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Weitere Verbände sagen Mannschaftssaison ab

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Die Corona-Krise bedeutet nach wie vor einen tiefen Einschnitt für alle Lebensbereiche. Auch der gesamte Sport ist weiterhin schwer ge- und betroffen. Wer das sportliche Geschehen – oder aber „Nichtgeschehen“ - in den letzten Monaten verfolgt hat, hat viele Absagen selbst höchstrangiger Veranstaltungen und Wettbewerbe wahrnehmen können. Nicht vergessen darf man das Training, welches selbst unter deutlichen Lockerungen in den unterschiedlichen Disziplinen nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden kann. Sogar „König Fußball“, der durch ein intelligentes Hygienekonzept zumindest im Profibereich stattfinden konnte, muss deutlich zuückstecken.

Der RV NRW hatte sich bereits im April dazu entschieden, die diesjährige Mannschaftssaison abzusagen. Die Reaktionen hierauf waren sehr unterschiedlich. Es gab diejenigen, die dem Hauptausschuss, sprich den Entscheidungsträgern im RV NRW, die nötige Weitsicht attestierten und diesen Schritt für logisch und vernünftig befanden. Andere dagegen hielten die Absage für verfrühten Aktionismus, vielleicht sogar eine Panikreaktion, die ihnen zum damaligen Zeitpunkt noch vollkommen unangebracht erschien.

Der Beginn der Mannschaftssaison auf den Ringermatten der gesamten Republik rückt nun näher. Bereits Ende des nächsten Monats hätte es in den Ringerhallen wieder „brennen“ sollen. Doch die Vorzeichen stehen schlecht. Gleich mehrere Landesverbände, u.a. auch das starke Hessen, sind nachgezogen und haben ihrerseits die Liga für 2020 aus dem Veranstaltungskalender gelöscht. Es ist damit zu rechnen, dass weitere LOs diesen bitteren Weg gehen werden.

Der RV NRW hatte mit seiner Absage zeitig gehandelt und damit den Vereinen die nötige Planungssicherheit gegeben. Das Präsidium hat richtig entschieden, wie es sich nach und nach immer deutlicher herauskristallisiert. Was dem ein oder anderen zuerst als unnötig hart erschien, erweist sich als gelungener Schachzug. Durch die Gewissheit, in 2020 kein Team auf die Matte schicken zu können, wurde den Clubs die nötige Ruhe zuteil, um sich selbst zu organisieren und die Krise bestmöglich zu bewältigen.

DRB-Präsident Manfred Werner hat in einem offiziellen Schreiben dafür geworben, den Ausfall der Kämpfe noch einmal zu überdenken und vielleicht Alternativen zu erarbeiten. „Flagge zeigen!“ lautet seine Devise, mit der er möglichst großen Schaden vermeiden möchte. Eine verständliche und ausgesprochen ehrbare Reaktion, mit der der Präsident versucht, Teile unseres Sports für das laufende Kalenderjahr zu retten. Doch es dürfte schwer werden, die Maschinerie in der Kürze der Zeit und mitten in der Pandemie in Gang zu setzen, zumal dies bei einer Vollkontaktsportart gleich doppelt problematisch ist.

Dennoch verliert der Ringsportfreund seinen Optimismus noch nicht ganz. Die ab Oktober geplante Bundesligasaison ist schließlich noch nicht vom Tisch. Vielleicht gelingt es der ein oder anderen LO ja doch noch, Mannschaftswettbewerbe durchzuführen – in welcher Form auch immer. Auch keimt nach wie vor die Hoffnung auf, dass am Jahresende die ein oder andere Einzelmeisterschaft nachgeholt werden könnte.

Ob dies berechtigte Hoffnungen sind, bleibt der Phantasie, dem Optimismus oder Pessimismus jedes einzelnen vorbehalten. Man sollte jedoch nicht zu viel erwarten. Warten wir ab.

