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EM-Silber für Bellscheidt

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Der junge Samuel Bellscheidt vom KSK Konkordia Neuss feiert mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Kadetten- Europameisterschaften seinen bisher größten Erfolg. Damit konnte er nur wenige Tage nach dem Titelgewinn durch Nina Hemmer bei den Militär-Weltmeisterschaften ein weiteres hochkarätiges Edelmetall nach NRW holen.  

Er startete in Skopje in der Gewichtsklasse bis 65 kg (Greco) und stand nach drei Siegen im Finale dem Russen Imadaev  gegenüber, dem er dann mit 0:4 unterlegen war.  Nicht nur für ihn persönlich, sondern für den gesamten Ringerverband Nordrhein-Westfalen ist dies eine tolle Sache und Anlass zu höchster Freude. Herzlichen Glückwunsch an den Vize-Europameister!

 

KAMPA unterstützt RV NRW

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Mit dem Fertighaushersteller KAMPA konnte ein neuer Gönner und Sponsor für den RV NRW gewonnen werden. Eine zufällige Urlaubsbekanntschaft zwischen unserem Präsidenten Jens Nettekoven und KAMPA-Manager Peter Hofmann war es, die das Unternehmen in die Nähe unseres Verbandes brachte. Die beiden heute gut befreundeten Herren waren somit die Motoren für das Engagement, welches am 8. Mai mit einem ersten gemeinsamen Termin besiegelt wurde: In Wuppertal nämlich hatte Peter Hofmann unseren Kampfrichtern gesponserte Sportjacken mit der Aufschrift „NRW-Kampfrichter inside“ überreicht. Doch dabei wird es nicht bleiben, denn weitere Unterstützung hat er im Rahmen des Zusammentreffens zugesagt.

Wir vom Ringerverband Nordrhein-Westfalen bedanken uns ganz herzlich und freuen uns sehr über die Hilfe!

 

 

Hemmer ist Militärweltmeisterin

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Am ersten Tag der diesjährigen Militärweltmeisterschaften in Moskau gibt es gleich einen großen Erfolg für den RV NRW zu vermelden: Nina Hemmer vom AC Ückerath sicherte sich nach einem knappen Punktsieg gegen die chinesische Finalgegnerin den Titel. Ihre lange Erfolgsliste konnte die junge Spitzenathletin damit um einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere erweitern. Herzlichen Glückwunsch!

 

Novum bei Männer-Landesmeisterschaften

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Erstmalig in der Geschichte des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen sind die Männer-Landesmeisterschaften beider Stilarten in einer Veranstaltung ausgerichtet worden. Am 05.05.2018 hatten sich sowohl die Freistil- als auch die Greco-Spezialisten auf den Weg in die Willy-Jürissen-Halle nach Oberhausen gemacht, um Titel, Medaillen und die Qualifikation zu den Meisterschaften buchstäblich zu erringen.

Im Vorfeld waren die Reaktionen auf diese Doppelveranstaltung gespalten. Die eine Seite begrüßte den Versuch, da man durch diese Maßnahme trotz der eher ausbaufähigen Teilnehmerzahlen der letzten Jahre eine Großveranstaltung auf die Beine stellen konnte, die eines solchen Anlasses würdig ist. Andere, eher kritische Zungen gaben dagegen zu bedenken, dass für die Athleten ein Doppelstart nun unattraktiver sei. Dies wiederum könnte sich sowohl qualitativ als auch quantitativ nachteilig auf das Teilnehmerfeld auswirken.

Für die Verantwortlichen gilt es nun zu analysieren und zu evaluieren, ob die Zusammenlegung ein Schritt war, dessen Umsetzung sich auch für die nächsten Jahre empfiehlt. Festhalten kann man jedenfalls, dass nach gutem Beginn nicht alles nach Plan verlaufen ist. Einige Ringer nämlich, die sich für beide Stilarten angemeldet hatten, sind im Anschluss an die zuerst ausgetragenen Greco-Titelkämpfe nicht mehr angetreten oder haben noch während der Freistilmeisterschaft die Segel gestrichen. Das Resultat waren kampflose Siege und Aufgaben, die keiner gerne sehen möchte und einer Landesmeisterschaft nicht würdig sind. Sicher wird es Stimmen geben, die jetzt sagen werden, dies läge einzig und allein an der Fehlplanung. Doch wäre diese Aussage schlicht zu einfach, denn insbesondere die betreffenden Sportler sollten ihr Verhalten kritisch hinterfragen.

