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Norbert Langer verstorben

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Wie der RV NRW erst jetzt erfahren hat, ist Sportfreund Norbert Langer bereits am 18.September kurz vor seinem 69. Geburtstag verstorben. Sein Name ist untrennbar mit dem des DSC Wanne-Eickel Ringen verbunden, denn für seinen Verein hatte sich der Idealist über Jahrzehnte hinweg aufopferungsvoll engagiert.

Gerne hatte er von früheren Zeiten erzählt, als der DSC noch mit einem konkurrenzfähigen Team in der Oberliga auf die Matte gegangen war und regelmäßig Athleten zu Deutschen Meisterschaften entsenden konnte. Doch auch in schwierigen Zeiten war er für den Verein da, war Vorstandsmitglied, "Mädchen für alles" und Trainer in Personalunion.

Er wird dem DSC Wanne-Eickel und der gesamten Ringergemeinde fehlen. Unsere Anteilnahme gilt seinen Angehörigen. Ruhe in Frieden, lieber Norbert!

Covid-19-Chaos in der Bundesliga

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Die Corona-Krise dominiert augenblicklich die Schlagzeilen. Die eklatant steigenden Infektionszahlen innerhalb Deutschlands bewirken nicht nur Ängste, politische Debatten und daraus resultierende Maßnahmen, sondern auch, dass die Luft in unseren Ringerhallen wieder erheblich dünner wird. Glaubten die Vereine gerade noch die vermeintlich aufkeimende Normalität zu spüren, so hat das tückische Virus binnen weniger Tage sämtliche Hoffnungen und Pläne durchkreuzt. Die Lage ist ernst, denn die zweite Infektionswelle, welche schon vor Monaten von Virologen vorausgesagt worden war, trifft auch das Ringen mit brachialer Gewalt.

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Pascal Knevel ist tot

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Viele von uns werden ihn noch kennen: Der ehemalige Ringer und Kampfrichter Pascal Knevel ist am 3. November nur wenige Tage nach seinem 28. Geburtstag für immer von uns gegangen. Die Nachricht von seinem viel zu frühen Tod hat uns tief getroffen und erschüttert.

Pascal war bei verschiedenen Vereinen im Raum Köln aktiv, hatte seine Tätigkeiten jedoch vor einigen Jahren beendet. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

UPDATE: Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen

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Die in der letzten Zeit steigenden Zahlen der SARS-CoV-2 Neuinfektionen haben den Vorstand des Ringerverbandes NRW veranlasst, seine Angebote bei den Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen anzupassen.

In Zeiten mit rückläufigen Infektionszahlen haben wir die Angebote des Verbandes wieder deutlich ausgeweitet. In Zeiten mit steigenden Infektionszahlen, müssen wir nun unser Handeln so anpassen, dass wir das Erreichte für die Vereine und den Verband nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Die Sicherstellung der Trainingsangebote in den Vereinen und des wöchentlichen Stützpunkttrainings in Witten, Neuss, Köln und Aachen hat daher oberste Priorität.

Wir wollen unsere Maßnahmen so gestalten, dass es möglichst nicht zu einer Durchmischung der einzelnen Trainingsgruppen kommt. Das bedeutet, dass z.B. keine Sportler aus Witten / Dortmund in Neuss oder Dormagen trainieren. Es sollen nur Personen miteinander trainieren, die in unmittelbarer Nähe zum Stützpunkt wohnen und im normalen Wochentrainingsverlauf ohnehin dort ihr Training absolvieren.

Aus diesem Grunde wurden folgende Entscheidungen getroffen.

  1. Alle zentralen Lehrgangsmaßnahmen werden bis zum 31.12.2020 ausgesetzt.
  2. Bis zum 31.12.2020 werden auch keine Wettkämpfe im Verantwortungsbereich des RV NRW stattfinden.
  3. Das wöchentliche Stützpunkttraining an den Standorten Witten, Neuss, Dormagen, Köln und Aachen findet weiterhin statt, sofern dieses nicht durch die örtlichen Behörden untersagt wird. Eine Übersicht der Trainingstage ist beigefügt. Teilnahmeberechtigt am wöchentlichen Stützpunkttraining sind nur Ringer des Landes- und Bundeskaders. Die verantwortlichen Trainer bzw. Stützpunktbetreuer sind angehalten die Einhaltung der Regelungen zu überprüfen.
  4. Die beiden Seminare Ernährungsberatung (25.10.2020) und Anti-Doping (29.11.2020) finden nunmehr gemeinsam am 06.12.2020 in der Sportschule Hennef statt. Einladungen hierzu erfolgen gesondert.

Anmerkung zum Stützpunkt Witten:
Das Trainingszentrum Ostermannhalle war bis zum heutige Tage aufgrund eines positiven Testergebnisses geschlossen. Der Verein hat diese Zeit genutzt, um die Reparatur der Heizungsanlage durchzuführen. Leider sind diese Arbeiten noch nicht zum Abschluss gekommen, so dass die dortige Hallensperre über den 18.10.2020 hinaus andauert. Sobald die Ostermannhalle wieder genutzt werden kann, werden wir die Vereine entsprechend informieren.