 

 

Outdoor-Training des Bundes und Landesstützpunktes Dormagen

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Die vor Ort wohnenden Ringerinnen des Bundes- und Landesstützpunktes Dormagen trafen sich zum ersten sportartübergreifenden (Ringen, Judo, Leichtathletik und Taekwondo) Training auf der Sportanlage in Knechtenden um dort gemeinsam unter der fachlichen Leitung des mehrmaligen Deutschen Meisters im Taekwondo Patrick Lamek ein anspruchsvolles Athletiktraining zu absolvieren.

Dieses wird jetzt bis zum Beginn der Sommerferien jeden Dienstag um 17.00 Uhr stattfinden. Nachdem in den letzten drei Wochen überwiegend individuelles Lauftraining stattfand war es eine Abwechslung und ein nächster Schritt in Richtung Normalisierung. 

 

2021-2022: Drei DM in NRW – ein Blick nach vorne

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Der DRB hat die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften für die nächsten beiden Jahre neu vergeben. Unsere Mitgliedervereine RC CWS Merken und AC Mülheim 92, die eigentlich in diesem Jahr am Zuge gewesen wären, wurden nun für 2021 mit dieser Aufgabe betraut. Eine schöne Geste, denn möglich ist dies nur durch das Vermitteln des Dachverbandes sowie die Rücksichtnahme und Bereitschaft der ursprünglich für 2021 ausgewählten Vereine. Beide NRW-Clubs werden somit für den Ausfall entschädigt, den ihnen die Corona-Krise aktuell beigebracht hat. Sportliche Fairness, Zusammenhalt und Entgegenkommen haben also funktioniert. Die Ringerfamilie hält in schwierigen Zeiten zusammen. Das ist schön zu sehen.

Der Bundesligist aus Merken wird vom 11.-13.6.21 die nationalen Titelkämpfe der Männer im Greco austragen, während die Kölner vom 7.-8. Mai 2021, also ziemlich exakt mit einem Jahr Verspätung, die Schüler-Mannschaftsmeisterschaften über die Bühne bringen werden. Lassen wir im Sinne der Clubs sowie unserer Sportart hoffen, dass dies auch reibungslos funktionieren kann und das Corona-Virus nicht erneut seine Schatten über das Ringen ausbreiten wird.

Doch man darf berechtigterweise von besseren Zeiten träumen. War die Situation bislang wie ein Gang durch einen dunklen Tunnel, so lässt sich an dessen Ende mittlerweile wieder das erste Lichtlein erblicken. Die Lockerungen ermöglichen nun auch den Ringervereinen, den Sportbetrieb wieder aufzunehmen – wenn auch mit massiven Einschränkungen. Dennoch beginnen viele mithilfe entsprechender Hygienekonzepte langsam mit der Trainingsarbeit. Von Normalität kann zwar lange noch nicht die Rede sein, doch der Anfang ist gemacht. Man darf also nach vorne schauen und hoffen, dass diese schwierige Phase dem Sport nicht nachhaltig geschadet hat, schadet und schaden wird. Wir vom RV NRW drücken allen Vereinen feste die Daumen, dass sie die Krise überstehen und die Athleten und Jugendlichen zurückkehren werden, damit wir zumindest ab 2021 wieder unseren geliebten Sport in vollem Umfang erleben dürfen.

Freuen dürfen wir uns jedenfalls jetzt schon auch auf 2022: Der PSV Lippe-Detmold wird hier die Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Freistil ausrichten, wobei die Veranstaltung noch nicht genau terminiert ist.

 

Gerresheim trauert um Artur Knab

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Artur Knab, Legende und Gründungsmitglied des TuS Gerresheim und Glashütte, ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Der langjährige Ringer, der nach Angaben einer regionalen Zeitung bereits 1936 durch seinen Vater zum Ringkampfsport gefunden und mehrere Bezirksmeistertitel geholt hatte, war lange Zeit eine Stütze seines Vereines. Nicht nur als Sportler, sondern auch als Trainer und Übungsleiter für Eltern-Kind-Turnen hatte er sich beim TuS enorme Verdienste erworben.

