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Intensive Zeiten

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Die Anhänger unserer Sportart erleben gerade intensive Zeiten. In den letzten Tagen erreichte sie eine interessante Notiz nach der anderen.

Da gab es beispielsweise am 9.Februar den Sieg von Ertugrul Agca (92 kg Freistil) bei einem internationalen Junioren-Turnier in Moldawien, welcher auch dem Spitzenverband DRB auf seiner Internetpräsenz eine größere Meldung wert war. Der junge Athlet vom TV Essen-Dellwig baut damit seine Liste internationaler Erfolge weiter aus und lässt umso mehr für die Zukunft hoffen. Auch die Jugendlichen Noah Englich (Witten) und Aaron Bellscheidt (Neuss) verbuchten an diesem Wochenende bei einem internationalen Vergleich (ebenfalls in Moldawien) durch den Gewinn der Bronzemedaille bemerkenswerte Erfolge.

Doch nicht nur Positives gibt es zu berichten: Der TV Eintracht Walheim hat vor wenigen Tagen auf seiner Homepage bekannt gegeben, dass er sein Team aus der Bundesliga zurückgezogen hat. Als Grund wurden finanzielle Probleme genannt. Damit werden in diesem Jahr nur zwei Mannschaften aus NRW im Oberhaus kämpfen – schade. Aber die finanziellen Belastungen sind für viele Clubs einfach zu groß. Unsere Freunde aus Aachen sind wahrlich nicht die ersten, die diesen bitteren Schritt tun müssen, und werden nicht die letzten bleiben.

Am 16.2. fanden die Landesmeisterschaften der Junioren, B- und C-Jugend im griechisch-römischen Stil statt. Der ausrichtende KSV Jahn Marten 05 brachte die Meisterschaft im Dortmunder Stadtteil Kirchlinde über die Bühne – ebenfalls ein Ort, der uns durch unsere Sportart mehr als bekannt ist. Dem KSV Marten muss man Anerkennung aussprechen, hatte er doch erst vor wenigen Wochen bereits die Bezirksmeisterschaften im Greco ausgerichtet. Das nennt man mal Engagement! Schade, dass beim landesweiten Wettkampf nur 110 Ringer am Start waren.

Doch es bleibt wenig Zeit, um über ausbaufähige Teilnehmerzahlen nachzudenken. Denn bereits am nächsten Wochenende geht es auf spektakuläre Art und Weise weiter: Der Grand Prix der Frauen steht auf dem Programm, welcher bis 2017 stets an Pfingsten veranstaltet worden war, im letzten Jahr jedoch leider ausfallen musste. Somit mag das Austragungsdatum des Events ungewöhnlich erscheinen, doch ist das internationale Flair rund um das Turnier dasselbe wie eh und je. Das altbewährte TSV Bayer-Sportcenter (Adresse: An der Römerziegelei, 41539 Dormagen) wird vom 22.-24.2. wieder Schauplatz für Frauenringen auf Weltklasseniveau sein, welches sich der Ringerfreund nicht entgehen lassen darf.

 

 Laura Mertens (rot) beim Frauen-GP im Jahre 2017

 

28 Vereine in Walheim

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Die Aachener Sporthalle Romerich (Inda-Gymnasium) war einmal mehr Schauplatz eines Ringerturnieres. Der TV Eintracht Walheim hatte hier am 02.02. die Landesmeisterschaften der Junioren, B- und C-Jugend im freien Stil ausgerichtet und damit die Serie der landesweiten Wettkämpfe 2019 eingeläutet.

28 Vereine unseres Verbandes mit insgesamt 137 Athleten (45 Junioren, 42 B- und 50 C-Jugendliche) hatten die Reise in die Kaiserstadt angetreten. Insgesamt 19 davon kamen vom AC Mülheim 92, der dann mit 67 Punkten auch die Teamwertung vor dem KSV Witten 07 (49) und dem PSV Lippe-Detmold (47) für sich entscheiden konnte.

