Mattensplitter

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Heinz Schmitz hört auf

Einer der ganz großen Trainer und Funktionäre im Ringerverband NRW hört auf: Der Referent für Frauenringen, Heinz Schmitz (AC Ückerath), wird sich am 2. April bei der Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wahl stellen.

Heinz ist das Gesicht des Frauenringens in NRW, denn niemand hat sich um die Entwicklung desselben solch enorme Verdienste erworben. Alleine 27 Jahre hat er das Amt des Referenten bekleidet, gleichzeitig auch als Landestrainer intensiv gewirkt und in dieser Zeit viele erfolgreiche Athletinnen entscheidend (mit)geprägt bzw. gefördert: Seien es die „Internationalen“ wie beispielsweise Jennifer Rösler, Stéphanie Groß, Nina Hemmer, Laura Mertens oder Olympiasiegerin Aline Rotter-Focken, seien es die national erfolgreichen Nachwuchssportlerinnen des AC Ückerath – die Namen all jener aufzuführen, die durch seine Schule gegangen sind, würde den Rahmen sprengen.

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Die Landesmeisterschaften sind abgeschlossen

Mit den Landesmeisterschaften der B- und C-Jugend (Sa, 26.3.) sowie der A- und E-Jugend (So, 27.3.) in beiden Stilarten sind die NRW-Titelkämpfe für dieses Jahr beendet worden. Der erfahrene Ausrichter KSV Hohenlimburg, neben dem Wittener Media-Team so etwas wie die rechte Hand unseres „Chef-Organisators“ Carsten Schäfer, hat das Geschehen in der Sporthalle Wehringhausen souverän über die Bühne gebracht. Dabei war es im Vorfeld durch höhere Gewalt zu Verschiebungen und Improvisation gekommen. Zuerst musste die Meisterschaft terminlich um drei Wochen nach hinten verlegt werden. Kurzfristig stand dann auch die geplante Wettkampfstätte nicht mehr zur Verfügung, da sie aktuell als Unterkunft für ukrainische Kriegsflüchtlinge genutzt wird.

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Die letzten Tage einer achtjährigen Amtszeit

Am 2. April wird das neue Präsidium gewählt werden. Für unseren Präsidenten Jens-Peter Nettekoven endet damit seine fast achtjährige Amtszeit. Und jeder von uns ist sicher nachhaltig beeindruckt davon, was Jens in dieser Zeit alles bewegt hat. Durch ihn wurden deutlich professionellere Strukturen geschaffen, Sponsoren gewonnen, ein neues Ligasystem eingeführt, das Final-Six etabliert, das Frauenringen gefördert etc. Mit seinem scheinbar endlosen Netzwerk hat er immer wieder für Überraschungen gesorgt. Die Kinopremiere von „Foxcatcher“ in Bochum, ein Videodreh im Kölner RheinEnergie-Stadion, eine Mitgliederversammlung in der Lanxess Arena oder die „Tage des Ringens“ in Remscheid sind nur einige Beispiele für Maßnahmen, an die wir uns gerne erinnern. Somit hat er nicht nur Spuren hinterlassen, sondern sich in recht kurzer Zeit auch Verdienste erworben, die ihresgleichen suchen.

Wir können stolz sein, dass er uns verlässt, um sich noch größerer Aufgaben anzunehmen. Als Präsident unseres Dachverbandes, des DRB, wird er nach wie vor auch für uns eine wichtige Bezugsperson bleiben. Dass demnächst ganz Ringerdeutschland profitieren und sich dank seines Einsatzes weiterentwickeln wird, zweifelt wohl niemand von uns an.
An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön, lieber Jens! Du warst und bist nicht einfach nur ein guter, sondern vielmehr ein überragender Präsident!



Präsidiumswahl: Die Kandidaten stehen fest

Nächste Woche wird im Rahmen der Mitgliederversammlung in Köln das neue Präsidium des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen gewählt werden. Seit etwa einer Woche steht die Kandidatenliste endgültig fest. Potenzielle neue Vorschläge werden keine Berücksichtigung mehr finden, da diese spätestens zwei Wochen vor Versammlungsbeginn eingegangen sein müssen.

Wie üblich, wird es auch dieses Mal Veränderungen in der Besetzung geben. Die Ämter des Präsidenten, der Vizepräsidenten, des Referenten für Frauenringen und des Referenten für Medien und Kommunikation gilt es neu zu besetzen.  

Am Ende wird wieder ein kompetentes Team hervorgehen, welches sich engagiert um die Belange des Ringkampfsports in unserem Bundesland einsetzen wird.

