrem Altersbereich national bereits überlegen waren und nun in die A-Jugend hineingewachsen sind, gaben allen Anlass zu höchster Zufriedenheit. Vier Titel und drei Vizemeisterschaften sind eine überragende Ausbeute, die gleichzeitig den Gewinn der Länderwertung bedeutete.

Herauszuheben ist hier einmal mehr der Nachwuchs des KSK Konkordia Neuss, der alleine zehn Kämpfer für die in Pirmasens ausgerichteten Titelkämpfe melden und dabei fünf Finalisten (drei Titelträger) stellen konnte. Eine wahrlich gelungene Generalprobe für die in sieben Wochen stattfindenden Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in eigener Halle. Da man bei den Einzelwettkämpfen an die Dominanz der Vorjahre anknüpfen konnte, dürfte man hier wohl als Favorit gelten.

Allerdings wäre es nicht fair, sich mit dem dicken Lob auf den KSK Konkordia zu beschränken: Auch einige andere Clubs konnten eifrig Punkte für unsere Teamwertung sammeln und die verdienten Früchte für ihre jahrelange Jugendarbeit ernten. Exemplarisch seien hier der KSV Witten 07 und der RC Hürth genannt, die mit Noah Englich (endlich, endlich Deutscher Meister!) und Silbermedaillengewinner Marco Stoll herausragende Ergebnisse erzielten.

Keineswegs vergessen darf man außerdem die Freistiler, welche in Ladenburg zwar keine Medaille erkämpften, jedoch ebenfalls einige gute Platzierungen (u.a. dreimal Rang vier) holten und die Gesamtleistung unserer Athleten damit abrundeten. Summa summarum also wieder positive Nachrichten aus dem Lager des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen!

Die Platzierungen im Greco:

Deutscher Meister: Noah Englich (KSV Witten 07/42 kg), Albert Nakaev (KSK Konkordia Neuss/45 kg), Deni Nakaev (KSK Konkordia Neuss/60 kg), Samuel Bellscheidt  (KSK Konkordia Neuss/65 kg).

Deutscher Vizemeister: Aaron Bellscheidt (KSK Konkordia Neuss/51 kg), Marco Stoll (RC Hürth/60 kg), Julian Lejkin (KSK Konkordia Neuss/80 kg).

Top Ten: Jan Krempin (KSK Konkordia Neuss/48 kg/8.), Iwan Tagner (KSK Konkordia Neuss/51 kg/4.) Andreas Zenger (KSV Witten 07/51 kg/6.), Ibrahim Deziev (KSK Konkordia Neuss/60 kg/7.), Amer Bolakhrif (KSV Germania Krefeld/65 kg/4.), Kiril Kildau (AC Mülheim 92/80 kg/8.), Dennis Briske (TKV Hückelhoven/92 kg/4.), Hendrik Friese (TSG Herdecke/92 kg/10.), Can Sevim (RC Ehrenfeld/110 kg/5.).

Top-Ten-Platzierungen im Freistil:

Lukas Chentsov (PSV Lippe-Detmold/51 kg/4.),  Ben Haeffner (KSV Germania Krefeld/71 kg/5.), Jakob Kämper (TuS Aldenhoven/92 kg/4.), Nico Beyer (SV Sende/110 kg/4.), Hakan Yurdakul (KSV Oberhausen/110 kg/5.).

Herzlichen Glückwunsch!

 

Focken siegt in Sofia

Drucken

Es war ein ereignisreiches Wochenende für den Ringerverband NRW. Es stand ganz im Zeichen von Tagungen, Wahlen und Personalentscheidungen. Hinzu kamen diverse Lehrgänge (z.B. DM-Nominierungslehrgang A-Jugend) sowie die Durchführung des Martener Ringerturnieres. Volles Programm also.