Nächste Woche geht es dann mit den Titelkämpfen der A- und D-Jugend (Greco) sowie der weiblichen Altersklassen (Freistil) in Köln-Mülheim weiter.

 

LM in Köln: Licht und Schatten

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Licht und Schatten gibt es von den am 9.2. in Köln-Mülheim ausgetragenen Landesmeisterschaften der A- und D-Jugend (Greco) sowie der weiblichen Altersklassen (Freistil) zu vermelden. Oder präziser ausgedrückt: Viel Klasse, wenig Masse. Passend dazu fiel auch die Analyse von Verbandstrainer Mirko Englich aus, der nach OP und überstandener Reha wieder an der Matte saß: „In der Spitze gut, in der Breite schwach.“ Denn gerade einmal 125 Sportlerinnen und Sportler aus 24 Vereinen, darunter auch einige Gastvereine aus anderen Verbänden, hatten den Weg nach Mülheim gefunden. Dürftig für solch ein bedeutendes Ereignis, das ja auch die Weichen in Richtung Deutsche Meisterschaften stellen soll!

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Polenfahrt im Juli/August

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Wie im Jahre 2018 wird auch dieses Jahr wieder eine Jugendfahrt nach Polen angeboten werden. Der in dieser Sache sehr engagierte Sportfreund Franz Josef Dudaczyk vom TuS Aldenhoven hat von der betreuenden polnischen Gymnasiallehrerin Krystyna Gren den Zeitraum (22.07.-02.08.) sowie die Unterkunft (Relaks Miedzybrodzie Zywieckie) genannt bekommen. Als Kosten für die Teilnehmer(innen), die zwischen 12 und 16 Jahre alt sein sollten und die selbstverständlich nach Geschlechtern getrennte Unterkünfte erhalten werden, sollten ca. 150 Euro einkalkuliert werden.

Eine offizielle Ausschreibung durch den Ringerverband NRW wird zu gegebener Zeit folgen.

 

Stipendium für Maren Dittmann

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Für ihre ehrenamtliche Arbeit im KSV Kirchlinde ist Maren Dittmann von der Sportjugend NRW ausgezeichnet worden. Wie in den sozialen Netzwerken durch den StadtSportBund und die Sportjugend Dortmund bekannt gegeben wurde, erhält sie ein Stipendium für junges Engagement im Sport. Dazu gratuliert der Ringerverband NRW ganz herzlich!

1. SC Bad Oeynhausen ringt jetzt

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Nach einem halben Jahr Vorlaufzeit hat es nun geklappt: Der 1. SC Bad Oeynhausen hat seinen Verein um eine Ringerabteilung erweitert. Seit dem 25. Januar wird einmal wöchentlich ein Training angeboten, nachdem in den vergangenen Monaten schon häufiger Probeeinheiten stattgefunden hatten, um das Interesse an unserer Sportart zu testen.

Uwe Heidler, der sich in Ostwestfalen sehr um das Ringen engagiert und mit dem TuS Solbad Ravensberg bereits einen Club betreut, wird zusammen mit dem aktiven Ringer Michael Inozemtev die Abteilung leiten.

Der Kontakt zum Verein war dadurch zustande gekommen, dass Uwe Heidler einen angehenden Box-Punktrichter kennengelernt hatte, der Interesse am Ringen bekundete. So kam es dann zu besagten Probestunden und letztlich zur Gründung einer selbstständigen Abteilung. In den RV NRW eintreten wird man vorerst jedoch noch nicht, sondern als reine Trainingsgruppe den Sportbetrieb angehen.

Doch egal ob mit oder ohne Verbandseintritt – ein weiterer Ringerverein in NRW ist entstanden und stellt unseren Sport damit auf ein breiteres Fundament. Eine Nachricht der schönen Art, wie wir sie gerne häufiger vermelden würden.