LM in Dormagen: Dellwig und Ückerath souveräne Teamsieger

Der Rhein-Kreis Neuss stand innerhalb weniger Tage gleich zweimal im Mittelpunkt der nordrhein-westfälischen Ringergemeinde. Nach den Landesmeisterschaften für Männer und Nachwuchsmannschaften am 12./13. März in Neuss, schlug der Puls des Ringens letztes Wochenende in Dormagen. In der altbewährten Sporthalle in Nievenheim war der AC Ückerath samstags souveräner Ausrichter der landesweiten Titelkämpfe der Junioren und D-Jugend (beide Stilarten), sonntags dann der weiblichen Jugend und Schülerinnen.

Auch diese Altersklassen sorgten wieder für eine volle Halle. Das Treiben während der Wettkämpfe war durchaus rege, denn die 186 Starter (samstags) sorgten unter den Augen zahlreicher Präsidiumsmitglieder für herzerfrischenden Ringkampfsport. Hierbei wurde ein klarer Trend deutlich, welcher sich bereits vergangenes Wochenende abgezeichnet hatte: Unsere Athleten präferieren augenblicklich den freien Stil, denn wie schon im Erwachsenenbereich war deren Teilnehmerfeld deutlich größer. Bei den Junioren waren nahezu doppelt so viele Freistilspezialisten als Klassiker an den Start gegangen (57:33), in der D-Jugend (65:31) war das Verhältnis gar noch drastischer.

Seinen Siegeszug fortsetzen konnte wie bereits bei den letztwöchigen Mannschaftsmeisterschaften der TV Essen-Dellwig: Seine 22 Athleten gewannen überlegen die Teamwertung vor dem KSK Konkordia Neuss und dem KSV Germania Krefeld.
Bei den offenen Titelkämpfen der weiblichen Nachwuchs-Altersklassen (Sonntag) waren sage und schreibe 35 Vereine über die Waage gegangen. Sie waren teils von sehr weit angereist, z.B. aus Henningsdorf, Zschopau, Hellersdorf, Achim, Sudenburg, Anger, Karlsdorf, Berlin, Artern oder Frankfurt/Oder – um nur einige zu nennen. Insgesamt 95 Athletinnen waren angetreten und haben ihre Meisterinnen ermittelt, wobei der Gastgeber aus Ückerath die stärkste Mannschaft vor dem KSV Germania Krefeld und dem SV Luftfahrt Berlin stellen konnte.

Damit sind zwei der drei intensiven Wochenenden bereits beendet. Es folgen nächste Woche noch die letzten Titelkämpfe (A-, B-, C- und E-Jugend) in Hohenlimburg, danach werden die Landesmeisterschaften für dieses Jahr bereits in trockenen Tüchern sein. 

Samuel Bellscheidt erstmals zur Männer-EM

 
Unser NRW-Ringer des Jahres, Samuel Bellscheidt (KSK Konkordia Neuss), steht vor einer Premiere: In Kürze wird er erstmals im Männerbereich (72 kg Greco) die deutschen Farben bei einer großen internationalen Meisterschaft vertreten. Der DRB hatte gestern noch ein abschließendes Foto gepostet, bevor das Team sich bald auf den Weg zu den Europameisterschaften nach Budapest machen wird. Jetzt kann es also los gehen.

Der Junioren-EM-Dritte steht vor dem nächsten Sprung in seiner noch jungen Karriere. Der Durchbruch ist ihm auf jeden Fall zuzutrauen.

Viel Glück und Erfolg in Budapest, lieber Samuel!

Michael Faller ist UWW-Funktionär

Ein alter Bekannter ist auf die ganz große Ringerbühne zurückgekehrt: Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt gegeben, dass der ehemalige Top-Kampfrichter Michael Faller (Neuss) eine Aufgabe im Ringer-Weltverband UWW übernommen hat. Er fungiert als Mitglied der Kommission für Marketing und Sponsoring.

Damit ist der RV NRW im internationalen Geschäft wirklich gut vertreten: Neben Karl-Martin Dittmann (Präsident UWW Europe) und den noch aktiven UWW-Kampfrichtern (für Deutschland: Olympiareferee Uwe Manz, Marvin Manz, NRW-Kampfrichterreferentin Maria Anselm; für die Niederlande: Arash Rayhani und Jonas van der Meeren; für Belgien: Issa Gamboulatov) ist mit Michael nun ein weiterer Funktionär im ganz großen Sport dabei.

Herzlichen Glückwunsch zur Berufung in dieses Amt, lieber Michael! 

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