Stolz präsentieren sich die Kampfrichter in ihren neuen Anzügen.  Dem Anlass entsprechend hatte Kampfrichterreferentin Maria Anselm die drei ausgelegten Matten auf den Landesmeisterschaften durchgehend mit einem Drei-Mann-Kampfgericht ausgestattet.
Die beiden Ausrichter KSV 08 Oberhausen und TV Essen-Dellwig hatten ganze Arbeit geleistet, um ein Highlight in ihrem jeweiligen Jubiläumsjahr erleben zu dürfen: Während Oberhausen nämlich sein 110jähriges Bestehen feiert, wird der TV Essen-Dellwig bereits 125 Jahre alt. An dieser Stelle sei beiden Clubs herzlichst gratuliert und ein dickes Kompliment ausgesprochen, denn die Vorbereitungen und die Durchführung des Events waren top!

Die Halle war schön hergerichtet, die Organisation bestens, der Ablauf reibungslos. Der Ordnungsdienst, dem nach den Vorfällen bei den Schüler-Bezirksmeisterschaften in Oberforstbach gesteigerte Bedeutung zukommt, funktionierte einwandfrei. Interessant war hierbei dessen Besetzung, denn es saßen u.a. Urgesteine wie Günter Sobel, Jürgen Kucin, Günter Hangebrauck oder Rolf Jäger in orangefarbenen Warnwesten an den akribisch aufgestellten Absperrgittern. Sie sorgten dafür, dass alles seinen geregelten Verlauf nahm. Besonders gefreut haben dürften sich die erfolgreichen Athleten auch über die schönen Pokale, die jedem Medaillengewinner überreicht wurden.

Das Greco-Turnier, an dem 64 Athleten teilnahmen, sollte sich auch zu einem Leckerbissen für die Ringkampffans entwickeln - obwohl man am Rande der Veranstaltung auch Äußerungen vernehmen konnte, die das Niveau der Meisterschaft bemängelten. Sicher konnte sich ein Großteil der Besucher noch an die Achtziger- und Neunzigerjahre erinnern, als die Wettkämpfe allgemein noch stärker besetzt waren, da unser Verband noch über deutlich größere Substanz verfügte. Insofern ist ein gewisses Maß an Enttäuschung nicht ganz unverständlich. Fairerweise muss man jedoch dagegenhalten, dass sich in den einzelnen Gewichtsklassen würdige Titelträger herauskristallisierten, für die der Weg zum Titel manchmal alles andere als ein Kinderspiel war. Gute und hochklassige Kämpfe bekam das Publikum somit allemal zu sehen.

Es wurde auch ersichtlich, dass unser Nachwuchs dabei ist, in die Männerklasse hineinzuwachsen. Exemplarisch sei hier Dennis Briske vom TKV Hückelhoven genannt, der in der 87 kg-Klasse trotz seiner Final-Niederlage gegen Rückkehrer Nico Brunner (KSV Witten 07) für reichlich Furore sorgen konnte. Weitere Beispiele für aufstrebende Nachwuchsringer ließen sich anfügen. Und diese Entwicklung ist doch eine gute! Somit darf man für die klassische Stilart letztlich ein positives Fazit ziehen.

Im Freistil waren 79 Ringer gemeldet. Das konnte sich sehen lassen. Und auch die Namen ließen interessanten Sport erwarten, denn das Niveau des Teilnehmerfeldes war auf den ersten Blick durchaus akzeptabel. Demzufolge konnten viele schöne Kämpfe verfolgt und würdige Goldmedaillengewinner geehrt werden. Doch haben die besagten Aufgaben und Nichtantritte am Ende leider dazu geführt, dass viele Sportfreunde ihre Enttäuschung darüber nicht mehr verbergen konnten. Und das zurecht. Schade ist dies insbesondere für die rührigen Ausrichter! Vielleicht konnte der verdiente Sieg in der Teamwertung den TV Essen-Dellwig ein wenig dafür entschädigen. Diesen haben die Ruhrstädter zu einem nicht unbeträchtlichen Teil auch ihrem Trainerteam Björn Holk und Christian Jäger zu verdanken, die beim „Heimspiel“ noch einmal angetreten waren und bei ihren Titelgewinnen ihre ganze Routine und Klasse ausspielen konnten.