Was jetzt noch fehlte, um die Sammlung zu komplettieren, ist eine Erfolgsmeldung aus dem Bereich des Leistungssports. Doch auch diese gibt es noch zu verkünden, auch wenn sie weit abseits unserer heimischen Ringermatten zustande kam. Wie nämlich am Sonntag bekannt wurde, siegte Aline Focken (KSV Germania Krefeld) bei einem internationalen Turnier in der bulgarischen Hauptstadt Sofia in der Klasse bis 76 kg.

Zufrieden zeigte sich Vater Georg bereits nach dem Finaleinzug. Diesen konnte Aline u.a. durch einen schnellen Schultersieg gegen ihre moldawische Konkurrentin erreichen, obwohl sie dieser zuletzt noch nach Punkten unterlegen war. Dass sie sich am Ende auch in der höchsten Gewichtsklasse bei einem internationalen Turnier mit Gold belohnen konnte, ist natürlich umso schöner. Die frisch gebackene Sportlerin des Jahres der Stadt Krefeld scheint also in ihre neue Klasse vollends hineinzuwachsen. Dass sie den Schritt in die oberste Kategorie gemacht hat, war laut Vater Georg unvermeidbar: „Bei den neuen Gewichtsklassen würde ein Abtrainieren immer schwerer, zumal Aline das 68 kg-Limit ja nicht nur einmal, sondern über das ganze Jahr hinweg im Auge haben und erreichen müsste. Es war somit sinnvoller, sich für die 76 kg-Klasse aufzubauen, auch wenn sie augenblicklich noch etwas leicht dafür ist.“

Laura Mertens (AC Ückerath) schaffte bei diesem Vergleich Rang fünf in der 57 kg-Klasse, während Vereinskameradin Nina Hemmer ausgeschieden ist.

 

Aline Focken

Frauen-GP in Dormagen abgesagt

Drucken

Wie jammerschade! Der AC Ückerath muss den alljährlich an Pfingsten stattfindenden Frauen-Grand Prix bzw. das Hans-von-Zons-Turnier für 2018 absagen. Grund dafür ist die Entscheidung des Ringer-Weltverbandes, die Kadetten-Europameisterschaften u.a. auf dasselbe Wochenende zu verschieben. Diese zeitliche Verschiebung hängt damit zusammen, dass man die in Kiew (Ukraine) geplante Veranstaltung nach Skopje (Mazedonien) verlegen musste, da eine Teilnahmemöglichkeit für alle europäischen Nationen ansonsten nicht garantiert werden konnte. Hier hat die Politik dem Sport leider im Wege gestanden.

Für den AC Ückerath ist nach eigenen Angaben die Durchführung des Turnieres aufgrund der bisherigen Meldezahlen nun zu riskant. Eine Verlegung des GP aufgrund der Terminenge ist ihm nach einer Analyse der Situation leider nicht möglich. Somit wird dieses Jahr einer der sportlichen Höhepunkte in NRW leider „ins Wasser fallen“.

Eine gute Nachricht ist jedoch, dass der „AC Ückerath daran interessiert ist, die Tradition des Grand Prix im nächsten Jahr fortzusetzen.“, so Günter Suling stellvertretend für die verantwortliche Grand Prix-Steuerungsgruppe. Hoffen wir also, dass wir 2019 wieder die Weltelite des Frauenringens in Dormagen begrüßen können.

 

Bewegung beim KSV Marten

Drucken

Ordentlich Bewegung und Veränderung ist in den letzten Wochen beim KSV Jahn Marten zu beobachten. Wer das Geschehen rund um den Club in den sozialen Netzwerken etwas genauer verfolgt hat, kann dies zweifelsohne bestätigen. Ausdruck hierfür ist beispielsweise die Wahl eines neuen und vor allem jungen Vorstandes, der von Adrian Baric (1. Vorsitzender) und Stefan Sternkopf (2. Vorsitzender) angeführt wird.

In diese Phase, in der viele Nachrichten über den Verein die Runde machen, fiel nun bezeichnenderweise auch das Martener Ringerturnier am 25.März. Dieser Wettkampf insbesondere für Anfänger der C-, D- und E-Jugend im Freistil ist fast schon eine Art Tradition. Hier waren dieses Jahr immerhin 82 Teilnehmer aus 13 Vereinen am Start, wobei sich der KSV Kirchlinde als stärkstes Team herauskristallisierte. Ein schönes Turnier, das den Terminkalender im RV NRW enorm bereichert. 

