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Hermann Josef Kahlenberg wird 75

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Eine bekannte Persönlichkeit des RV NRW wird heute 75 Jahre alt: Hermann Josef Kahlenberg, Macher des KSK Konkordia Neuss und ehemaliges NRW-Präsidiumsmitglied, ist gegenwärtig ein gefeierter Jubilar.

Hermann Josef ist nicht nur durch sein Lebenswerk  KSK Konkordia, sondern  auch durch eine Vielzahl weiterer ehrenamtlicher Tätigkeiten bekannt geworden, die teilweise über den Ringkampfsport hinausgehen. Nicht umsonst wurde er durch die Neuss-Grevenbroicher Zeitung als „Gesicht des Neusser Sports“ bezeichnet. Noch heute steht er stets an der Matte, wenn seine Schützlinge an Wettkämpfen teilnehmen, und ist für seinen geliebten Heimatclub nach wie vor eine unersetzliche Stütze.

Leider ist er augenblicklich gesundheitlich angeschlagen, sodass wir ihm neben herzlichen Gratulationen ganz besonders auch die besten Gesundheitswünsche übermitteln! Alles Gute, lieber Hermann!

Erste LM 2020 ist Geschichte

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Der TuS Aldenhoven sorgt in jüngster Zeit immer wieder für positive Schlagzeilen. So auch am letzten Wochenende, als der aufstrebende Club an zwei Tagen die Landesmeisterschaften der männlichen Nachwuchs-Altersklassen sowie der Schülerinnen ausgerichtet hat. Es war der Beginn der Wettkämpfe auf Landesebene, die in der ortsansässigen Franz-Vit-Halle durchgeführt wurden.

Samstags waren die Junioren, B- und C-Jugendlichen im Freistil angetreten. Sage und schreibe 33 Clubs hatten den Weg in die Wettkampfstätte gefunden, was einer Landesmeisterschaft wirklich würdig war. Selbst Vereine wie der KSV Gütersloh, der SV Sende, der TuS Bönen, der ASV Atlas Bielefeld oder der PSV Lippe-Detmold hatten die lange Reise vom einen Ende NRWs an das andere auf sich genommen, um wettzueifern und unseren Sport damit zu beleben. Alle Achtung! Das ist Einsatz, wie wir ihn uns wünschen und dringend brauchen.

Letztlich waren 161 Teilnehmer (52 Junioren, 64 B- und 45 C-Jugendliche) am Start, um Titel und Medaillen zu sammeln und sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Am erfolgreichsten waren dabei waren der TV Essen-Dellwig (67 Punkte) vor dem AC Mülheim 92 (53) und dem Gastgeber (44), der sich damit für seine Mühen im Rahmen der Ausrichtung selbst belohnen konnte. Gerade die Nachwuchsabteilung des Vereins wächst stetig, steigert sich zusehends und ist gerade dabei, zu den schon lange vorne Etablierten aufzuschließen – und das nicht nur im Hinblick auf Quantität, sondern auch auf Qualität.

Am Sonntag waren die jüngeren Athleten, sprich die A- und D-Jugend sowie die Schülerinnen gefordert. Sicher hat das Sturmtief „Sabine“ dem ein oder anderen Sportfreund ein mulmiges Gefühl beschert, als er sich auf den Weg nach Aldenhoven gemacht hat. Insbesondere Ringkampffans, die einen langen Weg hätten auf sich nehmen müssen, haben möglicherweise auch gefehlt – mehr als verständlich nach den Wettervorhersagen, denen zufolge eine sichere Rückreise möglicherweise nicht gewährleistet war. Dennoch haben immerhin 24 Vereine mit 118 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dem Ganzen getrotzt, sich nicht abschrecken lassen und ihren Nachwuchs auf die Matte geschickt. Auch hier konnte der TuS wieder aufhorchen lassen, als seine zwölf angetretenen Ringer mit 37 Zählern gar die Teamwertung für sich entscheiden konnten. Der ebenfalls immer stärker werdende TKV Hückelhoven (36) sowie de Halter Utrecht (29) folgten auf den Plätzen.