 

Eine schöne Kopfrolle zeigt hier Robin Pelzer (RC Ehrenfeld)

 

 

 

1. Gerd-Gerlach-Turnier beendet

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Am 13. Mai hat Germania Altenessen erstmalig das Gerd-Gerlach-Gedächtnis-Turnier (Freistil) ausgerichtet, welches für Anfänger im Bereich der C-, D- und E-Jugend bestimmt war. Der 2017 verstorbene und uns allen noch bestens bekannte Gerd Gerlach hätte sich geehrt gefühlt, dass zu seinem Gedenken ein solcher Wettkampf veranstaltet wird. Die Förderung der Jugend war ihm immer ein ganz zentrales Anliegen, so dass der Fokus auf Anfänger im Kindesalter ganz und gar in seinem Sinne gewesen wäre.

Leider waren am Ende lediglich 20 Teilnehmer (9 C-/D- Jugendliche und 11 E-Jugendliche) aus fünf Vereinen (Germania Altenessen, KSV Hohenlimburg, KSV Kirchlinde, TuS Aldenhoven, TV Essen-Dellwig) am Start. Für die angetretenen Kinder war der Wettkampf dennoch eine gute Möglichkeit, sich abseits der Fortgeschrittenen untereinander zu messen und Wettkampferfahrung zu sammeln.

 

Focken und Juretzko Ringer(in) des Jahres

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Der Tag des Ringens am 28.4. in Remscheid wurde nicht nur zum Anlass genommen, um verdiente Funktionäre wie Walter Nettekoven, Peter Neldner, Peter Kettler (alle Ehrenmitgliedschaft), Klaus-Dieter Werder (Ehrennadel in Gold), Uwe Manz oder Carsten Schäfer (beide Verabschiedung aus dem ehemaligen Amt) zu ehren, sondern auch, um den erfolgreichen Athleten die verdiente Anerkennung zu erweisen.

So wurde den Gästen auch das Geheimnis um die Wahl zur Ringerin bzw. zum Ringer des Jahres gelüftet, wobei diese wenig überraschend auf Vizeweltmeisterin Aline Focken (Krefeld) und den Deutschen Meister Adam Juretzko (Witten) gefallen ist. Doch auch die anderen bei nationalen oder internationalen Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften erfolgreichen Sportler, die Meister der einzelnen Ligen der Mannschaftssaison 2017 oder die drei Erstplatzierten beim Jugendförderpreis erhielten gebührende Honorierung. Und da kam einiges zusammen, da wir insbesondere im Jugendbereich auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken können.

Gratulation an alle Geehrten!

 

Adam Juretzko (links) mit Präsident Jens Nettekoven (Foto: Horst Faller)

 

Starkes Grenzlandturnier

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Am 12. Mai ging es in Landgraaf/Niederlande mal wieder kräftig zur Sache, denn bereits zum 33. Male wurde vom dort ansässigen KSV Simson das Internationale Grenzlandturnier für Männer in beiden Stilarten ausgerichtet. Die beiden Simson-Hauptverantwortlichen und Urgesteine Theo Quaedvlieg und Ate Postma hatten mit ihrem Team wieder ganze Arbeit geleistet, um dieses Event in gewohnt souveräner Manier über die Bühne zu bringen.

In der Sporthalle Banebergpassage hatte sich ein hochkarätiges Teilnehmerfeld eingefunden, durch welches sich das Turnier schon seit langem auszeichnet. Insgesamt 70 Greco- und 71 Freistilspezialisten waren zwar keine ausgesprochen hohe Teilnehmerzahl, doch die Qualität wusste einmal mehr zu überzeugen. Dies lässt sich an vielen Beispielen eindrucksvoll aufzeigen: So kam der Deutsche Schwergewichtsmeister (Freistil) von 2015, Robin Ferdinand aus dem Team Rheinland, in der niedrigeren 98 kg-Klasse nicht über Rang vier hinaus. Auch der fünfte Platz in der 85 kg-Klasse (Greco) durch Sohayb Musa (Germania Krefeld), dem Deutschen Vizemeister von 2016, ist ein eindrucksvoller Beleg für das hohe Niveau des Wettbewerbs. Zahlreiche weitere Beispiele ließen sich anfügen.