Wir drücken dem KSV die Daumen, dass er zukünftig weiterhin ein wichtiger Bestandteil unseres Verbandes und unserer Sportart bleiben kann.

Erfolgreiche B-Jugend-DM

Drucken

Am Wochenende fanden die Deutschen Einzelmeisterschaften der B-Jugend in beiden Stilarten statt. Während die Greco-Spezialisten in Frankfurt/Oder an den Start gegangen waren, wurden die Freistiltitelkämpfe in Herdecke und somit im Bereich unserer LO durchgeführt.

Die TSG Herdecke ist mittlerweile ein erfahrener Ausrichter, der auch dieses Mal seiner Aufgabe bestens gewachsen war. Verwunderlich ist dies nicht, schließlich hatte der Club zuletzt 2015 durch eine hervorragende Ausrichtung einer Deutschen Einzelmeisterschaft glänzen können. Trotzdem war der TSG-Vorsitzende Frank Meyer im Vorfeld etwas nervös, da solch eine Veranstaltung jedes Mal aufs Neue eine echte Herausforderung darstellt. Doch letztlich durfte er sich schnell wieder entspannen: „Das Turnier läuft jetzt wie am Schnürchen. Nun bin ich endlich beruhigt.“ sagte er im Laufe des Samstagvormittags. Bei allen positiven Eindrücken hatte man in der Bleichsteinhalle auch eine Schrecksekunde miterleben müssen, als sich ein junger Sportler eines anderen Landesverbandes verletzt hatte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Ein sehr unschöner Zwischenfall. Doch im Sport, egal in welcher Disziplin, ist so etwas leider nicht gänzlich zu vermeiden. Dem Verletzten, dessen Diagnose bis Samstagmittag noch unbekannt war, wünschen wir an dieser Stelle gute Besserung!

Mit dem Abschneiden unserer Athleten konnten wir als gastgebender Verband überaus zufrieden sein. Die vielen Zuschauer, unter ihnen auch Persönlichkeiten wie Klaus Rost oder Fritz Schrader, sahen den Gewinn von insgesamt sieben Medaillen. Dies bedeutete Rang drei in der Länderwertung und eine sehr gute Ausbeute, die erstmalig seit längerer Zeit auch deutlich stärker war als die der Greco-Mannschaft. Chapeau! Den einzigen Meistertitel holte der starke Leon Hannig (AC Ückerath) in der 68kg-Klasse. Vizemeister wurden Malik Eliseev (AC Mülheim 92/38 kg), Marcel Graf (TV Eintracht Walheim/75 kg) und Leon Suslin (TSG Herdecke/85 kg). Mit Bronze schmücken durften sich am Ende Shamil Sulejmanov (RSV Rheinbach/48 kg), Gregor Eigenbrodt (KSV Witten 07/52 kg) und Ramsan Israilov (AC Mülheim 92/85 kg).  

Top Ten – Platzierungen verbuchten obendrein noch Nils Rasmus Brose (TV Essen-Dellwig/35 kg/8.), Murad Akmurzaev (AC Mülheim 92/41 kg/4.), Justus Eigenbrodt (KSV Witten 07/44 kg/7.), Emin Burak Salviz (TV Essen-Dellwig/48 kg/6.) Vatan Ülger (KSV Witten 07/48 kg/9.) und Jannik Wirth (TSG Herdecke/ 62 kg/6.).