 

Blaszka verliert EM-Finale

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Die Niederländerin Jessica Blaszka, die für unseren AC Ückerath auf die Matte geht, hat das 53kg-Finale bei den Europameisterschaften in Rom mit 1:3 verloren. Doch die knappe Niederlage ist kein Grund sich zu grämen, schließlich ist die Silbermedaille ein toller Erfolg und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Kontinentalmeisterschaften. Der Ringerverband NRW gratuliert ganz herzlich!

Absage Frauen-GP

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Wie der AC Ückerath mit Nachricht vom 06. Februar mitgeteilt hat, kann der Große Preis von Deutschland (Frauen) in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Aus organisatorischen Gründen ist die Durchführung 2020 nicht möglich. Schade!

Erfolgreiche EM in Rom

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Einen Start nach Maß ins Olympiajahr feiern aktuell die deutschen Ringer. Bei den Europameisterschaften in Rom durften die mitgereisten Fans jubeln, als sich die DRB-Auswahl nach dem Titel von Frank Stäbler sowie den Bronzemedaillen von Jello Krahmer und Hannes Wagner schon früh in der Erfolgsspur befand.

Maßgeblich beteiligen an der tollen Bilanz der Deutschen bei diesen Kontinentalmeisterschaften konnten sich anschließend auch die Athletinnen aus NRW. Laura Mertens (AC Ückerath/59 kg) schaffte nach zwei Siegen den Einzug ins Halbfinale und schnupperte an einem ganz großen Wurf, unterlag dann jedoch der späteren Europameisterin aus Moldawien. Auch den folgenden Kampf um Bronze konnte sie nicht erfolgreich gestalten, was in der Endabrechnung Rang fünf und damit dennoch ein hervorragendes Ergebnis bedeutete.

Die Krefelderin Aline Rotter-Focken hat sich einmal mehr als echte Bank erweisen und dem DRB am Donnerstag gar die vierte Medaille bescheren können. Zwar war der Auftakt durch die unglückliche Niederlage gegen die Türkin noch unglücklich und bitter, doch schaffte ihre Bezwingerin später den Sprung ins Finale. Somit konnte Aline noch in den Kampf um Bronze eingreifen - eine Aufgabe, die die Vorzeigeathletin eindrucksvoll meisterte. Im kleinen Finale gab es sogar einen schnell erzielten technisch überlegenen Punktsieg gegen die Vertreterin unseres Nachbarlandes Frankreich.

Doch das beste Ergebnis einer NRW-Kämpferin geht auf das Konto der Niederländerin Jessica Blaszka (Foto), die aus Landgraaf stammt und für den AC Ückerath startet. Die ehemalige WM-Dritte kämpfte sich im Trikot ihres Heimatlandes ins Finale der 53kg-Kategorie gegen die Weißrussin Kaladzinskaya. Die Entscheidung über Gold oder Silber wird heute Abend fallen - es heißt also noch Daumen drücken!

Herzliche Glückwünsche an die erfolgreichen Sportlerinnen!

 

 

AC Ückerath erfolgreich

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In eigener Halle hat der AC Ückerath die Teamwertung bei den Landesmeisterschaften der Juniorinnen, A- und B-Jugendlichen (weiblich) knapp vor dem RV Thalheim und dem SV Luftfahrt Ringen gewonnen. Zu diesem offenen Turnier waren Sportlerinnen aus insgesamt 53 Clubs aus dem gesamten Bundesgebiet angereist: Aus Ostdeutschland, Bayern, den baden-württembergischen Landesverbänden etc. waren Teilnehmerinnen am Start, sodass der Zuschauer ein wenig das Feeling von Deutschen Meisterschaften zu spüren bekam.

Aus NRW waren neben dem Gastgeber, der mit zehn Kämpferinnen auch die quantitativ stärkste Mannschaft stellen konnte, noch de Halter Utrecht, der KSV Kirchlinde, der KSV Witten 07, der AC Mülheim 92, der KSV Germania Krefeld, der KSV Simson Landgraaf, Germania Altenessen und der KSV Hohenlimburg vertreten. Das Frauenringen hat sich einmal mehr als wichtiger Bestandteil für unsere Sportart erwiesen!

 

Offener Trainingsworkshop für Mädchen und Frauen

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Am nächsten Wochenende wird bereits der zweite offene Trainingsworkshop für Frauen und Mädchen durchgeführt werden. Die Maßnahme wird am 16. Februar in der Ostermannhalle, Mannesmannstraße 8 in 58455 Witten stattfinden.