Unter den Athleten waren natürlich auch viele aus unserem Landesverband, die eine ganze Reihe vorderer Platzierungen erkämpfen konnten, darunter auch fünf Goldmedaillen: Goran Izadi (TKSV Bonn-Duisdorf/ 59 kg Greco), Idris Ibaev (KSV Witten 07/71 kg Greco), Nico Brunner (KSV Witten 07/85 kg Greco), Ramzan Awtaew (TV Essen-Dellwig/61 kg Freistil) und Abusupiyan Magomedov (TV Essen-Dellwig/ 97 kg Freistil) waren nicht zu besiegen. In der Teamwertung wussten der KSV Witten 07 (3.), der AC Mülheim 92 (4.) und der TV Essen-Dellwig (8.) besonders zu überzeugen.

 

Witten: Mitarbeiter/in für einen Freiwilligendienst im Sport gesucht

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Der KSV Witten 07 hat auf seiner HP folgende Ausschreibung für eine/n Mitarbeiter/in für einen Freiwilligendienst im Sport veröffentlicht: 

Mitarbeiter/in für einen Freiwilligendienst im Sport gesucht

Der KSV Witten 07 sucht für den Zeitraum vom 01.09.2018 bis 31.08.2019 einen Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin für einen Freiwilligendienst im Sport.

Der Freiwilligendienst ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das pädagogisch begleitet wird und Erfahrungsräume für Freiwillige eröffnet. Der Erwerb persönlicher Kompetenzen und sportlicher Lizenzen sowie Berufs- und Engagement-Orientierung stehen dabei im Mittelpunkt.

Der KSV Witten 07 ist ein Verein, der seinen leistungssportlichen Schwerpunkt im Ringkampf hat. Neben dem Wettkampfbetrieb u.a. in der Ringer-Bundesliga ist die Ostermann-Halle in Witten, in der die Trainingsaktivitäten des KSV Witten stattfinden, auch Landesleistungszentrum des Ringerverbandes NRW. Besonders aktiv sind wir in der Kinder- und Jugendarbeit, in denen Dein Einsatz auch hauptsächlich erfolgen soll.

Deine Aufgaben bei uns beinhalten insbesondere

  • Unterstützung und Begleitung des Trainings

  • Unterstützung und Begleitung der Schüler/-innen im offenen Ganztag

  • Unterstützende administrative Tätigkeit

  • Wettkampfbetreug

  • Planung und Durchführung eines Jahresprojektes

 

Wir bieten Dir

  • ein Taschengeld i.H. von 300 Euro / Monat

  • 26 Urlaubstage bei 12 Monaten Dienst

  • mind. 25 Bildungstage bei 12 Monaten Dienst

  • einen Einblick in die Leitung verschiedener Gruppen sowie kaufmännischer Tätigkeiten

  • Umgang und Kontakt mit erfahrenen Trainerkollegen und einem freundlichen Vereinsvorstand

 

Du bringst mit

  • Teamfähigkeit

  • Motivation auch zur Weiterbildung

  • Begeisterung für Kampfsport, vorzugsweise Ringen

  • möglichst Erfahrung im Ringkampfsport, vorzugsweise eigene Wettkampferfahrung

  • Bereitschaft, auch an Wochenenden und Feiertagen im Einsatz zu sein

  • Führerschein Kl. B

 

Hast Du Lust, einen Freiwilligendienst beim KSV Witten 07 zu absolvieren? Dann sende Deine aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und einer Kopie Deines Zeugnisses schnellstmöglich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

gez. Detlef Englich, Projekt Jugend und Schule im KSV

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31.05.2018, 10:30 – ...
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01.06.2018 - 02.06.2018
DM-Nominierungslehrgang Männer
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