Mattensplitter

Saison 2021 ist in Vorbereitung

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  • Geschrieben von Thomas Meyer

    Augenblicklich laufen die Vorbereitungen für eine mögliche Mannschaftssaison 2021 auf vollen Touren. Freitagabend hatten sich hierzu die maßgeblichen NRW-Präsidiumsmitglieder im Rahmen einer neunzigminütigen Videokonferenz mit den Vereinen getroffen, um den aktuellen Stand der Planungen vorzustellen und sich über mögliche Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder sonstige Sorgen und Nöte auszutauschen. Knapp 40 Personen waren anwesend. Die Gesprächsleitung hatten Präsident Jens Nettekoven, Geschäftsführer Carsten Schäfer und Ligenreferent Detlev Ewert übernommen. 

    Festzuhalten bleibt, dass die vom Präsidium erarbeitete Planung bei den Clubs auf Zustimmung gestoßen ist. Demnach soll der Startschuss für die Mannschaftssaison – wenn es möglich sein wird – am 16. Oktober fallen, wobei der Austragungsmodus noch unklar ist. Vorstellbar wären beispielsweise eine verkürzte Saison nach klassischem Prinzip oder die Ausrichtung mehrerer Mannschaftsturniere. Eine Entscheidung hierzu steht noch aus.

    Als sinnvoll hatten die Vereinsvertreter sämtliche im Erstentwurf vorgeschlagenen Fristen (spätester Trainingsbeginn, Meldeschluss für Mannschaften, Ende der Wechselfrist etc.) erachtet und diese gutgeheißen, während sich beim Thema Hygienekonzepte eine Diskussion entwickelte. Durch Detlev Ewert wurde in diesem Zusammenhang ein Konzept vorgestellt, welches selbstredend noch nicht an die Zustände im Herbst angepasst sein kann, aber vielleicht eine Orientierung für die Vereine darstellt. Da die einzelnen Kommunen unterschiedliche Strategien verfolgen und verschiedene Dinge einfordern werden, wird es an den Vereinen selbst liegen, ein endgültiges Konzept zu erstellen und ggfs. einen verantwortlichen Hygieneschutzbeauftragten zu benennen. Die Bedenken waren allerdings groß, einen solchen Beauftragten überhaupt erst finden zu können, der freiwillig diese nicht unbeträchtliche Verantwortung auf sich nehmen würde.

    Zwei Nachrichten des Präsidenten an die Vereine waren abschließend von besonderer Relevanz:

    1. Vereine, die ihr Team zurückziehen, werden hierfür nicht bestraft werden. Sie dürfen auch 2022 ohne Auflagen, Strafzahlungsleistungen oder Rückstufung wieder am Betrieb der jeweiligen Liga teilnehmen. Die augenblicklich geltenden Statuten seien für normale Zeiten gemacht und daher für 2021 außer Kraft zu setzen.
    2. Bei der Saisonplanung ist höchste Flexibilität gefordert. Die Vereine sollen ihre Anliegen und Probleme vorbringen, worauf der Verband wiederum versuchen wird, sinnvolle Lösungen zu finden und möglichst vielen Clubs gerecht zu werden. Der endgültige Saisonbeginn, Austragungsmodi, Mannschaftszusammensetzung etc. müssen mit den Vereinen gemeinsam erarbeitet werden – natürlich in Abhängigkeit von der Corona-Situation. Auch bestehende Vorschläge, möglicherweise nur mit acht Ringern anzutreten, gilt es zu prüfen. Für Mitte Mai ist zu diesem Zweck eine weitere Zusammenkunft geplant, aus der dann konkretere Vorgaben und Statuten für die Saison 2021 hervorgehen sollen.

    Es geht nur gemeinsam! Es geht nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen! Es geht nur mit Flexibilität und Rücksichtnahme auf die Interessen der Beteiligten! Präsidium und Vereine haben bei der Besprechung gezeigt, dass sie in einem Boot sitzen und gewillt sind, sich einträchtig der Sache anzunehmen. Das sollte uns optimistisch stimmen. Hoffen wir alle, dass die Mühen nicht umsonst sein werden und unser geliebter Sport bald wieder stattfinden kann.