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AC Ückerath erfolgreich

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In eigener Halle hat der AC Ückerath die Teamwertung bei den Landesmeisterschaften der Juniorinnen, A- und B-Jugendlichen (weiblich) knapp vor dem RV Thalheim und dem SV Luftfahrt Ringen gewonnen. Zu diesem offenen Turnier waren Sportlerinnen aus insgesamt 53 Clubs aus dem gesamten Bundesgebiet angereist: Aus Ostdeutschland, Bayern, den baden-württembergischen Landesverbänden etc. waren Teilnehmerinnen am Start, sodass der Zuschauer ein wenig das Feeling von Deutschen Meisterschaften zu spüren bekam.

Aus NRW waren neben dem Gastgeber, der mit zehn Kämpferinnen auch die quantitativ stärkste Mannschaft stellen konnte, noch de Halter Utrecht, der KSV Kirchlinde, der KSV Witten 07, der AC Mülheim 92, der KSV Germania Krefeld, der KSV Simson Landgraaf, Germania Altenessen und der KSV Hohenlimburg vertreten. Das Frauenringen hat sich einmal mehr als wichtiger Bestandteil für unsere Sportart erwiesen!

 

Eine Story aus der Klamottenkiste

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Das u.a. Foto stammt vom Vorbereitungslehrgang für die Deutschen Greco-Meisterschaften im Jahre 1993, welche seinerzeit vom KSV Mülheim-Styrum ausgerichtet wurden. In der Sportschule Hennef waren vom  5.-7. März unsere nominierten DM-Teilnehmer zusammengekommen, um sich unter Trainer Peter Nettekoven den letzten Schliff zu holen. Zu dieser Zeit galt Hennef noch als der uneingeschränkte Mittelpunkt in Ringerdeutschland, war es doch als Bundesleistungszentrum für Lehrgänge aller Art gesetzt. Sagenumwoben sind heute immer noch die harten Einheiten oder der oft erwähnte „Kotzberg“, welchen alle Ringer fürchteten, mussten sie diesen im Rahmen des Trainings hinaufsprinten.

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Peter Nettekoven wird 80

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Man kann es kaum glauben, denn man kennt ihn stets energiegeladen und agil: Peter Nettekoven, Ehrenmitglied des Ringerverbandes NRW, feiert heute seinen 80. Geburtstag.

Als aktiver Ringer zählte er nicht nur in NRW, sondern auch in der gesamten Republik zu den Großen. Acht Titel bei Deutschen Einzelmeisterschaften der Männer, die Bronzemedaille bei der WM 1966, weitere WM- und EM-Starts sowie die Olympiateilnahme 1968 machen ihn zu einer Legende. Der Greco-Spezialist, der es erstaunlicherweise im Freistil auf eine höhere Zahl nationaler Titel brachte als in seiner Paradedisziplin (6:2), war im Welter- und Mittelgewicht eine kaum zu bezwingende Bank. Er hatte seinem Stammverein TKSV Bonn-Duisdorf, jedoch lange Zeit auch dem damaligen Spitzenclub ASV Heros Dortmund etliche Siege und Punkte gebracht. Somit ist auch die glorreichste Zeit des langjährigen deutschen Rekordmeisters ASV Heros eng mit seinem Namen verbunden.

Nach seiner aktiven Laufbahn erwarb sich Peter weiterhin große Verdienste um den Ringkampfsport. Als Bundesassistenz-, Landes-, Stützpunkt- und Vereinstrainer (TKSV Bonn-Duisdorf, AC Mülheim 92, KSV Efferen) hat er über Jahrzehnte hinweg zahlreiche Spitzenringer und Nachwuchshoffnungen gefördert und geformt. Dadurch waren u.a. auch seine Söhne Tim und Tobias, die unglücklicherweise beide in derselben Gewichtsklasse und Stilart standen, zu erfolgreichen Topathleten herangereift.