Zwischen 9.30 Uhr und 15.30 Uhr haben interessierte Sportlerinnen die Chance, sich unter fachkompetenter Anleitung mit unserer Sportart vertraut zu machen. Im Vordergrund soll der Spaß an unserem Sport und der Bewegung stehen, was in der ungezwungenen Atmosphäre bestens gewährleistet ist. Die Vereine mögen bitte für den Workshop werben oder vielleicht sogar mit Teilnehmerinnen anreisen, wobei jedoch dringend zu beachten ist, dass sich dieses Angebot primär an Anfängerinnen richtet, die bislang noch keine oder nur wenige Ringkampferfahrungen vorweisen können. Es gilt, diese behutsam an das Ringen heranzuführen.

Der RV NRW würde sich über rege Teilnahme freuen! Also: Auf nach Witten!

 

Peter Nettekoven wird 80

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Man kann es kaum glauben, denn man kennt ihn stets energiegeladen und agil: Peter Nettekoven, Ehrenmitglied des Ringerverbandes NRW, feiert heute seinen 80. Geburtstag.

Als aktiver Ringer zählte er nicht nur in NRW, sondern auch in der gesamten Republik zu den Großen. Acht Titel bei Deutschen Einzelmeisterschaften der Männer, die Bronzemedaille bei der WM 1966, weitere WM- und EM-Starts sowie die Olympiateilnahme 1968 machen ihn zu einer Legende. Der Greco-Spezialist, der es erstaunlicherweise im Freistil auf eine höhere Zahl nationaler Titel brachte als in seiner Paradedisziplin (6:2), war im Welter- und Mittelgewicht eine kaum zu bezwingende Bank. Er hatte seinem Stammverein TKSV Bonn-Duisdorf, jedoch lange Zeit auch dem damaligen Spitzenclub ASV Heros Dortmund etliche Siege und Punkte gebracht. Somit ist auch die glorreichste Zeit des langjährigen deutschen Rekordmeisters ASV Heros eng mit seinem Namen verbunden.

Nach seiner aktiven Laufbahn erwarb sich Peter weiterhin große Verdienste um den Ringkampfsport. Als Bundesassistenz-, Landes-, Stützpunkt- und Vereinstrainer (TKSV Bonn-Duisdorf, AC Mülheim 92, KSV Efferen) hat er über Jahrzehnte hinweg zahlreiche Spitzenringer und Nachwuchshoffnungen gefördert und geformt. Dadurch waren u.a. auch seine Söhne Tim und Tobias, die unglücklicherweise beide in derselben Gewichtsklasse und Stilart standen, zu erfolgreichen Topathleten herangereift.

Was seinen Führungsstil betrifft, treffen Ausdrücke wie „hart, aber herzlich“ oder „Zuckerbrot und Peitsche“ wohl auf niemanden besser zu als auf Peter, der die Zügel zwar immer fest in der Hand hatte, sich jedoch stets größter Beliebtheit bei den Athleten erfreute. Dies liegt sicher auch an seinem Engagement außerhalb der Matte, für das seine Schützlinge überaus dankbar waren. Durch Weihnachtsfeiern, Ausflüge zu „Pützchens Markt“ (einem riesigen Volksfest in Bonn), Paddeltouren, private Einladungen oder einfach nur gemütliches Beisammensitzen im Anschluss an das Training hat er die Herzen seiner Athleten erobern können.

Heute sieht man Peter noch regelmäßig an der Ringermatte, ob als Tourist bei internationalen Meisterschaften oder auch bei heimischen Veranstaltungen. Zuletzt war er noch beim Final-Six in Bonn zugegen. Kein Wunder, denn ein mit dem Ringkampf so sehr verbundener Idealist kehrt immer gerne in sein altes „Wohnzimmer“ zurück.

Wir gratulieren einem Großen unseres Verbandes hiermit ganz herzlich! Bleib uns noch lange erhalten, lieber Peter!

Peter Nettekoven (Mitte) im Gespräch mit seinen ehemaligen Schützlingen Miroslaw Bartkowiak (links) und Heinrich Kruppa (rechts) beim letzten Final-Six in Bonn. Im Vordergrund Detlef Englich.

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Ausbildung Trainer C (Teil 4)
07.11.2020 - 08.11.2020
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