Mattensplitter

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Kaderturnier bei Ruhr Games 2021

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Die diesjährigen Ruhr Games sind vom Regionalverband Ruhr für die Zeit vom 3.-6. Juni geplant. Die Stadt Bochum und insbesondere das Ruhrstadion, Domizil des ortsansässigen Fußball-Zweitligisten VfL, werden dann im Fokus der Sportwelt stehen – zumindest für den Fall, dass die Pandemie-Lage die Ausrichtung tatsächlich zulassen wird. Die Präsentation unterschiedlichster Sportarten durch ein mehrtägiges Event war bereits bei den zurückliegenden Spielen ein erfolgreiches Unterfangen, was für alle Beteiligten ein wohl unvergessliches Erlebnis gewesen seine dürfte.

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Vorerst kein weiteres Olympiaticket für NRW-Frauen

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Es hat leider nicht gereicht: Keine der NRW-Frauen hat beim Olympia-Qualifikationsturnier in Budapest das ersehnte Ticket lösen können. Der hierfür notwendige Finaleinzug wurde von allen NRW-Athletinnen verpasst. Somit bleibt Aline Rotter-Focken (Krefeld) vorerst die einzige Ringerin, die den Weg nach Tokyo ebnen konnte.

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Individualförderung durch Sportstiftung NRW

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Fünf junge Sportlerinnen und Sportler aus den Reihen des RV NRW dürfen sich mit Wirkung zum 01.04.2021 über finanzielle Unterstützung freuen. Die in Köln-Müngersdorf ansässige Sportstiftung NRW (Nordrhein-Westfälische Stiftung für Nachwuchsförderung im Leistungssport) hat auf ihrer Vorstandssitzung über die eingegangenen Anträge beraten und dabei die Förderung für Amy Allgaier (AC Ückerath/Landeskader Plus), Lotta Englich (KSV Witten 07/Landeskader Plus), Laura Mertens (AC Ückerath/Perspektivkader), Nikita Lejkin (KSK Keuss/Nachwuchskader2) und Albert Nakaev (KSK Neuss/Nachwuchskader2) bewilligt. Diese zeitlich begrenzte Maßnahme erstreckt sich vorerst über einen Zeitraum bis maximal Juli 2022, wobei die Förderungsdauer für die einzelnen Athletinnen und Athleten individuell festgelegt worden ist.   

Dies ist eine schöne Nachricht in Zeiten, in denen Trainingsbetrieb extremst erschwert wird. Man kann sich bei der Sportstiftung NRW nur bedanken, dass einigen Talenten auf diesem Wege die Möglichkeit gegeben wird, bestmöglich an ihrer sportlichen Entwicklung weiterzuarbeiten.

Nikita Lejkin (rot) bei einem Schultersieg

Olympiaquali der Frauen: Es heißt Däumchen drücken!

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Zurzeit läuft in der ungarischen Hauptstadt Budapest ein Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokyo. Während die Freistil-Asse bereits voll bei der Sache sind, werden die Frauen erst morgen (19.3.) eingreifen. Unter ihnen: Unsere beiden Vorzeige-Athletinnen Nina Hemmer (53 kg) und Laura Mertens (57 kg/beide AC Ückerath).

Wir wünschen beiden viel Erfolg! Die NRW-Ringerfamilie würde sich riesig über ein weiteres Olympia-Ticket freuen!

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Hans-Konrad Peters ist tot

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Der ehemalige Präsident des TKSV Bonn-Duisdorf, Hans-Konrad Peters, ist tot. Er verstarb im Alter von 71 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Damit verlässt uns ein engagierter und tadelloser Sportkamerad.

Unser Mitgefühl gilt der Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Herzlich willkommen in NRW, Cengiz Cakici!

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Anfang Februar hatte der RV NRW mit Unterstützung seiner Partner erneut eine hauptamtliche Landestrainerstelle ausschreiben können, welche es mit Wirkung zum 01.04. zu besetzen galt. Aufgrund unserer augenblicklichen Trainerstruktur wurde ein Freistilspezialist gesucht. Gleich mehrere Kandidaten hatten sich beworben, doch die Wahl ist letzten Endes auf ihn gefallen: Cengiz Cakici, 48, gebürtiger Mainzer, einer großen und erfolgreichen Ringerfamilie entstammend. Wir heißen ihn herzlich willkommen und sind uns sicher, mit ihm nicht nur einen guten Fang gemacht, sondern vielmehr sogar einen echten Coup gelandet zu haben!