Was seinen Führungsstil betrifft, treffen Ausdrücke wie „hart, aber herzlich“ oder „Zuckerbrot und Peitsche“ wohl auf niemanden besser zu als auf Peter, der die Zügel zwar immer fest in der Hand hatte, sich jedoch stets größter Beliebtheit bei den Athleten erfreute. Dies liegt sicher auch an seinem Engagement außerhalb der Matte, für das seine Schützlinge überaus dankbar waren. Durch Weihnachtsfeiern, Ausflüge zu „Pützchens Markt“ (einem riesigen Volksfest in Bonn), Paddeltouren, private Einladungen oder einfach nur gemütliches Beisammensitzen im Anschluss an das Training hat er die Herzen seiner Athleten erobern können.

Heute sieht man Peter noch regelmäßig an der Ringermatte, ob als Tourist bei internationalen Meisterschaften oder auch bei heimischen Veranstaltungen. Zuletzt war er noch beim Final-Six in Bonn zugegen. Kein Wunder, denn ein mit dem Ringkampf so sehr verbundener Idealist kehrt immer gerne in sein altes „Wohnzimmer“ zurück.

Wir gratulieren einem Großen unseres Verbandes hiermit ganz herzlich! Bleib uns noch lange erhalten, lieber Peter!

Peter Nettekoven (Mitte) im Gespräch mit seinen ehemaligen Schützlingen Miroslaw Bartkowiak (links) und Heinrich Kruppa (rechts) beim letzten Final-Six in Bonn. Im Vordergrund Detlef Englich.

Erste Bezirksmeisterschaften beendet

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Unsere Vereine haben nach der dreiwöchigen Winterpause wieder ins Wettkampfgeschehen eingegriffen. Das neue Sportjahr begann am 11./12. Januar mit den Bezirksmeisterschaften der Männer, A- und B-Jugend (Freistil) sowie der C-, D- und E-Jugend (Greco). Hierbei hatte es in Hückelhoven (Rheinland) und Gütersloh (Westfalen) wieder „Kraft heil“ geheißen, als die angetretenen Athleten einander zum Wettkampf begrüßt hatten. Für die beiden Ausrichter bedeutete dies eine wirkliche Aufgabe, denn die Bezirksmeisterschaften werden ja traditionell in einer Doppelveranstaltung über zwei Tage durchgeführt.

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Ereignisreiche Woche

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Der Wettkampfbetrieb auf unseren Matten hat nun endgültig wieder Fahrt aufgenommen. Zuerst gab es einen guten dritten Rang für Aline Rotter-Focken bei einem internationalen Ranking-Turnier in Rom, wonach sich die Augen unserer Ringsportfreunde am letzten Wochenende dann wieder verstärkt auf die regionalen Geschehnisse richteten. Schließlich stand Teil zwei der diesjährigen Bezirksmeisterschaften auf dem Programm, wobei die Männer, A- und B-Jugend im gr.-röm. Stil, die Schüler-Altersklassen im freien Stil angetreten waren. Nach Beendigung dieser Wettkämpfe in Oberforstbach (Rheinland) und Hohenlimburg (Westfalen) ist damit der erste Block bei den diesjährigen Einzelmeisterschaften abgeschlossen.

Im Rheinland waren am Samstag lediglich 97 Sportler gestartet, sonntags bei den Kämpfen der C-, D- und E-Jugend jedoch stattliche 155 Nachwuchskämpfer über die Waage gegangen. Erfreulich zu sehen war, dass die recht jungen Vereine Saitiev Eupen und KKS Sparta Aachen mit salonfähigen Teilnehmerzahlen angereist waren. Sie haben sich damit nahtlos in unseren Sportbetrieb integrieren und damit als echter Gewinn für unsere Sportart beweisen können, die derartige Entwicklungen bitter nötig hat.

