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UPDATE: Landesstützpunkt Neuss

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Aufgrund der eingehenden Prüfung des Sachverhaltes und der Mitteilung des Gesundheitsamtes des Rhein-Kreises Neuss wird die Verfügung vom 21.10.2020 aufgehoben.

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BL: Erfolgreiches Comeback des KSK Konkordia

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Einen Einstand nach Maß erlebte der KSK Konkordia Neuss bei seiner Rückkehr in die Ringer-Bundesliga. Am ersten Kampftag der neuen Saison schlug das Team die Wrestling Tigers Rhein-Nahe deutlich mit 22:7, gewann dabei sieben der zehn Einzelkämpfe und ist damit bereits jetzt in der neuen Leistungsklasse angekommen. Ayub Musaev, Lom-Ali Eskijew, Samuel Bellscheidt, Daniel Sartakov, Julian Lejkin, Adlan Tasuyeu und Dariusz Vitek stellten mit ihren Erfolgen den doppelten Punktgewinn sicher.

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Covid-19-Chaos in der Bundesliga

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Die Corona-Krise dominiert augenblicklich die Schlagzeilen. Die eklatant steigenden Infektionszahlen innerhalb Deutschlands bewirken nicht nur Ängste, politische Debatten und daraus resultierende Maßnahmen, sondern auch, dass die Luft in unseren Ringerhallen wieder erheblich dünner wird. Glaubten die Vereine gerade noch die vermeintlich aufkeimende Normalität zu spüren, so hat das tückische Virus binnen weniger Tage sämtliche Hoffnungen und Pläne durchkreuzt. Die Lage ist ernst, denn die zweite Infektionswelle, welche schon vor Monaten von Virologen vorausgesagt worden war, trifft auch das Ringen mit brachialer Gewalt.

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Hinweise zu Lehrgangs- und Trainingsangeboten

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Am Mittwoch, den 30.09.2020 haben wir die Nachricht erhalten, dass ein Sportler des KSV Witten 07 positiv auf das SARS-CoV-2-Virus (Corona Virus) getestet worden ist. Der Sportler befindet sich in Quarantäne und alle möglichen Kontaktpersonen wurden dem Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr-Kreises gemeldet.

Auch wenn der betroffene Sportler nicht an den Maßnahmen des Verbandes teilgenommen hat, hat sich der Ringerverband NRW gemeinsam mit dem Vorstand des KSV Witten 07 zum Schutz aller Sportler und Trainer auf folgende Maßnahmen verständigt.

  • Sportler und Trainer des KSV Witten 07 werden bis zum 18.10.2020 nicht an Maßnahmen des Ringerverbandes NRW teilnehmen können.

  • Das Trainingszentrum Ostermannhalle (Landesstützpunkt Witten) ist bis zum 18.10.2020 für den Trainingsbetrieb komplett geschlossen. 

Wir sehen uns in der Fürsorgepflicht allen anderen Sportlern und Trainern gegenüber, weshalb wir um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen bitten.

UPDATE: Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen

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Die in der letzten Zeit steigenden Zahlen der SARS-CoV-2 Neuinfektionen haben den Vorstand des Ringerverbandes NRW veranlasst, seine Angebote bei den Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen anzupassen.

In Zeiten mit rückläufigen Infektionszahlen haben wir die Angebote des Verbandes wieder deutlich ausgeweitet. In Zeiten mit steigenden Infektionszahlen, müssen wir nun unser Handeln so anpassen, dass wir das Erreichte für die Vereine und den Verband nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Die Sicherstellung der Trainingsangebote in den Vereinen und des wöchentlichen Stützpunkttrainings in Witten, Neuss, Köln und Aachen hat daher oberste Priorität.

Wir wollen unsere Maßnahmen so gestalten, dass es möglichst nicht zu einer Durchmischung der einzelnen Trainingsgruppen kommt. Das bedeutet, dass z.B. keine Sportler aus Witten / Dortmund in Neuss oder Dormagen trainieren. Es sollen nur Personen miteinander trainieren, die in unmittelbarer Nähe zum Stützpunkt wohnen und im normalen Wochentrainingsverlauf ohnehin dort ihr Training absolvieren.

Aus diesem Grunde wurden folgende Entscheidungen getroffen.