(Fotos bereitgestellt von Uwe Heidler)

 

 

 

Hemmer, Bellscheidt und Agca Ringer(in) des Jahres

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Anlässlich der letzten Hauptausschusssitzung wurden die NRW-Ringer des Jahres 2018 offiziell bekannt gegeben:

Die Wahl fiel bei den Frauen auf Nina Hemmer (AC Ückerath), die mit dem Gewinn der Militärweltmeisterschaft, dem Deutschen Meistertitel sowie Top-Ten-Platzierungen bei WM und EM glänzen konnte.

Im Männerbereich dagegen wurde dieser Titel erstmalig doppelt vergeben, da sich gleich zwei Athleten besonders hervorheben konnten: Greco-Spezialist Samuel Bellscheidt vom KSK Konkordia Neuss hat als Deutscher Jugendmeister, Deutscher Junioren-Vizemeister, Deutscher Jugend-Mannschaftsmeister, Kadetten-Vize-Europameister und Kadetten-WM-Dritter ein fast schon unglaubliches Jahr hingelegt. Gleiches gilt für das Freistil-As Ertugrul Agca vom TV Essen-Dellwig, dem Bronzemedaillengewinner der Junioren-Europameisterschaften, der sich nach auskurierter Verletzung in einer deutlich höheren Gewichtsklasse nicht nur etabliert, sondern zu einem internationalen Top-Ringer entwickelt hat.

Damit können wir gleich drei Sportfreunde auszeichnen, die international auf hohem Niveau für Furore sorgen konnten. Darauf dürfen neben den drei Sportlern auch deren Vereine sowie der gesamte Ringerverband NRW stolz sein. Herzlichen Glückwunsch! 

 

Nina Hemmer (rot) in Aktion

Samuel Bellscheidt

Ertugrul Agca (Foto bereitgestellt von Hasan Agca)

DMM-Finale mit Manz und Anselm

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Die Saison 2018/2019 ist am Abend des 26. Januar zu Ende gegangen. Im Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft hat Wacker Burghausen seinen Titel gegen die Red Devils Heilbronn verteidigen können, wobei das Publikum durchaus attraktiven Sport und interessante Kämpfe geboten bekam. Mannschaften aus NRW konnten in den Titelkampf nicht eingreifen, lediglich der KSV Witten 07 war mit dem Erreichen des Viertelfinales in höhere Sphären vorgestoßen. Realistische Titelchancen hatten die Ruhrstädter jedoch nicht gehabt, so wie momentan kein Team aus unserem Landesverband mit der deutschen Spitze mithalten kann.

Und doch gibt es zwei Sportfreunde aus NRW, die tatkräftig mitgemischt haben: DRB-Kampfrichterreferent Uwe Manz (KSV Witten 07) und NRW-Kampfrichterrefereintin Maria Anselm (AKS Rheinhausen) fungierten nämlich als Unparteiische. Uwe, dessen Gesicht von derartigen Höhepunkten in unserer Sportart nicht wegzudenken ist, stand beim 14:13-Hinkampferfolg Burghausens als Kampfrichter auf der Matte. Seine Teilnahme hat wohl niemanden wirklich gewundert. Maria dagegen war im Rückkampf, der den Bayern durch einen neuerlichen Erfolg (12:9) schließlich den Titel bescherte, als Punktrichterin eingesetzt worden. Wie ihre Kollegen Michael und Horst Faller in den sozialen Netzwerken herausstellten, ist sie damit die erste Frau, die in einem DMM-Finale als Referee eingesetzt wurde. Dazu gratuliert der Ringerverband NRW ganz herzlich! Wir dürfen stolz auf unsere Kampfrichtertradition sein, die wieder um ein schönes Stück Geschichte reicher geworden ist.

 

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Termine
Grand Prix Frauen
22.02.2019 - 24.02.2019
Zentraler Lehrgang Jugend B
23.02.2019, 09:30 – 15:30
DM-Nominierungslehrgang Junioren
02.03.2019 - 03.03.2019
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