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Saison 2021 ist in Vorbereitung

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Augenblicklich laufen die Vorbereitungen für eine mögliche Mannschaftssaison 2021 auf vollen Touren. Freitagabend hatten sich hierzu die maßgeblichen NRW-Präsidiumsmitglieder im Rahmen einer neunzigminütigen Videokonferenz mit den Vereinen getroffen, um den aktuellen Stand der Planungen vorzustellen und sich über mögliche Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder sonstige Sorgen und Nöte auszutauschen. Knapp 40 Personen waren anwesend. Die Gesprächsleitung hatten Präsident Jens Nettekoven, Geschäftsführer Carsten Schäfer und Ligenreferent Detlev Ewert übernommen. 

Festzuhalten bleibt, dass die vom Präsidium erarbeitete Planung bei den Clubs auf Zustimmung gestoßen ist. Demnach soll der Startschuss für die Mannschaftssaison – wenn es möglich sein wird – am 16. Oktober fallen, wobei der Austragungsmodus noch unklar ist. Vorstellbar wären beispielsweise eine verkürzte Saison nach klassischem Prinzip oder die Ausrichtung mehrerer Mannschaftsturniere. Eine Entscheidung hierzu steht noch aus.

Als sinnvoll hatten die Vereinsvertreter sämtliche im Erstentwurf vorgeschlagenen Fristen (spätester Trainingsbeginn, Meldeschluss für Mannschaften, Ende der Wechselfrist etc.) erachtet und diese gutgeheißen, während sich beim Thema Hygienekonzepte eine Diskussion entwickelte. Durch Detlev Ewert wurde in diesem Zusammenhang ein Konzept vorgestellt, welches selbstredend noch nicht an die Zustände im Herbst angepasst sein kann, aber vielleicht eine Orientierung für die Vereine darstellt. Da die einzelnen Kommunen unterschiedliche Strategien verfolgen und verschiedene Dinge einfordern werden, wird es an den Vereinen selbst liegen, ein endgültiges Konzept zu erstellen und ggfs. einen verantwortlichen Hygieneschutzbeauftragten zu benennen. Die Bedenken waren allerdings groß, einen solchen Beauftragten überhaupt erst finden zu können, der freiwillig diese nicht unbeträchtliche Verantwortung auf sich nehmen würde.

Zwei Nachrichten des Präsidenten an die Vereine waren abschließend von besonderer Relevanz:

  1. Vereine, die ihr Team zurückziehen, werden hierfür nicht bestraft werden. Sie dürfen auch 2022 ohne Auflagen, Strafzahlungsleistungen oder Rückstufung wieder am Betrieb der jeweiligen Liga teilnehmen. Die augenblicklich geltenden Statuten seien für normale Zeiten gemacht und daher für 2021 außer Kraft zu setzen.
  2. Bei der Saisonplanung ist höchste Flexibilität gefordert. Die Vereine sollen ihre Anliegen und Probleme vorbringen, worauf der Verband wiederum versuchen wird, sinnvolle Lösungen zu finden und möglichst vielen Clubs gerecht zu werden. Der endgültige Saisonbeginn, Austragungsmodi, Mannschaftszusammensetzung etc. müssen mit den Vereinen gemeinsam erarbeitet werden – natürlich in Abhängigkeit von der Corona-Situation. Auch bestehende Vorschläge, möglicherweise nur mit acht Ringern anzutreten, gilt es zu prüfen. Für Mitte Mai ist zu diesem Zweck eine weitere Zusammenkunft geplant, aus der dann konkretere Vorgaben und Statuten für die Saison 2021 hervorgehen sollen.

Es geht nur gemeinsam! Es geht nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen! Es geht nur mit Flexibilität und Rücksichtnahme auf die Interessen der Beteiligten! Präsidium und Vereine haben bei der Besprechung gezeigt, dass sie in einem Boot sitzen und gewillt sind, sich einträchtig der Sache anzunehmen. Das sollte uns optimistisch stimmen. Hoffen wir alle, dass die Mühen nicht umsonst sein werden und unser geliebter Sport bald wieder stattfinden kann. 

Paul Sieben verstorben

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Der TKV Hückelhoven meldet auf seinen Internetpräsenzen, dass sein langjähriges Mitglied Paul Sieben am 12.03. infolge eines Schlaganfalls verstorben ist. Paul ist über Jahrzehnte hinweg eine wichtige Stütze seines Vereins gewesen, war ständig gemeinsam mit seiner Frau Helmy in Sachen Ringen unterwegs und ein absoluter Idealist, der von der Matte nicht wegzudenken war. Wo der TKV Hückelhoven auch angetreten ist - Paul war dabei und hat seine Jungs betreut, zu denen lange Zeit auch sein Sohn David gehört hatte.

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