  1. Alle zentralen Lehrgangsmaßnahmen werden bis zum 31.12.2020 ausgesetzt.
  2. Bis zum 31.12.2020 werden auch keine Wettkämpfe im Verantwortungsbereich des RV NRW stattfinden.
  3. Das wöchentliche Stützpunkttraining an den Standorten Witten, Neuss, Dormagen, Köln und Aachen findet weiterhin statt, sofern dieses nicht durch die örtlichen Behörden untersagt wird. Eine Übersicht der Trainingstage ist beigefügt. Teilnahmeberechtigt am wöchentlichen Stützpunkttraining sind nur Ringer des Landes- und Bundeskaders. Die verantwortlichen Trainer bzw. Stützpunktbetreuer sind angehalten die Einhaltung der Regelungen zu überprüfen.
  4. Die beiden Seminare Ernährungsberatung (25.10.2020) und Anti-Doping (29.11.2020) finden nunmehr gemeinsam am 06.12.2020 in der Sportschule Hennef statt. Einladungen hierzu erfolgen gesondert.

Anmerkung zum Stützpunkt Witten:
Das Trainingszentrum Ostermannhalle war bis zum heutige Tage aufgrund eines positiven Testergebnisses geschlossen. Der Verein hat diese Zeit genutzt, um die Reparatur der Heizungsanlage durchzuführen. Leider sind diese Arbeiten noch nicht zum Abschluss gekommen, so dass die dortige Hallensperre über den 18.10.2020 hinaus andauert. Sobald die Ostermannhalle wieder genutzt werden kann, werden wir die Vereine entsprechend informieren.

Anlage: Trainingstage

KSV Witten 07 zieht zurück

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Nach dem positiven Covid19-Test innerhalb der Mannschaft hat der KSV Witten 07 nach intensiven Überlegungen sein Team aus der Bundesliga zurückgezogen. Ein verständlicher Schritt, auch wenn er weh tut. Schade! Damit wird aus unserer LO lediglich der KSK Konkordia Neuss auf Punktejagd gehen.

Wir wünschen den Wittenern, dass sie sich von diesem Tiefschlag schnell erholen werden und 2021 wieder mit geballter Kraft angreifen können! 

Alexander Leipold - ein Vorbild

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Ziemlich genau zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass Alexander Leipold vor unser aller Augen im Olympischen Finale gegen den US-Amerikaner Brandon Slay gestanden hatte. Jubelnd hatten wir den 4:0-Punktsieg gegen seinen ausgesprochen bullig wirkenden Kontrahenten verfolgt, welcher nicht nur Alex selbst, sondern ganz Ringerdeutschland in einen wahren Freudentaumel versetzt hatte. Eine schöne Erinnerung, die allerdings durch den Umstand getrübt wird, dass diese lange ersehnte Goldmedaille wegen eines vermeintlichen Dopingvergehens nur kurze Zeit später aberkannt wurde. Ein Drama, eine Tragödie, ein Horror, ein Tief- und kaum zu begreifender Nackenschlag!

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Bundesligisten stehen in den Startboxen

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Am Samstag (3.10.) wird es losgehen: Die Ringer-Bundesliga wird mit ihrem ersten Kampftag in die so sehnlich erwartete Saison starten. Die Frage, ob die Wettbewerbe in unserer Eliteliga nach all den mühsamen Planungen tatsächlich stattfinden können und würden, ist somit auf positive Art und Weise beantwortet. Für das Sportlerherz ist der Tag der Deutschen Einheit also im doppelten Sinne ein Feiertag.

Nach sieben Monaten ohne irgendeine Form von Wettkampf wird es auch in NRW wieder kräftig zur Sache gehen: Zwei unserer Vereine nämlich sind für das Oberhaus gemeldet, die damit in gewisser Weise auch die Farben unseres Landesverbandes im nationalen Vergleich vertreten werden.

Unser jahrzehntelanges Flaggschiff KSV Witten 07, welches mit einem Heimkampf gegen den Vorjahres-Halbfinalisten SV Alemannia Nackenheim beginnen sollte, hatte jedoch am Mittwoch eine wahre Hiobsbotschaft erhalten: Einer seiner Sportler ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Somit sind die KSV-Verantwortlichen gezwungen, den Auftakt nach hinten zu verschieben, und sind hierbei auf die Kooperationsbereitschaft des DRB sowie der gegnerischen Clubs angewiesen.

Lassen wir hoffen, dass die Saison für den Traditionsverein nicht vorbei ist, bevor sie überhaupt angefangen hat. Es wäre sowohl dem KSV samt seinen Anhängern als auch dem gesamten Ringkampfsport zu gönnen. Wir vom RV NRW drücken feste die Daumen und wünschen nur das Beste!!