Mit dem Sport war er immer eng verbunden, allerdings nicht nur auf der Ringermatte: Bis ins hohe Alter war er sportlich aktiv, joggte regelmäßig und nahm mit über 80 Jahren sogar noch an offiziellen Laufveranstaltungen teil.

Nun hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Unser Mitgefühl gilt der Familie und allen, die Artur Knab nahe standen.

Aktuelle Informationen

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Der RV NRW hat am 12.06.2020 darüber informiert, dass ab dem 15.06.2020 auch nicht kontaktfreier Sport unter bestimmten Bedingungen möglich ist.

Aufgrund zahlreicher Rückfragen von Vereinen haben wir uns entschlossen, einige Materialien und Hinweise zu Verfügung zu stellen. Dieses sind:

Auch möchten wir noch kurz einen Ausblick auf die weiteren Planungen des Verbandes geben.

Das Stützpunkttraining in Witten, Neuss, Dormagen und Köln werden wir unter Beachtung der jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen voraussichtlich am 17.08.2020 wieder aufnehmen. Da wir die aktuelle Entwicklung rund um das Corona-Virus beobachten, werden wir hierzu Anfang August eine weitere Mitteilung herausgeben.

Da Wettbewerbe (mit mehr als 10 Personen) auch weiterhin nicht gestattet sind, können wir noch keine weiteren, verbindlichen Planungen für die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebes vornehmen. Ein endgültiger Termin für die Freigabe durch das Land NRW ist uns aktuell noch nicht bekannt. Grundsätzlich werden wir, sobald wir Planungssicherheit haben, und Wettkämpfe für Sportler, Trainer, Kampfrichter und Zuschauer wieder verantwortbar sind, die Planungen aufnehmen. Hierzu können wir uns vorstellen, zunächst die noch offenen Landesmeisterschaften der Männer durchzuführen, und auch einen Team-Wettbewerb anzubieten. Weitere Informationen erfolgen zur gegebener Zeit.

Verbandsarzt / Anti-Doping-Beauftragter

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Der langjährige Verbandsarzt und Anti-Doping Beauftragte des RV NRW, Herr Dr. Theo Steinacker, hat aus gesundheitlichen Gründen um die Entbindung von seinen Aufgaben gebeten.

Der Ringerverband NRW dankt Herrn Dr. Steinacker für die geleistete Arbeit ausdrücklich. Eine offizielle Verabschiedung erfolgt beim nächsten Verbandstag.

Zu seinem Nachfolger hat das Präsidium Herrn Dr. Casper Grim berufen. Er wird neben der Aufgabe des Verbandsarztes auch die Funktion des Anti-Doping-Beauftragten übernehmen. Als sein Stellvertreter fungiert  Dr. Markus Kracke. 

Vorgestellt: Heinrich Ketzer

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Unter dem Titel „Asse von einst“ kursieren in den sozialen Netzwerken augenblicklich viele Beiträge. Jene können den Ringsportfreund in der Phase des sportlichen Stillstands vielleicht ein wenig über diesen hinwegtrösten und an die schönen Seiten sowie die Faszination unseres Sports erinnern.

An dieser Stelle sei mit dem Duisburger Heinrich Ketzer ein Mann vorgestellt, dessen Meriten sich anhand der Archive zwar nicht mehr zweifelsfrei feststellen lassen, der es dennoch auf jeden Fall wert ist, einmal genannt zu werden.

Lediglich anhand einer fast schon antiken Fotografie sind Name und Erfolge überliefert, sodass deren Richtigkeit nicht einwandfrei überprüft werden kann. Eindeutig zu entziffern sind jedoch die auf der Rückseite des Fotos gemachten Angaben. Demnach war der Altathlet Deutscher Meister der Jahre 1919-1921 und Europameister 1921. Wie dem auch sei – vor 100 Jahren gab es ebenfalls sehr erfolgreiche Athleten in NRW, die heute ein wenig in Vergessenheit geraten sind.

 

 

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