Mattensplitter

Mattensplitter

Bronze für Deni Nakaev bei der U23 EM in Baku

Mit der Bronzemedaille in der Klasse bis 82 kg konnte Deni Nakaev erneut seine Leistung bestätigen. Am Ende standen 3 Siege bei einer Niederlage auf dem Konto des Athleten aus Neuss.
 
Ergebnisse:
1/8 Finale gegen Ivo SVIGLER (CZE) – TÜ 10:0
1/4 Finale gegen Data CHKHAIDZE (GEO) – PS 10:4
1/2 Finale gegen Islam ALIEV (AZE) – PN 2:8
Kampf um Bronze gegen Alexandru SOLOVEI (ROU) – PS 4:1
 
 
Foto: OSP NRW/ Rheinland
 

FINAL-SIX am 16.12.2023 in Bonn

FINAL-SIX am 16.12.2023 in Bonn - Die Teilnehmer stehen nunmehr fest:
 
Bezirksliga: Waage: 14:15 Uhr - Kampfbeginn: 15:00 Uhr
KSV 02 Gütersloh vs KSV Germania Krefeld II
 
Landesliga: Waage: 16:45 Uhr - Kampfbeginn: 17:30 Uhr
KSV Hohenlimburg vs TV Essen-Dellwig II
 
Oberliga: Waage: 18:45 Uhr - Kampfbeginn 19:30 Uhr
KSV Simson Landgraaf vs KSV Germania Krefeld
 
Der Einlass in die Wettkampfstätte erfolgt ab 13.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 10,00 Euro.

RV NRW mit WhatsApp Kanal

Auch der Ringerverband Nordrhein-Westfalen verfügt nun über eine Kanal auf WhatsApp. Wir würden uns freuen, wenn ihr diesen aboniert
 
 
 

Tag des Ringens 2023

Einmal im Jahr wird er in NRW gefeiert, der Tag des Ringens. Im Mittelpunkt stehen an diesem Tag unsere verdienten Athletinnen und Athleten, sowie Mitglieder des Verbandes, die sich in außerordentlicher Weise für unseren Sport einsetzen bzw. eingesetzt haben.

Diesmal fand der Tag des Ringens nicht, wie in den vergangenen Jahren, in Remscheid statt. Der Verband lud diesmal zur Sportschule nach Hennef ein.

Im Vorfeld fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, durch die sich viele Vereinsfunktionäre erfreulicherweise bewogen fühlten, dem Tag des Ringens beizuwohnen. So war der Saal gut gefüllt mit Präsidiumsmitgliedern, vielen Vereinsvertretern und natürlich mit den zu ehrenden Athletinnen und Athleten und deren Familien.

Der 92-jährige Träger der goldenen Ehrennadel Heinz Teichmann (TV Essen Dellwig) erhielt den Ehrenbrief des Ringerverbandes NRW für seinen außerordentlichen Einsatz und seine Dienste für den Ringkampfsport. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht selber an der Veranstaltung teilnehmen. Stellvertretend überreichten wir seinem Enkel diese würdige Auszeichnung.

Björn Holk (TV Essen Dellwig) wurde die Ehrennadel in Silber für seinen Einsatz um den Ringkampfsport verliehen.

Danach ging es endlich daran unsere erfolgreichen Athletinnen und Athleten auf nationaler und internationaler Ebene zu ehren. 37 Medaillenplatzierungen wurden insgesamt auf allen deutschen Meisterschaften im Jahr 2023 erkämpft und diese galt es in Form einer Ehrung zu würdigen.

Auf internationaler Ebene war Ertugrul Agca (TV Essen Dellwig) bei der U23 EM in Bukarest erfolgreich. Er sicherte sich in der 97 KG Klasse im freien Stil die Bronzemedaille. Nachdem er in der Qualifikationsrunde gegen den späteren amtierenden Europameister gescheitert war, setzte er sich in der Hoffnungsrunde und auch im Kampf um Platz 3 souverän durch.

Deni Nakaev (KSK Konkordia Neuss) hatte ebenfalls Großes vollbracht. In der 77 Kg Klasse im griechisch-römischen Stil erkämpfte sich Deni die Bronzemedaille bei der U23 Europameisterschaft in Bukarest. Erst im Halbfinale wurde er von dem Moldawier Guto nach Punkten gestoppt und hatte somit nur noch die Chance auf Bronze. Hier konnte er seinen Gegner technisch überlegen besiegen und sich den 3. Platz sichern.