Bei den parallel stattfindenden Greco-Titelkämpfen schaffte es mit Malik Magomadov (AC Mülheim 92/57 kg) ein NRW-Ringer ins Finale, welches mit 6:8 jedoch hauchdünn verloren ging. Er bescherte seinem Verein mit der insgesamt dritten DM-Medaille an diesem Wochenende großen Anlass zur Freude. Calvin Stiller (VfK Lünen-Süd/44 kg) holte mit einem 9:4-Punktsieg gegen Philip Triebler (Brandenburg) die zweite Medaille für unsere Jungs. Die Top Ten erreichen konnten zudem Timo Schaffrinna (KSK Konkordia Neuss/38 kg/5.), Kutkagan Öztürk (KSV Witten 07/48 kg/7.), Elias Rud (TV Essen-Dellwig/48 kg/9.), Fabian Schnell (TuS Aldenhoven/52 kg/10.), Samuel Makedon (PSV Lippe-Detmold/57 kg/10.) und Alexander Boric (KSV Witten 07/62 kg/4.).

Aufmerksam hören unsere jugendlichen Freistil-Asse den Worten von Leistungssportkoordinator Ayhan Aytemiz zu.

Mirko Englich wird Landestrainer

Drucken

Wie Leistungssportkoordinator Ayhan Aytemiz zuletzt mitgeteilt hat, bekommt das Landestrainerteam des Ringerverbandes NRW prominenten Zuwachs: Aushängeschild Mirko Englich (KSV Witten 07) steigt ab sofort in dieses Amt ein und wird sicher dazu beitragen, dass sich unsere Greco-Spezialisten weiterentwickeln werden.

Über die Fähigkeiten des 39jährigen muss man wohl keine großen Worte verlieren. Der Olympiazweite von 2008 und zweifache Vize-Europameister ist schließlich einer der erfolgreichsten deutschen Ringer der letzten Jahrzehnte, der sich auch als Trainer bereits erste Meriten verdienen konnte. Exemplarisch sei hier die Meisterschaft in der 2. Bundesliga genannt, welche er mit seinem Heimatclub aus Witten buchstäblich errungen hat. Durch sein fachliches Wissen in Verbindung mit seiner Vorbildfunktion ist er der richtige Mann an richtiger Stelle und eine große Verstärkung für unseren Trainerstab. Wir wünschen ihm bei seiner Arbeit den bestmöglichen Erfolg!

 

Mirko Englich (links) wird zukünftig ebenso wie sein Wittener Trainerkollege Sevket Karapinar (rechts) als Landestrainer für den gr.-röm. Stil fungieren

691 Ringer beim Osterturnier

Drucken

Das alljährliche internationale Osterturnier für sämtliche Nachwuchsaltersklassen beider Geschlechter war – und das ist äußerst positiv gemeint - der übliche Massenauflauf: Sage und schreibe 691 Athletinnen und Athleten, darunter auch zahlreiche aus den Reihen unseres Verbandes, waren nämlich in Utrecht über die Waage gegangen. Alleine Ausrichter de Halter Utrecht, der sich wie immer bestens vorbereitet und gewappnet zeigte, hatte 43 Sportler am Start, stellte damit die teilnehmerstärkste Mannschaft und siegte in der Mannschaftswertung letztlich auch vor Eszergrom BSE (Ungarn) und Legends of Gold Beresford (USA). Unter den 102 angetretenen Teams lesen sich zudem Namen wie Danish Wrestling, Cridflda Paris, Team Georgia, Team Austria, Team New York oder Makkabi Eilat – und dies ist nur eine kleine Auswahl derer, die der Veranstaltung das gewohnte internationale Flair verliehen haben.

Unabhängig vom Ausgang oder dem Abschneiden der eigenen Athleten muss wohl jedem angereisten Sportsfreund das Herz aufgegangen sein, haben solche Wettkämpfe doch zumindest im europäischen Raum absoluten Seltenheitswert. Daher ließen es sich auch Persönlichkeiten wie unser Ehrenmitglied und Kampfrichter-Legende Horst Faller nicht nehmen, das Turnier zu besuchen, welches auf sieben Matten ausgetragen wurde. Er musste sich jedoch auch wohl fühlen, waren mit Maria Anselm, Jurij Gladyschew, Frank Klein, Christian Deeken, Ron Visser, Maxim Aumann, Vladimir Kreps, Martin Gruchmann und Jonas van der Meeren auch viele bekannte Unparteiische aus NRW im Einsatz. Die Referees gratulierten auch herzlich, als Horst im Rahmen der Veranstaltung als Kampfrichter verabschiedet, Maria Anselm dagegen als neue Kampfrichterreferentin des Ringerverbandes NRW beglückwünscht wurde.