Dabei war die Vorfreude der Ruhrstädter vor dem Auftakt gegen die Rheinland-Pfälzer ausgesprochen groß: „Die Mannschaft ist voll im Training... die Aufstellung ist geplant! Die Tickets für unsere internationalen Ringer gebucht! Nächste Woche versammelt sich ein Wittener Team, wie wir es lange nicht hatten. Eigengewächse, schlagkräftige Sportler mit deutschem Status und nationalen/internationalen Erfolgen, sowie ausländischen Ringern, fast durchweg mit internationalen Erfolgen. Da freuen wir uns alle drauf...“, schrieb der KSV-Vorsitzende Thomas Altstadt noch am 25.9. via Facebook und sorgte damit für große Neugier, aber vermutlich auch für gewisse Erwartungen vonseiten der Fans.

Dass das Team grundsätzlich schlagfertig ist, steht außer Frage. Eines von vielen Dingen, die dies untermauern, wäre beispielsweise die Verpflichtung von Weltklasse-Superschwergewichtler Eduard Popp, der sich nicht nur zum Punktegaranten, sondern auch zum Publikumsmagneten entwickeln dürfte.

Seine Bundesliga-Rückkehr nach acht Jahren feiert am Samstag der KSK Konkordia Neuss. Man darf gespannt sein, wie sich die „jungen Wilden“, mit denen der Club den Sprung in Liga 1 gewagt hat, schlagen werden. Doch man darf optimistisch sein aus Sicht der Neusser, zumal einige namhafte Neuzugänge das bestehende Gerüst sinnvoll ergänzen werden. Exemplarisch sei der 26-jährige Ex-Walheimer Zviad Metreveli genannt, der die im Vorjahr doch deutlich klaffende Lücke in den oberen Gewichtsklassen schließen wird.

Die Jungs vom KSK werden in eigener Halle die erste Möglichkeit erhalten sich auszuzeichnen. Der Gegner heißt Wrestling Tigers Rhein/Nahe und wird vom ehemaligen Wittener Ringer Karl-Heinz Helbing trainiert. Auch in Neuss ist die Vorfreude groß, wobei die Rückkehr ins Oberhaus in den regionalen Medien wie der Neuss-Grevenbroicher Zeitung gebührend angekündigt wurde.

Die Corona-Krise liegt aber wie ein dunkler Schatten über den Kämpfen, und das nicht ausschließlich wegen des hoffentlich nur vorläufigen Ausfalls des KSV Witten 07. Eingeschränkte Zuschauerzahlen, Hygienekonzepte, Maskenpflicht etc. sind selbstredend auch für das Ringen eine Bürde. Dinge wie eine Siegerehrung ohne Körperkontakt (dafür aber mit 1,5 Meter Sicherheitsabstand) oder der ausbleibende Handschlag zwischen Ringer und gegnerischem Trainer dürften auf den ein oder anderen Zuschauer etwas befremdlich wirken.

Doch sollte man nicht vorab schon tiefstapeln oder gar resignieren, sondern eher positiv nach vorne blicken. Vielleicht beschert uns die ungewohnte und in weiten Teilen auch unangenehme Situation ja sogar zusätzliche Spannung, denn durch die Krise ergaben und ergeben sich viele neue Situationen und Konstellationen. Für den Außenstehenden ist schwer zu überblicken, welcher gestandene Club nun möglicherweise mit vielen Nachwuchskämpfern auflaufen wird. Wer ist trotz Corona-Krise liquide? Wem blieben sämtliche Sponsorengelder erhalten, wem dagegen nicht? Wer holt seine ausländischen Ringer, wer jedoch verzichtet darauf? Möglicherweise erleben wir durch derartige Unwägbarkeiten die eine oder andere Überraschung, die für zusätzliche Spannung sorgen könnte.

 Lasst uns die Kämpfe freudig erwarten und unseren lange vermissten Sport genießen! Lasst uns die Bundesligasaison als ersten Meilenstein hin zur Normalität betrachten, auch wenn letztere wohl noch etwas auf sich warten lassen wird. Hoffen wir abschließend das Beste für unsere beiden Vertreter: Alles Gute und viel Erfolg, KSV und KSK!

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Termine
Ausbildung Trainer C (Teil 4)
07.11.2020 - 08.11.2020
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