Traditionsvereine sind dagegen der KSV Euskirchen und der TuS Gerresheim, welche beide schon als so etwas wie Sorgenkinder angesehen wurden. Doch sie haben sich bei den Wettkämpfen ansprechend, vielleicht sogar vielversprechend präsentieren können. Somit gibt es trotz der ausbaufähigen Gesamtteilnehmerzahl am Samstag auch Positives vom letzten Wochenende zu berichten. Schmerzlich vermisst wurde dagegen der AKS Rheinhausen. Hoffentlich hält der letzte verbliebene Club aus Duisburg durch und zeigt sich bald wieder! Es wäre ein enormer Verlust, würden hier die Lichter ausgehen.

Letztlich sei noch angemerkt, dass sich samstags der KSK Konkordia Neuss vor dem immer stärker werdenden TKV Hückelhoven die Teamwertung gesichert hat. Bei den Schüleraltersklassen konnte sich erneut der TKSV Bonn-Duisdorf durchsetzen, wobei sich der RV Kelmis 97 nur hauchdünn geschlagen geben musste.

Insgesamt 17 Clubs mit 106 Ringern hatten sich am ersten Wettkampftag bei den parallel stattfindenden Titelkämpfen des Bezirkes Westfalen eingefunden, wobei sich der TV Essen-Dellwig am Ende knapp vor dem KSV Witten 07 die Mannschaftswertung sicherte. Im Schülerbereich waren sonntags 118 junge Sportler aus 16 Clubs dabei. Große Überraschungen blieben erneut aus: Wie bereits eine Woche zuvor ging der KSV Gütersloh als erfolgreichster Club hervor, während der KSV Witten 07 sich von Rang vier auf den zweiten Platz verbessern konnte.

Trainingsworkshops für Mädchen und Frauen

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Der Ringerverband NRW bietet ab sofort einmal monatlich (Ausnahmen: April und Juli) einen Trainingsworkshop für ringsportinteressierte Mädchen an. Ziel ist es, Neueinsteigerinnen für unsere Sportart zu gewinnen und somit die Breite auf ein solideres Fundament zu stellen. Außerdem soll auf diese Weise den Vereinen geholfen werden, die ab 2020 integrierte(n) Frauen-Gewichtsklasse(n) zu besetzen. Die Workshops sind also ausdrücklich für Anfängerinnen gedacht, die unter Anleitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer an das Ringen herangeführt werden sollen. In diesem Zusammenhang wird es den Sportlerinnen auch ermöglicht, das Wiesel- oder gar das Ringkampfabzeichen in Bronze (jeweils Stufen eins und zwei) zu erwerben.    

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Olaf Schäfer verstorben

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Wie der ASV Heros Dortmund über die sozialen Netzwerke mitgeteilt hat, ist sein langjähriger Mannschaftsringer Olaf Schäfer vor einigen Wochen im Alter von nur 53 Jahren verstorben.

Die Gebrüder Schäfer waren im Ruhrgebiet und darüber hinaus bekannt und bei verschiedenen Clubs aktiv gewesen. Olaf war hierbei für den nicht mehr existierenden KSV Hombruch und den ASV Heros Dortmund angetreten, war bei beiden Vereinen viele Jahre eine Stütze seiner Mannschaft. Der Greco-Spezialist kämpfte in den höheren Gewichtsklassen und konnte auch bei den Einzelmeisterschaften einige Erfolge für sich verbuchen.

Nun hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Rotter-Focken durch UWW ausgezeichnet

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Vor einigen Wochen hatte die Enttäuschung noch schwer gewogen, als Aline Rotter-Focken bei der Wahl zu Nordrhein-Westfalens Sportlerin des Jahres nicht einmal in der Endausscheidung gestanden hatte. Dieser schwer zu verstehende Umstand war seinerzeit in den sozialen Netzwerken ausgiebig und kontrovers diskutiert worden. Dass sie eine Berücksichtigung wohl mehr als verdient gehabt hätte, steht hierbei außer Frage.

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Termine
Zentraler Lehrgang weibliche Jugend
01.02.2020, 09:30 – 15:30
Zentraler Lehrgang Jugend B
15.02.2020, 09:30 – 15:30
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