Anlage: Trainingstage

Trotz Corona und Bundesliga-Aus: Blick nach vorne

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Es war nach den Ereignissen der letzten Wochen damit zu rechnen: Die eigentlich noch junge Bundesliga-Saison ist nach vier absolvierten Kampftagen schon wieder beendet. Die elf verbliebenen Vereine hatten am 30.10 mehrheitlich für das Aus votiert, was angesichts der augenblicklichen Situation alles andere als überraschend kam. Das „Seuchenjahr“ 2020 hat den Ringkampfanhängern damit die letzte Hoffnung genommen, zumindest noch einige Mannschaftskämpfe live erleben zu können.

Doch obwohl der Sportbetrieb so sehr gelitten hat und leidet, gibt es immer wieder Dinge, die das Ringerherz höher schlagen ließen. So war noch vor wenigen Tagen schön anzusehen, dass die Trainerausbildung mit ihren ersten Maßnahmen in der Sportschule Hennef erfolgreich angelaufen war. Der verantwortliche Referent Holger Nowakowski hatte in gewohnt souveräner Manier gemeinsam mit dem erfahrenen Trainer Björn Holk die Anwärter auf die C-Lizenz begrüßen und die ersten Unterrichtseinheiten abhalten können. Die Resonanz darauf war ausgesprochen positiv. Den Spaß hatten sich viele unserer Sportfreunde nämlich keineswegs vermiesen lassen, was durch zahlreiche Beiträge in den sozialen Netzwerken eindrucksvoll dokumentiert wurde. Ganz im Gegenteil: Man versuchte der Krise weitestmöglich zu trotzen, schaut nach wie vor voller Ehrgeiz und Tatendrang nach vorne und will engagiert an der Weiterentwicklung des Ringens arbeiten.

Die neuerlich beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind jedoch ein erneuter Rückschlag für das Ringen. Nun heißt es wieder, sportliche Aktivitäten zu stoppen, einzustellen und abzusagen. Einige Trainer bedauern dies ganz besonders, da die Hallen wieder voll waren, die Clubs also gerade dabei waren, sich vom ersten Lockdown zu erholen. Doch Gesundheit hat Priorität. Nun muss der Verstand walten, auch wenn es dem Herzen manchmal weh tut.

Ringer sind jedoch Kämpfer: Wir müssen nach vorne blicken, am Ball bleiben und das Bestmögliche für unseren Sport tun, sobald dies wieder möglich ist. Denn es werden gewiss wieder bessere Zeiten kommen – hoffentlich schon bald.

Alexander Leipold - ein Vorbild

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Ziemlich genau zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass Alexander Leipold vor unser aller Augen im Olympischen Finale gegen den US-Amerikaner Brandon Slay gestanden hatte. Jubelnd hatten wir den 4:0-Punktsieg gegen seinen ausgesprochen bullig wirkenden Kontrahenten verfolgt, welcher nicht nur Alex selbst, sondern ganz Ringerdeutschland in einen wahren Freudentaumel versetzt hatte. Eine schöne Erinnerung, die allerdings durch den Umstand getrübt wird, dass diese lange ersehnte Goldmedaille wegen eines vermeintlichen Dopingvergehens nur kurze Zeit später aberkannt wurde. Ein Drama, eine Tragödie, ein Horror, ein Tief- und kaum zu begreifender Nackenschlag!

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UPDATE: Landesstützpunkt Neuss

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Aufgrund der eingehenden Prüfung des Sachverhaltes und der Mitteilung des Gesundheitsamtes des Rhein-Kreises Neuss wird die Verfügung vom 21.10.2020 aufgehoben.

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BL: Erfolgreiches Comeback des KSK Konkordia

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Einen Einstand nach Maß erlebte der KSK Konkordia Neuss bei seiner Rückkehr in die Ringer-Bundesliga. Am ersten Kampftag der neuen Saison schlug das Team die Wrestling Tigers Rhein-Nahe deutlich mit 22:7, gewann dabei sieben der zehn Einzelkämpfe und ist damit bereits jetzt in der neuen Leistungsklasse angekommen. Ayub Musaev, Lom-Ali Eskijew, Samuel Bellscheidt, Daniel Sartakov, Julian Lejkin, Adlan Tasuyeu und Dariusz Vitek stellten mit ihren Erfolgen den doppelten Punktgewinn sicher.

Damit gibt es auch in der schweren Corona-Krise, die den Ringsportfreunden kürzlich mit dem Rückzug des KSV Witten 07 einen erneuten Stich versetzt hatte, endlich wieder positive Nachrichten. Und Not macht erfinderisch: Den Fans und Sportfreunden, die aufgrund der Hygienevorschriften nicht komplett in der Halle erscheinen konnten und durften, wurde ermöglicht, die gesamte Begegnung im Livestream verfolgen. Eine tolle Sache, wie sie übrigens viele Bundesligisten praktizieren bzw. demnächst praktizieren wollen. Dadurch waren zahlreiche Anhänger auch von zuhause hautnah dabei.

Herzliche Glückwünsche an die Neusser, die nicht nur sich selbst, sondern auch allen NRW-Ringsportfreunden eine Freude bereiten konnten.

 

Gegen die Wrestling Tigers erfolgreich: Samuel Bellscheidt
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