Gregor Eigenbrodt (KSV Witten) belegte auf der diesjährigen Europameisterschaft der Junioren in Santiago de Compostela in der 79 KG Klasse im freien Stil den 2. Platz. Nach 3 Siegen über Serbien, Armenien und Bulgarien stand Gregor im Finale. Hier musste er sich dann aber dem Georgier Adeishvili geschlagen geben. Der Vize-Europameister-Titel ist ein wirklich toller Erfolg.

Lotta Englich (KSV Witten) machte in diesem Jahr gleich zweimal auf internationaler Ebene auf sich aufmerksam. Unglücklich verlor sie bei der Europameisterschaft der Kadettinnen in der Gewichtsklasse bis 73 Kg im kleinen Finale und belegte leider nur den 5. Platz. Aber bei der Weltmeisterschaft 2023 setzte sie dann ein großes Ausrufezeichen im Kadettinnenbereich. Nach 3 Siegen stand sie im Finale gegen Flower aus den USA, hier verlor sie jedoch knapp nach Punkten und darf sie sich nun Vizeweltmeisterin nennen.

Erstmalig in der Geschichte hat eine deutsche Sportlerin bei den World Combat Games eine Medaille erkämpfen können. Mit ihrer Bronzemedaille im Grappling gelang dieses Kristina Rau vom TKSV 1906 Duisdorf.

Nach den einzelnen Ehrungen hatten Athleten und Athletinnen mit ihren Familien, Funktionäre und die Vereinsvertreter die Möglichkeit bei einem kleinen Imbiss und netten Gesprächen, den Tag ausklingen zu lassen. 

 

 

 

 

Trauer um Günter Feisel

Der KSV 02 Güterloh trauert um sein Ehrenmitglied Günter Feisel, der am 18.01.2024 im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

Günter war in den 1970er Jahren ein willensstarker Ringer und hat sich als 2. Vorsitzender, Abteilungsleiter, Trainer, mit einem besonderen Händchen für Kinder und Jugendliche, langjähriger Leiter des traditionellen KSV-Zeltlagers unermüdlich, bis kurz vor seinem Tod, für den Verein eingesetzt.

Die Liste der Tätigkeiten, mit denen sich Günter die Ehrenmitgliedschaft im KSV 02 Gütersloh verdient hat, kann beliebig verlängert werden.

Günter ist dafür verantwortlich, dass der KSV 02 Gütersloh heute sein Trainingszentrum an der Holzstraße hat, da durch sein Betreiben und seine Beharrlichkeit die Halle wieder nutzbar gemacht wurde. Aus diesem Grund können wir das Trainingszentrum als Denkmal für Günters Einsatz sehen. Sein unermüdlicher Einsatz für unseren Verein ist für uns Vorbild und Verpflichtung zugleich.

Seine Sichtweise und das beispiellose Engagement werden dem KSV 02 Gütersloh fehlen.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Kraftsportverein 02 Gütersloh e.V.

 

4x Gold und 2x Bronze für Team NRW in Berlin

Eine Auswahl unserer NRW Athletinnen startete am vergangenen Wochenende beim 16. Internationalen Frauenturnier in Berlin. 244 Ringerinnen aus insgesamt 12 Nationen folgten der Einladung nach Berlin und traten zum direkten Vergleich an.

In der Altersklasse U17 startete die gerade mal 14 jährige Lea Lingscheidt in der Gewichtsklasse bis 43 kg mit 4 Teilnehmerinnen. Hier konnte sie sich mit 2 Schultersiegen und einer technischen Überlegenheit durchsetzen und sicherte sich den 1. Platz.