Für Ringsportanhänger war dieses Event definitiv eine wahrlich schöne Alternative zum Eiersuchen! Nicht nur, weil einem ein sportlicher Leckerbissen geboten wurde, sondern auch, weil das Ganze in äußerst netter, angenehmer und sportlicher Atmosphäre abgelaufen ist.

 

Maria Anselm und Horst Faller im Kreise ihrer Kollegen (Foto bereitgestellt von Horst Faller)

 

Verbandsjugendtag ist Geschichte

Drucken

Der Verbandsjugendtag 2018 ist Geschichte. Am 24.03. hatten sich die maßgeblichen Vertreter des Präsidiums sowie die Deligierten der Vereine im Anschluss an die Bezirkstage zusammengefunden. Leider waren viele, u.a. auch hochkarätige Clubs nicht anwesend, was jedoch nichts an der Beschlussfähigkeit der Versammlung änderte.

Letztlich war die Veranstaltung nach nur einer guten Stunde beendet, wenngleich einige interessante Tagesordnungspunkte auf der Agenda gestanden hatten. Einer von ihnen war das Referat von Henning Heinrichs, dem Leiter des Sportinternats Knechtsteden und damit gewissermaßen dem Gastgeber des Verbandsjugendtages. Dieser hatte allen Anwesenden die Strukturen, Ziele und Möglichkeiten aufgezeigt, die den Athletinnen und Athleten in diesem mit 36 Plätzen eher kleinen Sportinternat geboten werden. Er betonte hierbei neben der Wichtigkeit der Sportart Ringen, dass im Internat die schulische Ausbildung gleichermaßen im Vordergrund stünde wie die sportliche Laufbahn, um allen Jugendlichen auch eine berufliche Zukunft und Perspektive ermöglichen zu können. Bei Interesse an einer Aufnahme ins Internat solle man sich nicht scheuen, Kontakt mit dem Ringerverband oder ihm persönlich aufzunehmen. Zwar entstünden im Falle einer Aufnahme selbstredend Kosten, doch dürfe es hieran nicht scheitern, da die Plätze deutlich subventioniert würden und zusätzlich anderweitig gefördert werden können.

Gespannt hörte man auch den Berichten des NRW-Jugendreferenten Kurt Schröer sowie des Referenten für Frauenringen Heinz Schmitz zu. Während Schröer, der später einstimmig wiedergewählt wurde, über die Dringlichkeit von Breitensportaktivitäten, Nachwuchsarbeit und Mitgliederwerbung gesprochen hatte, versuchte Heinz Schmitz, die Vereine nach dem Verlesen einer langen Erfolgsliste zu einer verstärkten Integration von Frauenringen zu überzeugen.

Zum Abschluss wurde noch einmal über die leider immer häufiger werdenden Gewalteskalationen an unseren Ringermatten gesprochen. Man konnte eindeutig feststellen, dass Vorkommnisse wie die Massenschlägerei anlässlich der Schüler-Rheinlandmeisterschaften in Oberforstbach Spuren hinterlassen haben. Diese Entwicklung stimmt nachdenklich und wirft die Frage auf, wie man sich zukünftig vor derartigen Dingen schützen kann. Definitiv wird das Thema die Ringsportwelt in Zukunft weiter beschäftigen – und das nicht nur auf Tagungen, die sich mit unserer Nachwuchsarbeit befassen.

 

Internatsleiter Henning Heinrichs referierte über das Sportinternat Knechtsteden

 

Heinz Schmitz (Referent für Frauenringen, links) und Kurt Schröer (Jugendreferent)

Seite 3 von 59
hier steht nix