In selbiger Altersklasse trat Josefine Widmann in der 53 kg Klasse an. Mit 28 Teilnehmerinnen war es die wohl am stärksten besetzte Gewichtsklasse. Josefine setzte sich in ihren ersten beiden Kämpfen souverän mit einer technischen Überlegenheit und einem Schultersieg durch. Im dritten Kampf traf sie dann allerdings auf die spätere Turniersiegerin Julia Kibalska aus Polen und musste eine Niederlage hinnehmen. In der Hoffnungsrunde schulterte Josefine dann ihre Gegnerin und zog ins kleine Finale ein. Auch hier setzte sich Josefine souverän mit einer technischen Überlegenheit durch und belegte den 3. Platz

Leni Seelig ging in der 57 kg Klasse der U17 an den Start. Auch hier war das Teilnehmerfeld mit 20 Athletinnen stark besetzt. Leni setzte sich im ersten Kampf mit einer technischen Überlegenheit durch und gewann auch ihren 2. Kampf nach Punkten. Im Halbfinale musste sie leider eine knappe Punktniederlage hinnehmen, landete dadurch aber direkt im kleinen Finale. Dort traf sie auf die Polin Klaudia Galant, die sie nach einer 13:2 Führung schulterte. Somit ging die Bronzemedaille an Leni.

In selbiger Gewichtsklasse ging Tiara Majer an den Start. Sie setzte sich im ersten Kampf mit einem Schultersieg durch, traf dann aber im 2. Kampf auf ihre Teamkollegin Leni Seelig und verlor diesen Kampf nach Punkten. Tiara schied vorzeitig aus dem Wettkampf aus und belegte Platz 9.

Alisha Yavuz kämpfte in der 65 kg der U17 . Hier bezwang sie ihre Gegnerinnen mit 2 Schultersiegen und einem Punktsieg und belegte somit souverän den 1. Platz.

Lotta Englich holte sich an diesem Wochenende gleich zweimal Gold. Bei den U17 Girls schulterte sie am Samstag alle 3 Gegnerinnen nach kurzer Zeit und gewann somit Gold. Einen Tag später wollte sie es dann nochmal wissen und trat bei den U20 Frauen in der Gewichtsklasse bis 76 Kg an. Auch hier kämpfte sie souverän und schulterte sie ihre beiden Gegnerin und stand wieder ganz oben auf dem Treppchen.
Norah Röttgen hatte ein wirklich schweres Los in der 62 Kg Klasse der U20 Frauen. Zuerst traf sie auf die US Amerikanerin Hanna Errhum und verlor gegen diese technisch unterlegen Im 2. Kampf musste sie dann auch noch eine Schulterniederlage hinnehmen und schied aus diesem Grund vorzeitig aus dem Wettkampf aus und belegte den 5. Platz.

Das Trainerteam um Kevin Schoska und Yaşar Yavuz, sowie Frauenreferentin Vanessa Seelig zeigten sich nach diesem erfolgreichen Wochenende mehr als zufrieden.

Im Anschluss ging es für unsere Athletinnen und Landestrainer Kevin Schoska direkt zum 5-tägigen DRB-Lehrgang mit der Nationalmannschaft an die Sportschule nach Frankfurt (Oder).

 

Weihnachtsgruß

Kristina Rau erkämpft Bronze im Grappling

Kristina Rau erkämpft Bronze im Grappling bei den World Combat Games

Erstmals hat eine deutsche Sportlerin bei den World Combat Games eine Medaille erkämpfen können. Mit ihrer Bronzemedaille im Grappling gelang dieses Kristina Rau vom TKSV 1906 Duisdorf.

4 zu 0 steht es auf der Punktetafel nach 4 Minuten der 5 minütigen Kampfzeit des Bronze Matches im Grappling Gi gegen die Deutsche Kristina Rau aus Bonn, die in einer komplizierten Situation zugunsten ihrer Gegnerin aus Frankreich festhing.

Doch durch ihren unermüdlichen Kampfgeist schaffte sie es, wortwörtlich in letzter Minute, sich daraus zu befreien und noch 9 Punkte zu holen. "Das ist meine Medaille!" Und "Ich werde diesen Kampf jetzt gewinnen, egal wie das gerade aussieht!" hat sich die 25-jährige Bonnerin währenddessen selber immer wieder gesagt.

Für einen Aufgabesieg hat ihr am Ende leider die Zeit nicht mehr gereicht. Doch mit diesem Sieg holt Kristina Rau nicht nur Bronze bei den World Combat Games im Grappling Gi in Riyadh, sondern schreibt gar Sportgeschichte für Deutschland! Als allererste Deutsche jemals gelang es ihr eine Medaille bei dem größten Kampfsportevent der Welt in einer Ringerischen Disziplin zu holen. Dabei hätte sie beinahe verletzungsbedingt gar nicht kämpfen können.

Der Ringerverband Nordrhein-Westfalen gratuliert recht herzlich.

Seite 1 von 108
hier steht nix